Die Garden Route

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Südafrikas Wildlife

Südafrika von seiner schönsten Seite

Lagunen und Sandstrände, Wälder und Schluchten: Die Garden Route an Südafrikas Südküste ist zu Recht eine der berühmtesten Attraktionen des Kontinents.

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Blyde River Canyon

Sie bietet unvergleichliche Naturschauspiele und atemberaubende Panoramen am laufenden Meter. Wenn Sie zum ersten Mal in Südafrika sind, dürfen Sie eine Tour über die Garden Route nicht verpassen!

Offiziell erstreckt sich die Garden Route entlang des Indischen Ozeans von Mossel Bay bis Humansdorp kurz vor Port Elizabeth und umfasst circa 540 Kilometer. Viele Besucher starten aber von Kapstadt aus Richtung Garden Route – das macht dann noch einmal 200 Kilometer obendrauf. Planen Sie genügend Zeit für diesen einzigartigen Roadtrip ein: Sie werden den einen oder anderen Abstecher machen!

Walbeobachtung De Luxe

Wenn Sie von Kapstadt Ihre Tour auf der Nationalstraße N2 starten, erwartet Sie nach 120 Kilometern das Städtchen Hermanus, an dessen Küste sich zwischen Juli und Dezember Hunderte von Glattwalen tummeln. Sie können direkt am Ufer stehen und die majestätischen Säuger beobachten – ein einmaliges Erlebnis!

Bevor es auf die Garden Route geht, passieren Sie noch Swellendam, den nach Kapstadt und Stellenbosch drittältesten Ort des Landes, der mit einigen Gebäuden im Stil der kapholländischen Architektur aufwartet.

Golfplätze an der Garden Route

In Mossel Bay startet die Garden Route dann aber wirklich! 1997 wurden in der Nähe des bezaubernden Badeorts die Pinnacle Point Caves entdeckt.

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Tafelberg

Die in den Höhlen gefundenen Artefakte datieren auf ein Alter von rund 164.000 Jahren und belegen, dass die Menschen zu dieser Zeit bereits Meeresfrüchte als Nahrung nutzten – ungefähr 100.000 Jahre früher als vorherige Schätzungen besagten.

Über die N2 geht die Garden Route weiter nach George. Malerisch vor der Kulisse der Outeniqua-Berge gelegen, spielt in George Golf die erste Geige: Mit dem George Golf Club, Fancourt Golf Club und Oubaai Golf Club befinden sich hier gleich drei der landesweit schönsten Anlagen. Das nächste Garden-Route-Highlight folgt nach nur wenigen Kilometern: In Wilderness erwartet Sie ein acht Kilometer weißer Sandstrand mitsamt fabelhafter Lagunen. Die Region war bis 2009 Teil des Wilderness-Nationalparks, der dann in den neuen Garden-Route-Nationalpark aufging.

Austern, Robben und Natur

Die Lagunenstadt Knysna steht im Zeichen der Auster – die Lagune beherbergt die größte Austernzucht Südafrikas.

Im Juli findet hier alljährlich das große Knysna Oyster Festival statt: mit Konzerten, Theateraufführungen, Partys und natürlich Seafood satt! Der nahegelegene Knysny Forest ist ideal für malerische Wandertouren.

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Plettenberg Bay, oder „Plett“, wie die Stadt im Volksmund heißt, erstreckt sich entlang eines mehr als zehn Kilometer langen Sandstrands. Hier sind also vorwiegend Badefreuden in tiefblauem Wasser angesagt. Wer es etwas lebhafter mag, geht Tauchen, Kitesurfen oder Kajakfahren. Eine Wanderung durch das benachbarte Robberg Island Nature Reserve führt zu einer großen Robbenkolonie und der Nelson-Bay-Höhle, die bereits vor 125.000 Jahren von Menschen bewohnt war.

Zwischen Plettenberg Bay und Storm’s River liegt an der N2 die Abfahrt nach Nature’s Valley. Die eng gewundene, kurvige Straße führt hinunter in die Grootrivier-Schlucht im Tsitsikamma-Nationalpark.

Nature’s Valley selbst ist nur ein kleines Dörfchen, aber was für eins!

Interessantes

Drei Seiten des Ortes sind von grünen Wäldern umgeben, die vierte durch den blauen Pazifik abgegrenzt – dieses Fleckchen Erde ist einfach traumhaft und eines der schönsten an der gesamten Garden Route!

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Tschüss Garden Route, Hallo Big Five

In Humansdorp endet offiziell die Garden Route – viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht.

Dann schon eher im benachbarten Jeffrey’s Bay, das sich von Fischerdorf zum Surfparadies entwickelt hat. Und ein kleines Stück weiter liegt Port Elizabeth. Die fünftgrößte Stadt Südafrikas stellt fahrtechnisch gesehen das Ende der Garden Route dar und bietet diverse historische Bauten und kulturelle Einrichtungen. Alles in allem müssen Sie für die Stadt aber nicht viel Zeit opfern.

Besuchen Sie lieber den Addo Elephant Nationalpark: Der mit 1.640 Quadratkilometern drittgrößte Nationalpark Südafrikas ist Heimat der berühmten „Big Five“: Elefant, Löwe, Nashorn, Leopard und Büffel. An den Küstenabschnitten schwimmen zudem Wale und Haie.

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