Rundreise zwischen Vancouver und Banff im Herbst 2017

Im September 2017 sind wir im Anschluss an eine Alaska-Kreuzfahrt 14 Tage mit dem Wohnmobil durch British Columbia und die Rocky Mountains gefahren.

© Familie Sandmann

Soviel vorweg: Es war eine tolle Reise in einer landschaftlich wunderschönen Region und sehr sehr netten, hilfsbereiten Menschen.
Übernommen haben wir unser RV am Fähranleger in Langdale; Die Übergabe erfolgte reibungslos und unser RV war startklar aufgerüstet.

Unsere Route

Die Route führte uns über Vancouver und den Fraser Canyon – Hell´s Gate lohnt sich! – gen Osten. Und dann gelangt man in eine Region mit atemberaubender Natur: „Eingestiegen“ sind wir mit dem Emerald Lake im Yoho-Nationalpark., einem türkisfarbenen See in toller Lage. Über Lake Louise – der Campingplatz war leider auch Mitte September noch ausgebucht! – sind wir nach Banff gefahren. Da das Wetter nicht zu Ausflügen reizte (Dauerregen, in den Bergen Neuschnee), bot sich die Gelegenheit, nochmals das ein oder andere zu besorgen.

Über die Nationalstraße 1A erreicht man den Johnston Canyon, der durchaus einen Abstecher wert ist. Lake Louise war dann Ausgangspunkt einer lohnenden Wanderung zum Tea House am Lake Agnes, bevor es auf dem Icefield’s Parkway nach Jasper ging. Für diese gut 200 km lange Strecke sollte man genügend Zeit einplanen – und wenn möglich auf gutes Wetter warten.

Hier reihen sich Highlights nur so aneinander! Fantastische Seen vor grandiosen Kulissen wie Hector oder Peyto Lake oder tosende, sich tief ins Gestein eingrabende Wasserfälle (Sunwapta Falls, Athabasca Falls) sollte man in jedem Fall gesehen haben. Dazwischen liegt das Columbia Icefield: Hier kann man in speziellen Fahrzeugen auf den Gletscher fahren. Allerdings ist der Bewegungsraum aus Sicherheitsgründen stark eingegrenzt (Gletscherspalten!). Von Jasper bieten sich Tagestouren z.B. zum Maligne Lake – sehr sehenswert – an, aber auch der Ort selbst ist recht nett.

© Familie Sandmann
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Das Ende der Reise

Über den Yellowhead Pass ging es dann über Tete Jaune Cache nach Clearwater. Diese Gegend bietet abgesehen von Riverboat-Touren in Blue River (mit Aussicht auf Bear-Sightseeing) wenig Spektakuläres. Über Bridge Lake und Lillioet – auf weniger befahrenen, aber gut ausgebauten Routen – näherten wir uns langsam wieder der Küste. Wer nach der Abgeschiedenheit wieder Abwechselung sucht, wird diese im touristisch hoch erschlossenen (und entsprechend quirligen) Whistler finden.

Ein letztes Highlight unserer Route war die Strecke entlang des Howe Sounds.

Mächtige Tannen und Zypressen erwarten einen ebenso wie der Blick über den fjordartigen Howe Sound. Die Straßen waren alle in gutem Ausbauzustand, so dass auch ungeübte RV-Fahrer gut zu Recht kommen sollten, zumal auch die dortige Fahrkultur zur Entspannung beiträgt. Die Tankstellendichte ist ausreichend und Internet häufig verfügbar; WLAN bieten nahezu alle Touristinformationen.

Familie Sandmann, September 2017

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