Obacht: Giftige Tiere in Südafrika und Namibia

Elefanten

Elefanten sind in der Regel friedliche Zeitgenossen. Vorsicht ist geboten bei Müttern, die ihre Jungen beschützen, und einzelnen herumziehenden Bullen – die können schon mal aggressiv werden.
Flusspferde sind tatsächlich die gefährlichsten Tiere Südafrikas. Sie fordern jährlich mehr Opfer als alle anderen Tiere zusammen. Halten Nilpferde ihr Revier für bedroht, greifen sie schnurstracks an. Krokodile, besonders Nilkrokodile, finden sich vornehmlich in den Nationalparks. Gehen Sie dort also nicht unbedingt baden!

Raubkatzen

Raubkatzen werden Sie nur in den Nationalparks sehen. Bleiben Sie während der Safari in Ihrem Fahrzeug und folgen Sie den Anweisungen Ihres Guides. Auch wenn die Tiere sich in scheinbar sicherer Entfernung in der Sonne lümmeln – steigen Sie nicht aus. Löwen sind die stärksten Raubkatzen in Afrika und können eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern erreichen.
Geparden, die weltweit schnellsten Landtiere, kommen sogar auf über 110 Kilometer. Sie gelten als weniger aggressiv als Löwen, trotzdem sollten Sie sich diese geschmeidigen Katzen nur aus sicherer Entfernung ansehen.

Dies gilt natürlich auch für Leoparden, die aber sowohl nachtaktiv als auch scheu sind.

Schlangen

Die meisten Schlangen in Afrika sind ungiftig und harmlos. Bisse kommen nur selten vor und wenn, hat meist der Mensch das Tier provoziert. Zu den giftigen Schlangen in Südafrika und Namibia zählen die Kap Kobra, die Speikobra, die Ringhalskobra, die Schwarze Mamba, die Grüne Mamba, die Afrikanische Baumschlange, die Südafrikanische Baumnatter und die Puffotter. Sollten Sie eine Schlange sehen, gehen Sie ihr aus dem Weg, dann wird sich auch das Tier zurückziehen. Bevor eine Schlange zuschnappt, warnt sie meist ihren Kontrahenten; etwa durch Zischen und eine aufrechte Haltung.
Zu Südafrikas giftigsten Tieren zählen Schwarze und Grüne Mambas und die Puffotter. Während sich die Mambas vor Menschen in der Regel verstecken, bleibt die Puffotter liegen, wenn sie Bodenerschütterungen spürt. Das erhöht natürlich das Risiko, auf sie zu treten. Tragen Sie nicht nur deshalb bei Wanderungen durch die Wildnis immer festes Schuhwerk!

Bilder:
© Elefanten: David Steele / Shutterstock
© Schlange: Hendrik van den Berg / Wikimedia Commons / [CC BY 3.0]
© Leopard: Rute Martins of Leoa’s Photography / Wikimedia Commons / [CC BY-SA 3.0]

Spinnen

Von den über 600 Spinnenarten, die hier vorkommen, gehören unter anderem die Schwarze Witwe, die Braune Witwe, die Mombasa-Vogelspinne und die sechsäugige Sandspinne zu den giftigen Tieren Südafrikas und Namibias.

Ein Spinnenbiss kann zwar schmerzhaft sein, bringt aber einen gesunden Erwachsenen nicht in Lebensgefahr. Nur Allergiker sollten’s nicht ganz so locker sehen, bei ihnen besteht, ähnlich wie bei einem Bienen- oder Wespenstich, die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks.

Haie

Die Küste Südafrikas ist Heimat verschiedener Haiarten, darunter Weiße Haie, Bullenhaie und Tigerhaie. Haiangriffe sind selten, enden aber oft tödlich. Badestrände und Buchten, in denen sich Haie tummeln, werden von professionellen „Shark Spottern“ beobachtet, zusätzlich weisen Flaggen am Strand auf eine mögliche Bedrohung hin.
Sie können den Spieß aber natürlich auch umdrehen und selber Haien nachstellen – Tauchgänge, bei denen sich der Besucher in einem Käfig zu den von Haien frequentierten Stellen begibt, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Skorpione

Sechs verschiedene Skorpionarten, die zwischen neun Millimeter und 20 Zentimeter groß werden, zählen ebenfalls zu den giftigen Tieren in Südafrika. Auch Skorpione sind scheue Zeitgenossen und verstecken sich in der Regel in Erdlöchern und unter Steinen. Zu einem Biss kommt es nur, wenn man auf einen tritt oder ihn aufhebt – aber wer will das schon?

Bilder:
© Flusspferd: Malcolm Macgregor / Wikimedia Commons / [CC BY 2.0]
© Weißer Hai: Elias Levy / Wikimedia Commons / [CC BY 2.0]
© Kleine Löwen: EcoPrint / Shutterstock

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