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In diesem Reisebericht geht es fü eine Familie durch 3 Länder. Kommen Sie mit auf den Roadtrip!
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Eine Familie, zwei Wochen, zwei Länder, ein Truck Camper und unzählige spektakuläre Eindrücke – unser Roadtrip durch den Westen Kanadas und der USA sollte uns zu einigen der schönsten Nationalparks Nordamerikas führen. Von Calgary aus ging es durch Alberta und Montana bis in den Yellowstone-Nationalpark, weiter zum Glacier-Nationalpark und schließlich zurück nach Kanada in die Rocky Mountains. Waterton, Yellowstone, Glacier, Yoho und Banff standen ebenso auf unserem Reiseplan wie der Icefields Parkway und die Calgary Stampede.
Ein ganz besonderer Dank gilt dabei CU | Camper, über die wir unseren Truck Camper bei Fraserway in Calgary gebucht hatten. Von der Planung und Buchung bis zur eigentlichen Übernahme hat alles hervorragend funktioniert. Gerade bei einer so umfangreichen Reise mit vielen verschiedenen Stationen war es für uns wichtig, einen zuverlässigen Partner an der Seite zu haben. Sowohl CU | Camper als auch Fraserway haben hier aus unserer Sicht einen wirklich hervorragenden Job gemacht.
Am 27. Juni 2026 begann unser Abenteuer. In Calgary / Airdrie übernahmen wir bei Fraserway unseren Truck Camper und machten uns auf den Weg Richtung Süden zur US-Grenze. Die Übernahme verlief selbst im dicken Unwetter professionell, sodass wir schnell startklar waren und unser großes Roadtrip-Abenteuer beginnen konnte.
Bereits der erste Fahrtag führte uns wetterbedingt zu einem außergewöhnlichen Ort: Dem Head-Smashed-In Buffalo Jump. Das UNESCO-Weltkulturerbe mit seinem Museum vermittelte uns einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte der indigenen Bevölkerung und die traditionelle Bisonjagd.
Unser erstes großes Ziel war der Waterton Lakes-Nationalpark. Dort besichtigten wir das berühmte ‘Prince of Wales’-Hotel, bevor wir unseren Stellplatz auf dem ‘Townsite Campground’ bezogen. Der erste Abend im Truck Camper, trotz Gewitter, vermittelte bereits genau das Gefühl, das wir uns von dieser Reise erhofft hatten: Natur, Freiheit und die Möglichkeit, jeden Tag an einem neuen spektakulären Ort aufzuwachen.
Am dritten Tag verließen wir Waterton nach der Besichtigung des Hafens und der Cameron Falls und fuhren weiter über die Grenze nach Montana. Unser Tagesziel war die Hauptstadt Helena und der ‘White Sandy Campground’ am Missouri. Am folgenden Tag ging es bereits zum nächsten großen Höhepunkt: Dem Yellowstone-Nationalpark. Bevor wir den Park erreichten, statteten wir noch ‘Walmart’ einen Besuch ab und kauften vorsichtshalber Bärenspray. Auch ein Test von ‘Wendy’s’ durfte nicht fehlen.
Im Yellowstone angekommen, wartete mit Mammoth Hot Springs gleich ein erstes Highlight. Die beeindruckenden Kalkterrassen gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Parks.
Schon dort zeigte sich, wie außergewöhnlich die Tierwelt, durch 3m Schlagen, des Yellowstone ist: Am Calcite Springs Overlook konnten wir unsere ersten beiden Bären beobachten. Den Tag ließen wir anschließend ganz entspannt am Lagerfeuer auf unserem ‘Tower Falls Campground’ ausklingen.
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Bereits um sechs Uhr machten wir uns auf den Weg ins Lamar Valley, einem der bekanntesten Gebiete des Yellowstone für Wildtierbeobachtungen. Nur wenige Minuten nach der Abfahrt entdeckten wir einen Schwarzbären direkt am Straßenrand. Im Lamar Valley konnten wir außerdem mehrere große Bisonherden beobachten. Die Tiere sorgten sogar für einen kleinen Stau, als sie die Straße überquerten – unser Truck Camper durfte dabei geduldig warten.
