Die Alpen ziehen sich durch mehrere europäische Länder und begeistern mit ihren Gipfeln und einzigartigen Landschaften viele Besucher. Im Winter erobern Skifahrer die Berge, im Sommer hingegen sind es viele Urlauber mit PKW oder Wohnmobilen. In Deutschlands Süden sowie in Österreich sind es besonders die Gipfel der Allgäuer Alpen, die ersten Vorläufer der ganz großen Giganten, die in den Sommermonaten Urlauber anziehen. Grund genug, einige der Sehenswürdigkeiten vorzustellen, die Besucher Willkommen heißen, wenn diese mit dem Wohnmobil Allgäu und Umland bereisen.
Viele sehen sattgrüne Wiesen und Berghänge vor Augen, wenn sie an das Allgäu denken. An Milchkühe und Berghütten. Sozusagen an ein wahres ‚Heidi-Idyll‘. Die gute Nachricht für all jene ist, dass diese Vorstellungen sich mit der Realität an vielen Orten des Allgäus decken. Entsprechend ist die rund fünfzig mal fünfundsiebzig Kilometer große Region insbesondere für all jene geeignet, die sich in der Natur austoben möchten. Mountainbiketouren, Wanderungen, gar Kletterausflüge sind im Allgäu schließlich möglich. Wer mit dem Wohnmobil Allgäu-Landschaften en masse erkunden möchte, hat mehrere Optionen für Übernahmeorte. Direkt im nördlichen Allgäu ist Isny die nahegelegenste Vermieterstation. Aber auch München, Stuttgart oder Konstanz am Bodensee sind in Kombination mit einem kurzen Städteurlaub interessante Optionen.
Einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Allgäuer Alpen beziehungsweise des Allgäus stellen wir im Folgenden vor.
Die
Allgäuer Alpen beginnen östlich des Bodensees. Bereits rund um das
riesige Gewässer herum finden sich einige spannende Orte für Jung
und Alt. Über eine hübsche Altstadt verfügt beispielsweise die
Stadt Wangen unweit des Sees. Dort, sowie an den Ufern des Sees
selbst, bieten sich Erkundungstouren an. Nur wenige Kilometer weiter
findet sich die Stadt Ravensburg. Einige werden dabei sofort an
verschiedenste Brettspiele und Puzzles denken. Und tatsächlich
findet sich in der Stadt ein besonderer Ort, der sich mit dem dort
ansässigen Spielehersteller befasst. Im oft als „größtes
Kinderzimmer der Welt“ titulierten Ravensburger Spieleland
finden Familien ein wahres Spieleparadies vor, in dem sich Kinder und
Erwachsene stundenlang austoben können.
Daneben
gibt es in der Region viele historische Bauten. Burganlagen finden
sich beispielsweise im Allgäu zu Hauf. Aufschluss über die
spektakulärsten Bauten der Region und ihre Historie bietet das
Allgäuer Burgenmuseum. Dieses findet sich inmitten von Kempten im
Norden des Allgäus. So können sich Reisende über das Leben der
Adeligen im Mittelalter in einer historischen Burg informieren und
Exponate aus vergangenen Jahrhunderten begutachten.
Natürlich
verfügt die Region der westlichen Allgäuer Alpen auch über mehr
als genug Natursehenswürdigkeiten. Ein Beispiel dafür ist der
Eistobel zwischen Isny und Oberstaufen. Der rund dreieinhalb
Kilometer lange Pfad, der durch das Naturschutzgebiet und die
Schlucht führt, eröffnet den Blick auf eine traumhafte Landschaft.
Mehrere Wasserfälle erstrecken sich zum Teil auf bis zu zwanzig
Meter Höhe. Eine Wanderung ist dort entsprechend sehr
empfehlenswert.
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Unterwegs im Osten des Allgäus: Highlights für Camper
Etwas weiter östlich warten weitere Natursehenswürdigkeiten. Bei Oberstdorf beispielsweise liegt die bekannte Breitachklamm – die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. Auf einem rund zweieinhalb Kilometer langen Wanderweg können bei einem Spaziergang die bis zu einhundertfünfzig Meter hohen Felsen aus nächster Nähe begutachtet werden. Einzigartige Eindrücke und Aussichten ergeben sich dabei. Besonders imposant ist dabei das Wasser der Breitach, das sich rauschend seinen Weg durch die Schlucht bahnt. In den Sommermonaten ist die Breitachklamm ein besonders beliebtes Urlaubsziel, das auch viele Touristen anzieht. Das sollte beim Besuch der Natursehenswürdigkeit einkalkuliert werden.
Ebenfalls
in direkter Nähe zu Oberstdorf und nur wenige Kilometer von der
Breitachklamm entfernt befindet sich mit dem Nebelhorn ein ebenso
bekannter wie sehenswerter Berggipfel. Dieser ist von Oberstdorf aus
mit einer Seilbahn erreichbar. Bereits die Fahrt mit dieser bietet
atemberaubende Ausblicke. Oben angekommen, werden diese dann nochmals
von einem Panoramablick von der Aussichtsplattform aus getoppt. Eine
Wanderung rund um den Gipfel ist in über zweitausendzweihundert
Metern ohne Frage ein besonderes Erlebnis.
