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09.12.2026 - 23.12.2026
2 Reisende

Camping-Abenteuer mit Hund in Italien

Zwei lächelnde Personen mit einem Hund auf dem Arm, die vor der Kulisse von Gebirgen stehen.
Selfie mit dem treuen Begleiter


Tag 1 – Der Start unseres Abenteuers

Endlich ging es los! In Elmshorn bei Hamburg holten wir im Juni 2026 unseren Camper ab. Schon beim Einräumen unseres Gepäcks war uns klar: Dieser Van war um Längen durchdachter aufgebaut als das Modell, das wir bei unserer letzten Reise gemietet hatten. Alles hatte seinen Platz, die Staufächer waren sinnvoller angeordnet und wir hatten sofort das Gefühl, dass das Reisen damit deutlich entspannter werden würde.

Da unser Urlaub an zwei Hochzeiten gekoppelt war, führte uns die erste Etappe am Abend erst einmal nach Niedersachsen. Pünktlich für die erste Feier angekommen, stieg die Vorfreude auf die kommenden Tage enorm – vor uns lagen schließlich nicht nur schöne Landschaften, sondern auch viele gemeinsame Erlebnisse.

Tag 2 – Hochzeit bei Freunden

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der ersten Hochzeit. Gemeinsam mit Freunden verbrachten wir einen wunderschönen Tag voller guter Gespräche und toller Stimmung. Es war ein richtig gelungener Auftakt für unseren Urlaub und eine schöne Gelegenheit, viele Freunde zu sehen. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, bevor wir uns auf die nächsten Etappen freuten.

Tag 3 – Zwischenstopp in Memmingen

Nach der Feier machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Unser Ziel für den Tag war ein kleiner Bauernhof bei Memmingen, der als Zwischenstopp auf dem Weg in die Dolomiten diente.

Ein weißes Wohnmobil stehend auf einer grünen Rasenfläche mit einem im Vordergrund sitzenden Hund.
Erster Stopp in Memmingen

Da wir erst am Abend ankamen, hatten wir nicht mehr viel Zeit, die Umgebung zu erkunden. Aber genau dafür war der Stellplatz perfekt: Eine ruhige Nacht verbringen, den Van für den nächsten Tag startklar machen und früh schlafen gehen. Schließlich hieß es am nächsten Morgen wieder: Zeitig aufstehen, denn das eigentliche Abenteuer in Italien wartete schon.

Tag 4 – Ankunft in den Dolomiten

Schon die Fahrt in die Dolomiten war klasse. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft. Die großen Berggipfel begleiteten uns bis zu unserem Campingplatz.

Eine Straße, führend durch ein Wohngebiet den Beg hinauf, mit einer Dichte an Tannen im Hintergrund.
Ein glasklarer, türkiser See, umrahmt von dunkelgrünen Tannen mit Bergen im Hntergrund.
Ein Wanderweg, umgeben von saftig-hellgrünem Gras in den Dolomiten mit Tannen und Berggipfeln am Horizont herausragend.
Eindrücke von den Dolomiten

Der Platz selbst war riesig, super gepflegt und ließ keine Wünsche offen. Besonders hervorzuheben: Er war extrem hundefreundlich. Es gab einen eigenen Hundeparcours zum Austoben und sogar eine Hundedusche – so etwas hatten wir bisher auch noch nicht gesehen! Für Smilla war das natürlich klasse.

Die Stellplätze waren riesig und von nahezu jeder Ecke aus hatte man einen tollen Blick auf die Berge. Auch die Spazierwege rund um den Platz waren wunderschön.

Unsere Camper-Vorschläge

Auf den italienischen Autobahnen zieht man beim Auffahren ein Ticket und bezahlt erst beim Verlassen an der Mautstation.
Maut in Italien

Daran mussten wir uns erst gewöhnen, aber nach kurzer Zeit gehörte es einfach ganz selbstverständlich dazu.