Anschließend ging es zum Yellowstone Grand Canyon. Upper und Lower Falls boten gewaltige Ausblicke, und wir wanderten bis an die Fallkante. Die Kraft des herabstürzenden Wassers war dort unmittelbar zu spüren. Übernachtet wurde auf dem Canyon-Campground mitten im Nadelwald, natürlich wieder mit eigener Feuerstelle.
Der dritte Tag im Yellowstone führte uns zu weiteren außergewöhnlichen Naturwundern. Schlammtöpfe und Geysire, der Yellowstone Lake und die kristallklaren Hot Pools am West Thumb standen auf dem Programm. Ein ganz besonderer Moment war der nahezu unglaubliche Zufall, gleichzeitig den Ausbruch des Old Faithful und des Beehive Geysers erleben zu können.
Anschließend wanderten wir zum Grand Prismatic Overlook und gingen danach über die Holzstege direkt an den Rand des riesigen Hot Pools. Übernachtet wurde auf dem ‘Madison Campground’.
Doch irgendwann heißt es auch im Yellowstone: Bye bye. Über den Westausgang verließen wir den Nationalpark und fuhren in Richtung der kleinen Westernstadt Ennis. Dort versuchten wir unser Angelglück im Madison River und besuchten anschließend noch den Lewis & Clark Caverns State Park.
Unser Tagesziel war erneut die Umgebung von Helena. Auf dem ‘Devil’s Elbow Campground’ verbrachten wir einen warmen Abend beim Grillen und Angeln.
Am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, führte unsere Route über Seeley in Richtung Glacier-Nationalpark. Dort bezogen wir den ‘Apgar Campground’. Trotz des Feiertags fanden wir Zeit für eine dreistündige Wanderung zum wunderschönen Avalanche Lake.
Auf dem Rückweg begegnete uns sogar ein großer Wapiti-Hirsch. Auch das Ufer des Lake McDonald konnten wir direkt vom Campground aus erkunden.
Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen vom Glacier-Nationalpark und zurück Richtung Kanada. Der Tag begann allerdings unfreiwillig früh: Ein Nachbar mit einem rund zwölf Meter langen Wohnmobil sorgte bereits um fünf Uhr morgens mit seinem Motor für ordentlich Bewegung. Die Vibrationen waren sogar in unserem Truck Camper zu spüren.
Danach wurde die Fahrt selbst zum Abenteuer. Eine rund 75 Kilometer lange Gravelroad mit schwierigen und teilweise gefährlichen Abschnitten sowie ohne Mobilfunknetz verlangte einiges ab. Erst am Abend erreichten wir das Fairmont Hot Springs Resort. Nach dem langen Tag gab es deshalb nur noch eines: Ab in die Hot Pools und entspannen.
Am nächsten Morgen konnten wir die Hot Pools noch einmal genießen, bevor wir weiter nach Norden fuhren. Über Radium Hot Springs ging es nach Golden. Dort stand zunächst ein kulinarischer Pflichttermin auf dem Programm: unser erster Besuch bei ‘Tim Hortons’. Anschließend erreichten wir den Yoho-Nationalpark.
Die Wapta Falls waren das erste große Ziel. Nach insgesamt fünf Kilometern Wanderung standen wir vor dem beeindruckenden Wasserfall, an dem sich der Yoho River in breiter Front in die Tiefe stürzt. Danach ging es zum Emerald Lake. Bei einem Kaffee in der dortigen Lodge genossen wir die besondere Atmosphäre, bevor wir noch an der Natural Bridge Halt machten. Unser Camp für die Nacht war der ‘Kicking Horse Campground’ bei Field.