Eine
nicht minder eindrucksvolle Wanderroute findet sich einige Kilometer
weiter südlich in luftiger Höhe. Der Heilbronner Weg ist rund drei
Kilometer lang und befindet sich in knapp zweieinhalb Kilometern
Höhe. Er verbindet mehrere Berggipfel miteinander – viele weitere
sind mit nur kleinen Umwegen erreichbar. Für geübte Wanderer stellt
der hochalpine Weg keine große Herausforderungen dar und ist in drei
Stunden gut passierbar. Dafür warten traumhafte Aussichten – teils
auf kleinen Überwegen zwischen zwei Gipfeln. Der Weg verläuft
direkt an der deutsch-österreichischen Grenze.
Weitere sehenswerte Orte für das Campen im Allgäu
Schließlich
finden sich auch noch einige Sehenswürdigkeiten in den östlichen
Ausläufern der Allgäuer Alpen. Ein Schloss hat es dabei zu
weltweiter Bekanntheit geschafft. Neuschwanstein wird entsprechend
das ganze Jahr über von Touristen aus aller Welt aufgesucht. Ein
Blick von der Marienbrücke auf das Schloss oder eine Besichtigung
von König Ludwigs II. „Märchenschloss“ lohnt sich jedoch
allemal. Das angrenzende Füssen mit seinem eindrucksvollen Lechfall
und dem Tegelberg ist ebenfalls einen Besuch wert, sodass ein zwei-
bis dreitägiger Aufenthalt in der Region lohnt.
Dreißig
Kilometer weiter südöstlich ist es dann wiederum eine
Natursehenswürdigkeit, die auf österreichischem Boden zu begeistern
weiß. Das Tannheimer Tal liegt in über einem Kilometer Höhe
zwischen den Tannheimer Bergen. Besonders rund um den malerisch
gelegenen Haldensee finden sich zahlreiche Wandermöglichkeiten. Auch
der Rest des fast zwanzig Kilometer langen Tals ist sehenswert.
Nochmals
rund dreißig Kilometer weiter östlich, ebenfalls noch in
Österreich, findet sich die vielleicht meistbesuchte Burgruine der
Allgäuer Alpen. Die Burg Ehrenberg liegt auf einem Hügel, der über
verschiedene Wanderwege erreicht werden kann. Tolle Aussichten
ergeben sich somit sowohl von unten, als auch von der Burgruine aus.
All diese Sehenswürdigkeiten sorgen dafür, dass bei einer Reise mit dem Wohnmobil Allgäuer Alpen und Umgebung mindestens für sieben bis zehn Tage erkundet werden sollten, um einen guten Gesamteindruck zu erlangen. Insbesondere, wer neben dem Besuch von verschiedenen Sehenswürdigkeiten auch noch ein Augenmerk auf Entspannung legen möchte, darf noch den einen oder anderen Tag mehr für die Reise einplanen.
Überzeugen Sie sich selbst von der Schönheit der Landschaften zwischen Deutschland und Österreich. Die passenden Fahrzeuge für eine Rundreise mit dem Wohnmobil durch die Allgäuer Alpen finden Sie auf der Webseite von CU | Camper. Wir wünschen einen tollen Roadtrip!
Häufige Fragen rund um Camping im Allgäu
Wo findet man die schönsten Wohnmobil-Plätze im Allgäu?
Das Angebot für Camping im Allgäu ist riesig. Besonders beliebt sind Plätze direkt an den Seen, wie dem Hopfensee oder dem Forggensee. Wer es alpiner mag, findet in den Hochlagen von Oberstdorf ideale Standorte für sein Wohnmobil.
Wann sollte ich ein Wohnmobil für meinen Allgäu-Trip mieten?
Da das Camping im Wohnmobil auch im Allgäu sowohl im Sommer als auch im Winter extrem beliebt ist, sollten Sie frühzeitig planen. Wenn Sie ein Wohnmobil fürs Allgäu mieten möchten, empfehlen wir eine Buchung 6 bis 9 Monate im Voraus.
Ist Wildcampen im Allgäu erlaubt?
Nein, das freie Stehen ist mit dem Wohnmobil im Allgäu streng untersagt. Es gibt jedoch ein dichtes Netz an offiziellen Stellplätzen, die speziell auf Wohnmobile ausgerichtet sind.
Welche Vorteile bietet ein Camper im Allgäu gegenüber einem Hotel?
Mit einem Camper sind Sie maximal flexibel. Sie können morgens entscheiden, ob Sie im Westallgäu bleiben oder spontan nach Osten fahren. Wohnmobil-Camping im Allgäu bedeutet Freiheit pur in der Bergwelt.
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