Tag 5 – Über Modena nach Cortona

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg Richtung Toskana – in die Nähe von Cortona. Schon bei der Planung hatten wir bewusst viele sogenannte Agriturismo-Stellplätze herausgesucht. Diese liegen auf Bauernhöfen oder Weingütern und haben oft einen kleinen Hofladen mit regionalen Produkten. Dort konnte man Wein, frisches Gemüse oder Olivenöl direkt vom Inhaber kaufen. Wenn man im Hofladen einkaufte, entfiel oft sogar die Stellplatzgebühr – ein super Konzept!

Unterwegs legten wir einen kurzen Zwischenstopp in Modena ein.

Eine kopfsteingepflasterte Gasse bei strahlend blauem Himmel, geziert mit bunten Regenschirmen.
Bunt geschmückte Gasse in Modena

Obwohl es an diesem Tag sehr heiß war, schlenderten wir kurz durch die Stadt und holten uns ein italienisches Eis zur Abkühlung.

Am Nachmittag erreichten wir schließlich unseren Stellplatz bei Cortona. Mit gerade einmal 15 Plätzen war die Atmosphäre angenehm ruhig und familiär. Man hatte viel Platz zum Nachbarn und somit reichlich Privatsphäre. Der Pool vor Ort war nach der Hitze des Tages eine gute Abkühlung.

Besonders charmant: Man konnte am Vorabend einfach auf einem Zettel ankreuzen, welche Brötchen man morgens haben wollte. Die Hosts holten alles frisch vom Bäcker – ein toller Service!

Tag 6 – Perugia und die Weiterfahrt

Bevor wir zur zweiten Hochzeitslocation südlich von Perugia weiterfuhren, wollten wir uns noch die Altstadt von Perugia ansehen. Da Parkplätze in der Altstadt bekanntlich Mangelware sind, parkten wir etwas außerhalb. Das bedeutete zwar einige Treppenstufen bis ins historische Zentrum, aber der kleine Aufstieg lohnte sich total: Verwinkelte Gassen, alte Häuser und eine tolle Aussicht über die Hügel Umbriens. 

Eine aus Treppen bestehende Gasse, gesaeumt von alten, gelb getönten Häusern bei sonnigem Wetter.
Verwinkelte Gassen der Altstadt Perugias

Nach einer leckeren Pizza und dem obligatorischen Eis machten wir uns gut gestärkt auf den Weg zur Location.

Tag 7 – Hochzeit in Italien

Der siebte Tag stand ganz im Zeichen der zweiten Hochzeit. Inmitten der italienischen Landschaft durften wir einen unvergesslichen Tag erleben. Das gute Essen und die traumhafte Kulisse machten die Feier zu einem echten Highlight unserer Reise. Es wurde gelacht, getanzt und bis spät in die Nacht gefeiert.

Tag 8 – Ein ruhiger Abend zwischen Weinreben

Nach den Feierlichkeiten starteten wir den Tag erst einmal mit einem gemütlichen Frühstück in einem kleinen Café, bevor wir Richtung Lucca weiterfuhren.

Unser nächster Stellplatz war das komplette Gegenteil der großen Campingplätze zuvor: Gerade einmal fünf Stellplätze und kaum sanitäre Anlagen – lediglich eine Toilette im Haupthaus. Aber genau diese Einfachheit hatte ihren eigenen Charme.

Ein flauschiger, brauner Hund liegend auf einer weitläufigen grünen Wiese zwischen den Weinreben.
Die Ruhe genießen zwischen den Weinreben

Im Hofladen kauften wir eine Flasche regionalen Wein und machten es uns zwischen Akazien, Reben und Olivenbäumen gemütlich. Wir kochten uns Gnocchi mit Pesto, genossen die Abendsonne und die Ruhe.

Ein altbekanntes Missgeschick gab es dann noch: Beim Spielen verlor Smilla ihren Ball zwischen den Weinreben. Trotz langer Suche blieb er unauffindbar und musste wohl als Urlaubserinnerung dort bleiben.

