Kalifornien mit dem Apollo US-Tourer

© Johanna Sittenthaler

Wir haben unseren US-Tourer über CU | Camper gemietet und es hat alles reibungslos geklappt. Es war alles übersichtlich aufgelistet und keine versteckten Kosten. Unser traumhafter Roadtrip hat in San Francisco gestartet. Das tolle war, dass man das Fahrzeug in fast allen Städten an der Westcoast wieder retour geben kann. Wir haben einen total neuen RV bekommen und dieser war einfach super bequem, sauber und praktisch eingerichtet.Meine Freundin und ich haben zusätzlich noch 2 Campingsessel und einen Campingtisch gebucht, würde ich jedem empfehlen, da man überall frühstücken und essen kann. Zusätzlich haben wir noch das „Küchen-Paket“ genommen, das wir wirklich nichts mehr brauchten.

© Johanna Sittenthaler
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Unser Trip hat in San Francisco gestartet und führte uns dann in den Yosemite-Nationalpark. Danach sind wir wieder auf die Coast und haben viele kleine Städtchen besucht z.B. Carmel-by-the-Sea, Morro-Bay, Malibu. Auch in große Städte sind wir gefahren wie Los Angeles, San Diego, San Francisco und Las Vegas. Egal ob Nationalpark oder Stadt, der Camper war immer geeignet. Ich liebte es, immer überall stehen zu bleiben und die Landschaft zu entdecken. Der Vorteil ist auch: wenn einem ein Platz gefällt, kann man mit dem Camper auch dort übernachten. Mit einem Hotel wäre man immer an einem Ort gebunden und muss auch ständig das Gepäck ausladen. Der RV schenkte uns viel Freiheit und es war wirklich praktisch. Einmal auspacken und dann immer relaxen.

Tanken war auch einfach und viel günstiger wie in Europa. Meine Freundin und ich haben uns sehr oft selbst bekocht. Es war wirklich praktisch und einfach. Der Camper ist mit einem Kühlschrank und einem Kühlfach ausgestattet, damit hatten wir immer alle Lebensmittel im Wohnmobil gelagert. Auch 2 Herdplatten und eine Mikrowelle waren verfügbar. Wir fühlten uns oft wie wirkliche Luxus-Camper.

Das Wohnmobil hatte auch einen Fernseher und ein Radio. Wir hatten ab und zu Regen und haben uns dann immer einen Film angeschaut. Ich muss sagen, dass es wirklich gemütlich war. Dusche und Toilette haben wir selten benutzt, weil wir fast immer auf einem offiziellen Campingplatz übernachtet haben und dann dort die Einrichtungen ausgenutzt haben.

Ein Hook-Up war ca. alle 2-3 Tage notwendig, dabei füllt man das Wasser auf und lädt den Wohnwagen wieder mit Elektrizität. Auch das „Abwaschwasser“ lässt man ab. Die restlichen Kapazitäten haben wir nicht aufgebraucht, das Wohnmobil wurde uns voll aufgeladen gegeben und wir mussten uns um nichts mehr kümmern. Nur Wasser und Strom aufladen. Ich würde jedem empfehlen, im Vorhinein mehr „Meilen“ zu kaufen. Unterwegs fährt man immer wieder mal einen Umweg oder zur Tankstelle ab, diese Kilometer haben wir bei unserer Reise nicht eingerechnet.

Zusammengefasst: Immer immer wieder! Es hat alles reibungslos geklappt und war einfach herrlich! Ich würde wieder denselben Wohnwagen wählen und dieselbe Route abfahren. Einfach toll!

Johanna Sittenthaler, Juni 2019