In drei Wochen quer durch Neuseeland: Dieser Bericht zeigt die perfekte Route von Christchurch nach Auckland inklusive Insider-Tipps zu Freedom Camping und Stellplätzen.
Wir holen am 06.10.2025, nachdem wir uns schon ein bisschen an den nordamerikanischen Verkehr gewöhnt haben – wir sind bereits drei Tage da und haben die Niagarafälle und Freunde bei…
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Nach unserem Besuch in Chicago am 1. April (nur 2 °C) holten wir am 2. April unser Cruise America Wohnmobil (7,6 m) ab. Ein brandneues Wohnmobil mit nur 300 km auf dem Tacho. Es war unsere zweite Wohnmobilreise; Letztes Jahr waren wir mit einem Wohnmobil von Toronto nach Vancouver gefahren (Einwegmiete über CU | Camper).
Da wir das Wohnmobil nun fast vier Wochen lang zur Verfügung hatten, planten wir eine wunderschöne Route (6.500 km) durch zahlreiche Nationalparks im Westen der USA. Wir haben die gesamte Reise wild gecampt; Wir haben also kein einziges Mal auf einem Campingplatz übernachtet. Das ist das Schöne am Reisen mit dem Wohnmobil: Man ist völlig unabhängig.
Die Website www.ioverlander.com ist dafür ein sehr praktisches Hilfsmittel und bietet Tipps für kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten, Entsorgungsstationen und Wassertankstellen. Die Website www.gasbuddy.com ist ebenfalls sehr nützlich, um die lokalen Benzinpreise zu überprüfen.
In den ersten fünf Tagen sind wir ein Stück weitergefahren, um voranzukommen. In Springfield besuchten wir Lincolns Haus; Er lebte hier viele Jahre, bevor er Präsident der USA wurde.
Es ist auch sehr interessant, einen Teil der Route 66 zu befahren; An vielen Orten entlang dieser Strecke gibt es historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie zum Beispiel alte Tankstellen und Motels. In Lebanon besuchten wir ein nettes kleines Route-66-Museum.
Unterwegs im Petrified-Forest-Nationalpark in Arizona
Ein weiterer guter Tipp: Manchmal kann man bei ‘Camping World’ (großen Wohnmobilhändler) kostenlos übernachten; Dort darf man sein Wohnmobil an Wasser und Strom anschließen. Wir besuchten auch das schöne Route-66-Museum in Pontiac.
Wir fuhren weiter über Amarillo. Das Petrified Forest National Monument zwischen Albuquerque und Flagstaff ist unbedingt einen Besuch wert; Insbesondere im südlichen Teil dieses Parks gibt es eine große Anzahl versteinerter Bäume oder Fragmente.
Von dort fuhren wir Richtung Norden zum Monument Valley; Eine wunderschöne Strecke, auf der wir auch das Canyon de Chelly National Monument besuchten. Hier wurde auch der Film über den Läufer Forrest Gump (mit Tom Hanks) gedreht.
Weiter ging es zum Arches-Nationalpark mit seinen imposanten Felsen und Felsbögen. Dieses wunderschöne Gebiet kann man mit dem Wohnmobil erkunden und auf herrlichen Wanderwegen wandern.
Über Capitol Reef (wo man auch uralte Felszeichnungen findet) erreichten wir den Bryce Canyon-Nationalpark, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die einzigartigen Felsformationen hat. Auch hier kann man auf schönen Wanderwegen zwischen den Felsen wandern. Wir parkten das Wohnmobil am Besucherzentrum und nahmen den kostenlosen Shuttlebus durch den Park.
Nächster Halt war der Zion-Nationalpark, wo man ebenfalls den Shuttlebus nutzen kann. Von dort fuhren wir nach Page, wo wir auf dem großen Parkplatz von Walmart übernachteten (wir waren sicherlich nicht die einzigen Camper dort).
Am nächsten Tag unternahmen wir eine sehr schöne, im Voraus gebuchte Führung durch den Antelope Canyon. An mehreren Stellen im Antelope Canyon bieten verschiedene Native Americans geführte Touren an (ziemlich teuer!). Man wandert durch das ausgetrocknete Flussbett, das den Antelope Canyon wunderschön geformt hat. Das durch den Canyon gefilterte Sonnenlicht erzeugt wunderschöne Rottöne.
Unser nächstes Ziel war der Grand Canyon, wo wir im Kaibab National Forest übernachteten. Wir waren schon einmal im Grand Canyon, aber es ist immer noch beeindruckend, wenn man am Rand (Südseite) steht und den Blick über die Gegend vor und unter sich schweifen lässt, mit dem Colorado River tief unten. Geologisch gesehen soll dieses Gebiet 200 bis 300 Millionen Jahre alt sein – unglaublich! Auch in diesem Park kann man den kostenlosen Shuttle zu den verschiedenen Aussichtspunkten nehmen.
Unsere Route führte uns weiter zum Hoover-Staudamm und natürlich verbrachten wir auch einen Tag und Abend in Las Vegas. Was für ein Unterschied, direkt vom Grand Canyon zu kommen und dann das pulsierende, geschäftige Las Vegas zu besuchen! Wir verbrachten einen ganzen Tag damit, den Strip entlangzuschlendern und die verschiedenen
Hotels und Resorts zu besichtigen. Empfehlenswert sind das ‘Venetian’, das ‘Paris’, das ‘Wynn’ und das ‘Bellagio’. Letzteres Hotel verfügt über einen wunderschönen Innenhof, und im Außenbereich findet halbstündlich eine Wassershow statt.
Wir fuhren über das Death Valley nach Kalifornien, wo man auch den Sequoia- und den Kings-Canyon-Nationalpark wegen der majestätischen, riesigen Bäume, von denen einige bereits 1700 Jahre alt sind, unbedingt besuchen sollte.
Der Yosemite-Nationalpark war unser letzter Nationalpark. Leider war es an dem Tag bewölkt, sodass wir den imposanten ‘El Capitan’ nicht gut sehen konnten. Wir sahen jedoch große Wasserfälle, an denen im Frühling gewaltige Wassermassen herabstürzten.
Unsere Wohnmobilreise endete in San Francisco, wo wir natürlich auch das belebte Viertel um Fisherman’s Wharf besuchten. Dort kann man Dutzende von Seelöwen auf der Promenade beobachten. Ein Tipp: Fahren Sie unbedingt auch den Abschnitt der Route 1 südlich von San Francisco entlang – die Küste ist wunderschön.
Wir haben diese lange Wohnmobilreise sehr genossen und viel gesehen. Ein großes Lob auch an CU | Camper für die reibungslose Buchung. Eine weitere Wohnmobilreise steht definitiv auf unserer Liste.