Auf Touren kommen: Gesund und fit im Wohnmobil

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Übermüdung am Steuer ist kein probates Mittel für einen entspannten Urlaub im Wohnmobil. Ebenso wenig wie Hunger. Oder Stress.
Das schmälert nicht nur den Feriengenuss, sondern kann gerade am Steuer eines Campers zu gefährlichen Situationen führen. Unsere Tipps helfen Ihnen, überall entspannt anzukommen und den gesamten Urlaub fit zu bleiben!

1. Jetlag überwinden

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Versuchen Sie, sich schon im Flieger an der neuen Ortszeit zu orientieren. Am Zielflughafen angekommen, sollten Sie sich dem aktuellen Tag-Nacht-Rhythmus anpassen – das Tageslicht hilft dem Biorhythmus bei der Umstellung.

Das heißt, im Westen lange aufbleiben, auch wenn sich Müdigkeit breitmacht. Mit eiweißreicher Kost bleiben Sie länger aktiv. Andersherum sollten Sie im Osten früher ins Bett gehen. Zum Einschlafen tragen kohlenhydratreiche Speisen bei.

Geben Sie Ihrem Körper einen Tag Zeit, bevor Sie sich hinters Steuer des Campers klemmen.

Ratschlag

2. Gesunde Ernährung

Versuchen Sie, sich möglichst abwechslungsreich zu ernähren, das trägt zu einer ausgewogenen Nährstoffzufuhr bei. Übermäßig große Portionen, gerade in den USA an der Tagesordnung, müssen Sie nicht aufessen.

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Den Verzehr von Fett, insbesondere gesättigten Fette, sowie von Salz und Zucker sollten Sie so gering wie möglich halten – dafür bei Obst und Gemüse ordentlich zulangen, ebenso bei ballaststoffreichen Getreideprodukten.
Verteilen Sie die Mahlzeiten über den Tag, die Pausen dazwischen sollten vier bis fünf Stunden nicht überschreiten. Ausgehungert essen bedeutet meist, zu viel zu essen – und dann oft auch Ungesundes. Gerade abends sollten Sie aber Riesenportionen vermeiden. Tagsüber hungern und abends schwer essen, ist eine Belastung für die Verdauung und beeinträchtigt den Schlaf. Ein gleichbleibendes Energieniveau dagegen hilft Ihnen, aufmerksam und fit zu bleiben.

3. Ans Frühstück denken

Das Frühstück ist wichtig – und wir reden hier nicht von einer Tasse Kaffee im Stehen und einer Zigarette!
Ein ausgewogenes Frühstück verleiht Energie für den Tag und schützt vor Hungeranfällen, die wiederum „Das große Fressen“ zur Folge haben können.

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4. Viel trinken, aber wenig Alkohol

Dieser Punkt erklärt sich von selbst. Trinken bewahrt den Körper vor Dehydrierung, die sich auf Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration auswirkt.

Greifen Sie hauptsächlich auf Wasser und Fruchtsäfte zurück und weniger auf Brause-Zuckerbomben. Alkohol am Steuer ist sowieso tabu, aber auch ein Gelage am Vorabend eines langen Tages am Steuer trägt nicht zu einer souveränen Fahrweise bei.

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Genießen Sie Ihre Pausen auf Rastplätzen oder Campgrounds.

5. Pausen machen

Steigen Sie aus und gehen Sie drei bis vier Minuten umher, um die Blutzirkulation anzukurbeln. Gehen Sie kurz auf den Fußballen, dann wieder auf den Fersen. Stellen Sie sich in der Grätsche auf und versuchen Sie, den linken Fuß mit der rechten Hand zu berühren und umgekehrt. Wiederholen Sie dies etwa zehn- bis zwölfmal.

Pausen sind wichtig für den Fahrer, und sie sollten nicht zu kurz sein.

Gut zu wissen

Stützen Sie sich in gegrätschter Haltung gegen die Seitenwand des Campers und drücken Sie sich acht- bis zwölfmal kräftig ab. Stellen Sie sich fest auf den Boden und drehen Sie den Oberkörper nach rechts und links, so weit wie es geht. Wie oft ein Fahrer eine Pause braucht, hängt von ihm selbst ab, aber bei Anzeichen wie brennenden Augen oder verkrampften Händen am Steuer sollten Sie sofort einen Parkplatz ansteuern!

6. Reiseapotheke auffüllen

Eine ausreichend gefüllte Reiseapotheke sollte die meisten kleinen Wehwehchen „on the road“ abdecken. Alles zum Thema Camper-Reiseapotheke finden Sie hier!

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