Der Emerald Lake und die Wapta Falls im Yoho Nationalpark
Am zweiten Tag im Yoho-Nationalpark wechselten wir auf eine der spektakulärsten Straßen Nordamerikas: Den Icefields Parkway. Unser erster Halt war Bow Lake, den wir über den westlichen Uferweg erkundeten. Danach ging es weiter zum Peyto Lake. Schließlich wanderten wir noch hinunter zum Mistaya Canyon. Auf der Rückfahrt entdeckten wir kurz nach Lake Louise zwei weitere Schwarzbären – Nummer vier und fünf unserer Reise.
Nun wartete Banff. Bevor wir unseren Platz auf dem Tunnel Mountain Campground bezogen, ging es mit dem Shuttlebus vom Lake Louise Ski Resort zum berühmten Moraine Lake und zum Lake Louise.
Die Schönheit dieser beiden Seen ist unbestritten – allerdings waren beide Orte inzwischen extrem gut besucht. Einen ruhigen Platz zum Genießen oder Wandern zu finden, war entsprechend schwierig.
Am Abend erlebten wir eine Ranger-Show im Theater. Noch beeindruckender war jedoch das Wildlife-Erlebnis direkt an unserem Stellplatz: Eine große Herde Wapitis zog unmittelbar am Campground vorbei.
Am zweiten Tag in Banff führte uns der Weg zunächst zum Bow Falls Viewpoint und anschließend zum Spray River Ride am Banff Springs Hotel. Für Nicole erfüllte sich dabei ein lange gehegter Traum: Reiten im Wilden Westen.
Ein weiteres Highlight dieses Tages war der wunderschöne Bow Trail entlang des Flusses und der Wasserfälle. Am Nachmittag ging es mit dem Shuttlebus in die Stadt. Dort besuchten wir zwei interessante Museen, probierten natürlich ein Beavertail und statteten dem Christmas Shop einen Besuch ab. Den Abend ließen wir gemütlich in der Fußgängerzone ausklingen.
Doch dann kam der Moment, an dem unser Truck-Camper-Abenteuer zu Ende ging. Wir fuhren zurück nach Calgary zu Fraserway und gaben unseren Camper ab.
Auch die Rückgabe verlief genauso unkompliziert und professionell wie die Übernahme.
Entspannte Rückgabe
Damit endete ein außergewöhnlicher Abschnitt unserer insgesamt zweiwöchigen Reise durch Kanada und die USA. Unser Truck Camper war für diese Wochen weit mehr als nur ein Fahrzeug – er war unser Zuhause, unser Rückzugsort und die Basis für ein großes Abenteuer durch die Rocky Mountains und die Nationalparks im Westen Nordamerikas.
Ein herzliches Dankeschön geht deshalb noch einmal an CU | Camper für die hervorragende Organisation und Betreuung sowie an Fraserway für die professionelle und unkomplizierte Abwicklung vor Ort. Wir haben uns mit dem Truck Camper auf unserer gesamten Reise sehr wohlgefühlt und würden diese Kombination aus Freiheit, Natur und Flexibilität jederzeit wieder wählen.
Aber die Reise war noch lange nicht vorbei. Nach dem Transfer zum Flughafen ging es zunächst zu den ‘CrossIron Mills Outlets’, wo wir einige Schnäppchen ergatterten. Anschließend bezogen wir unser Hotel und machten uns für einen weiteren großen Höhepunkt fertig: Die Calgary Stampede.
Kurz vor 17 Uhr tauchten wir in die Welt der größten Rodeo- und Westernveranstaltungen ein. Rund eineinhalb Stunden erkundeten wir Markt, Stände und Fahrgeschäfte, bevor um 19:30 Uhr die große Abendshow begann. Planwagenrennen, Akrobatik, Stepptanz, Formationstanz und Country-Musik sorgten für eine spektakuläre Show. Gegen 23:30 Uhr setzte ein gewaltiges Feuerwerk den krönenden Abschluss.
Wie unsere Reise anschließend mit dem Mietwagen weiterging und welche weiteren Highlights uns bis Vancouver erwarteten, zeigen wir auf unserem YouTube-Kanal #OSTERWORLD
Vielen Dank an CU | Camper und Fraserway für die tolle Unterstützung – und vielleicht bis zum nächsten Roadtrip!