Northwest Territories

Danach geht es mit dem Camper gen Norden. Durch mehrere sehenswerte Nationalparks und Provincial Parks, die bereits erste Wildtiere beheimaten und atemberaubend schöne Naturszenerien bereithalten. Lange, weiße Sandstrände laden zu ausgiebigen Spaziergängen und Wassersportaktivitäten ein.

Im Sommer lässt sich in Alberta zudem eine Menge Sonne tanken.

Zusätzlich lassen sich zahlreiche kleinere, jahrhunderte alte Dörfer und Handelszentren entdecken.

Weiter nördlich folgt die Grenze Albertas zu den Northwest Territories. Die Landschaft wird hier gefühlt noch reizvoller. Monumentale Wasserfälle und Flüsse, die sich in Millionen von Jahren ihren Weg durch die Landschaft gebahnt haben, laden zu Wanderungen oder Kanutouren ein. Natur pur. Auch die Tierwelt zeigt sich von ihrer wilden Seite. Elche, Hirsche, Bisons und seltene Kraniche zählen zu den Tieren, die im Süden der Northwest Territories anzutreffen sind.

Besonders erwähnenswert ist der Wood Buffalo Nationalpark, der zahlreiche Waldbisons beheimatet – und ganz nebenbei noch ein Naturspektakel. Denn riesige Salzquellen formen im Nationalpark Hügel und weiße Muster auf dem Boden – absolut sehenswert.

Noch nördlicher sind Pelikankolonien und seltene Vogelarten zu beobachten. Landschaftlich prägen weiterhin Wasserfälle und tiefe Schluchten das Bild. An sprichwörtlich allen Ecken warten traumhafte Aussichtspunkte. Nach und nach geht es weiter gen Westen, wo große Wälder und Flüsse zu Outdooraktivitäten einladen. Fossiliensammler haben in dieser Region besonders oft Glück. Ein Abstecher nach Fort Simpson vermittelt dann wieder das Gefühl von Zivilisation. Zumindest ein bisschen. Denn das 1.200-Einwohner-Dorf ist der größte Ort der Region, von dem aus zudem der sehenswerte Nahanni Nationalpark besucht werden kann. Die Berge, Flüsse, Wasserfälle und Schluchten verwandeln die Region in eine Traumlandschaft, für die man sich gut ein paar Tage Zeit nehmen kann.

Bilder:
© Indian Summer: Northwest Territories Tourism
© Wanderer; Polarlichter: Tessa Macintosh / Blachford Lake Lodge

Reise nach Whitehorse

Je weiter es in Richtung Westen geht, desto ausgeprägter wird die Tierwelt.

Bergziegen, Elche, Bisons, Wölfe, Bären, Luchse oder Hirsche haben ihren Lebensraum in den dünn besiedelten Gebieten und wer Tiere fotografieren möchte, bekommt fast auf Ansage die pelzigen Bewohner vor die Linse. Ein weiteres Highlight wartet etwas weiter südlich in Form des Muncho Lake Provincial Parks. Der türkisblaue Muncho Lake und die heißen Quellen am Liard River suchen ihresgleichen.

Wer eine Kanutour unternehmen möchte, findet beste Voraussetzungen vor.

Während die Tour weiter über den Alaska Highway führt, empfiehlt sich im Ort Watson Lake ein Stop. Grund dafür ist ein einzigartiger Schilderwald, der seit den 1940ern von Besuchern aus aller Welt immer weiter mit Schildern aufgestockt wird. Über 100.000 Schilder sollen es inzwischen sein, die ihren Weg in den kleinen Ort an der Grenze zwischen British Columbia und dem Yukon gefunden haben.

Das Ende der Tour führt schließlich nach Whitehorse, in die Hauptstadt des Yukon. Dort gibt es einiges zu entdecken und schnell fühlt man sich in die Zeit der Goldsucher versetzt.

Ein Schaufelraddampfer und eine kleine Bahn sorgen für tolle Ausflugsmöglichkeiten und dafür, dass die Region aus einem anderen Blickwinkel entdeckt werden kann. Eines ist sicher. Wer sich für eine Tour durch die Northwest Territories entscheidet, wird Kanadas pure Natur erleben – von ihrer vielleicht schönsten Seite.

Bilder:
© Bison: Northwest Territories Tourism
© Schlittenhunde: Jonview
© Truckcamper: Ole Helmhausen

Routenvorschlag für die Northwest Territories zum Herunterladen:

Camper in Kanada mieten
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