In drei Wochen quer durch Neuseeland: Dieser Bericht zeigt die perfekte Route von Christchurch nach Auckland inklusive Insider-Tipps zu Freedom Camping und Stellplätzen.
Nach unserem Besuch in Chicago am 1. April (nur 2 °C) holten wir am 2. April unser Cruise America Wohnmobil (7,6 m) ab. Ein brandneues Wohnmobil mit nur 300 km…
Von Frankfurt bis runter an den wunderschönen Gardasee. Begleiten Sie Sandra auf ihrem herbstlichen Kurztrip.
CU | Camper verwendet Cookies zur Personalisierung von Inhalten, um Ihnen das bestmögliche Website-Erlebnis zu bieten und zur Analyse anonymer nicht personenbezogener Daten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
Kanada – das Land der Weite, der Wälder, der Seen, der Gletscher, der Klippen, der Berge… Als Rentnerpaar gönnten wir uns insgesamt zwei Monate für das Erleben dieses riesigen Landes, wovon wir einen Monat mit einem grossen Camper – RV, gemietet bei CU | Camper resp. Fraserway RV, den Westen erkundeten.
Die Übernahme in Edmonton wie die Rückgabe in Vancouver verliefen reibungslos, erstaunt haben uns die guten Deutschkenntnisse der Mitarbeitenden vor Ort. Vorausschicken möchte ich, dass wir keine routinierten Camper sind. So hat uns die Größe des Fahrzeugs überrascht, als wir vor dem 26’-RV standen. Ein kleineres Fahrzeug war spontan nicht erhältlich, alles ausgebucht. Doch auf die Zeit gerechnet hat sich der Luxus gelohnt, wir fühlten uns im RV zu Hause.
Mein Partner setzte sich also hinter das Steuer und wir fuhren bis zum nächsten Einkaufscenter, um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Die Parkplätze sind riesig, kein Problem zu parken, auch wenn wir vier Plätze belegten. Auch die Straßen sind breiter und weniger kurvenreich als in der Schweiz, die Verkehrsteilnehmenden stets rücksichtsvoll.
Bereits nach einigen hundert Kilometern waren wir an den RV gewöhnt. Wir legten immer wieder Pausen ein, denn das Fahren mit dieser Konzentration ermüdete. Unser erstes Ziel war Drumheller, das Unesco-Kulturerbe mit den ausgezeichnet erhaltenen Dinosauriern und den speziellen Steinformationen. Auf dem großzügigen Campground leerten wir das erste Mal das Schwarz- und Grauwasser und füllten das Trinkwasser auf. Ein Camper–Nachbar half uns dabei, da die Dokumentation nicht unserem Modell entsprach und wir zuerst mit dem Frischwasser wieder den Abwassertank füllten. Danach hatten wir dieses Problem im Griff und wir erledigten es jeweils in kurzer Zeit.
Wir kochten stets Leckeres im Camper, aßen draußen auf dem eigenen Tisch, der bei jedem Campground Standard ist. Auch die Feuerstelle gehört dazu. Als Ausgleich zu den vielen Kilometern auf den Straßen machten wir kurze und längere Wanderungen, im Schnitt zehn Kilometer täglich. Wir genossen die Natur, die Seen, Flüsse und die Wälder, die Stille, die Weite, den dunklen Himmel mit vielen Sternen… Ein Lob auch dem Dumont-Reiseführer, auf den wir uns verlassen konnten.
Die Campgrounds suchten wir via Tourist Info oder nächtigten spontan ‘first come – first served’. Leider haben wir keine Bären gesehen.
Unsere Reiseroute, total 4000 km: Edmonton – Drumheller – Banff – Golden – Lake Louise –Canada Ice Highway – Jasper (nur Durchfahrt, da wegen Waldbrand/Ausfall der Elektrizität alle Campgrounds gesperrt waren) – Prince George – Stewart/Hyder – Prince Rupert – Fähre nach Vancouver Island, Port Hardy – Ucluelet – Victoria – Vancouver.
Annemarie Marbet und Andreas Wilhelm, Oktober 2022