Tag 9 – Mittelmeer und Lago d’Iseo

Auf dem Weg zum Lago d’Iseo machten wir erst noch einen kurzen Abstecher ans Mittelmeer, um die Füße ins Wasser zu halten. Da wir knapp vor der Hauptsaison unterwegs waren, war an den Stränden noch angenehm wenig los.

Später erreichten wir den Lago d’Iseo, wo wir uns bewusst wieder für einen größeren Campingplatz entschieden hatten. Da wir dort drei Nächte bleiben wollten, waren uns gute Sanitäranlagen und etwas Komfort wichtig.

Im Vordergrund zu sehen ist der Bootsanleger des hellblauen Sees Lago de Iseo mit einigen Booten, dahinter Gebirge bei hellblauem Sonnenschein.
Eindrucksvolle Aussicht auf den Lago de Isleo

Es war mein erstes Mal an einem der großen italienischen Seen und ich war sofort begeistert. Die Kombination aus den Bergen und dem glasklaren Wasser sah einfach toll aus.

Unser Platz hatte eine große Liegewiese mit direktem Zugang zum See, sodass wir viel Zeit am Wasser verbrachten. Unser Ausgangsort war Pisogne – ein kleiner Ort mit viel Charme. Positiv überrascht waren wir von den Restaurantpreisen, die deutlich fairer ausfielen als gedacht.

Eine Gasse mit alten Häusern, erleuchtet von den Sonnenstrahlen.
Eine Straße, umsäumt von Häusern, zulaufend auf die im Hintergrund herausragenden Gebirge. Die Häuser werden von der untergehenden Sonne beschienen.
Einblicke zu Pisogne

Die Tage verbrachten wir tiefenentspannt mit Kochen, Sonne tanken und Baden. Dabei stellten wir mal wieder fest: Smilla geht zwar gerne mit ans Wasser, ist aber definitiv kein Badehund. Sie lief immer nur so weit hinein, wie sie noch stehen konnte – alles darüber hinaus war ihr nicht geheuer.

Tag 10 – Ein letzter Traumstellplatz in der Schweiz

Auf dem Heimweg machten wir noch einen letzten Zwischenstopp bei Entlebuch nahe Luzern in der Schweiz.

Der Stellplatz lag auf einem Bauernhof hoch oben auf dem Berg und war wunderschön.

Die Sonne geht vor einer durch weitlaufende Wiesen gekennzeichneten Landschaft unter.
Traumstellplatz mit atemberaubender Aussicht

Mit nur sechs Plätzen war es herrlich ruhig. Im kleinen Hofladen kauften wir frisches Fleisch, das wir abends an der Grillstelle des Hofes zubereiteten.

Ein brauner Hund liegend vor einer Wiese mit grasenden Kühen.
Ausruhen in tierischer Gesellschaft

Während wir gegessen haben, grasten die Kühe direkt neben unserem Van.

Zusammen mit zwei anderen Campern genossen wir die Aussicht auf die Schweizer Berge und ließen den Urlaub entspannt ausklingen.

Tag 11 – Zurück nach Hause

Am letzten Tag machten wir uns schließlich auf den Weg zurück nach Hamburg. Dort angekommen, räumten wir den Van in aller Ruhe aus und putzten ihn gründlich. Die Rückgabe in Elmshorn war erst am nächsten Tag.

Im Nachhinein würden wir das jedes Mal wieder so planen! Es war unglaublich angenehm, nach der langen Fahrt nicht auch noch unter Zeitdruck den Vab ausräumen und schrubben zu müssen. So konnten wir den Urlaub wirklich stressfrei beenden.

Rückblick

Alles in allem war die Reise ein absolutes Highlight. Die Mischung aus zwei tollen Hochzeiten, schöner Natur, idyllischen Stellplätzen, gutem Essen und besonderen Momenten hat einfach gepasst.

Gerade der Wechsel zwischen großen Campingplätzen und kleinen Agriturismo-Höfen war perfekt für uns. Italien hat uns sehr begeistert – und das war ganz sicher nicht unser letzter Roadtrip dorthin!

Rebecca Marcks, Juli 2026

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