Der Great Alpine Highway: Neuseelands Traumroute

Einmal quer über die Südinsel – der Great Alpine Highway in Neuseeland ist eine traumhafte Strecke, die Christchurch an der Ostküste mit Kumara Junction an der Westküste verbindet.

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Und das über den Rücken der neuseeländischen Alpen mitsamt fantastischer Landschaftspanoramen! Entlang des Wegs warten immer wieder pittoreske Orte wie Arthur’s Pass. Der Great Alpine Highway Neuseelands teilt die Südinsel des Landes quasi in zwei Hälften. Besonders bei Wohnmobil-Urlaubern ist die Strecke beliebt, vereint sie doch viele Sehenswürdigkeiten des Landes auf einer überschaubaren Länge von rund 240 Kilometern. Um die ganze Pracht des Great Alpine Highways auszukosten, nehmen Sie sich drei Tage Zeit!

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Great Alpine Highway in Neuseeland: Start in Christchurch

Offiziell heißt die Strecke State Highway 73. Sie führt von Christchurch durch die Canterbury Plains zum Arthur’s Pass über die Südalpen und schließlich hinab in die West Coast Region. Startpunkt ist also Christchurch – aber bevor Sie sich hinters Steuer des Campers klemmen, gönnen Sie sich einen Tag in der größten Stadt der Südinsel. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt der botanische Garten mit seinen zehn Themengärten, Liegewiesen und vielen exotischen Gewächsen. Auf dem Avon River, der sich durch die Stadt schlängelt, sind Kahnfahrten ein Hit bei den Urlaubern. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Touren mit der historischen Straßenbahn, die zum ersten Mal 1880 fuhr.

Einmal auf dem Great Alpine Highway Neuseelands selbst, führt die Route durch die malerischen Canterbury Plains – eine Flachlandregion, deren Aussehen oft mit einer Patchwork-Decke verglichen wird, die jede Schattierung von Grün aufweist.

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Ein Donut weist den Weg ins Gebirge

Verschlafene Ortschaften wie West Meltin, Kirwee und Darfield säumen die Strecke, die sich nun verändert: Die großen Felder der Canterbury Plains machen Platz für Hügellandschaften. In dem Dorf Springfield können Sie an einem etwa vier Meter großen, angebissenen Donut halten – „Simpsons“-Fans werden unschwer erkennen, wem diese Skulptur gewidmet ist! Entlang des Kowai River steigt der Highway 73 auf in Richtung der Gebirgskette Kā Tiritiri o te Moana und des Nationalparks Arthur’s Pass. Der Park ist geprägt von faszinierender Natur mit bis zu 2.400 Meter hohen Bergen, tiefen Tälern, Bergflüssen und Wasserfällen – ein echtes Paradies! Arthur’s Pass ist die höchste Passstraße der Südinsel, die gleichnamige Ortschaft drängt sich geradezu auf für eine Übernachtung inmitten prächtiger Wildnis! Die imposante Kulisse der neuseeländischen Alpen ist auch ein idealer Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Wanderwegen.

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Viadukte, Goldgräber und Craft Beer

Im weiteren Streckenverlauf hinter Arthur’s Pass verändert sich die Landschaft erneut: Hier, auf der Westseite der Bergkette, regnet es häufig. Entsprechend sattgrün sehen die dichten Wälder der West Coast Region aus – verglichen mit der eher unfruchtbar wirkenden Ostseite der Berge. Seit 1999 führt das Otira-Viadukt nahe der Ortschaft Otira in einer Länge von 440 Metern über eine Schlucht, durch die zuvor eine äußerst enge und unsichere Straße verlief.

Am Lake Brunner vorbei, dem größten See der West-Coast-Region vorbei, erreicht der Great Alpine Highway an der Westküste Neuseelands in Kumara Junction seinen Endpunkt. Einen Besuch wert ist das nahegelegene Shantytown: Der Ort besteht aus Nachbauten von 30 historischen Gebäuden, wie sie zu Zeiten des Goldrausches Mitte des 19. Jahrhunderts aussahen. In Greymouth, der größten Stadt der Region, können Sie dann Ihre Fahrt über den Great Alpine Highway, NZ, mit einem Bier von Monteith’s ausklingen lassen, Neuseelands bekanntester Craft-Beer-Brauerei!

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