Weihnachten, Westküste und Wohnmobil

© Peter Koziel
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Nur wenige Wochen vor Weihnachten haben wir uns entschlossen, die Westküste der USA per Wohnmobil zu erkunden. Da wir gerne campen, entschlossen wir uns also, ein Wohnmobil zu mieten. Die Recherche im Internet in diversen Fachforen führt recht häufig auf CU | Camper, hier soll man wohl noch einen besonderen Service bekommen. Und das stimmt! Wir hatten einige Fragen zur Buchung, die uns telefonisch schnell beantwortet wurden (Keine Warteschleife und sachverständiges Personal).

Viele der Anbieter haben im Winter Rabatte, so konnten wir uns ein All-Inclusive Paket (unbegrenzte Meilen, Ausstattung, 0 Euro Selbstbeteiligung, …) zum Sonderpreis bei Apollo sichern.

Interessantes
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Nach An und Restzahlung erhält man die erforderlichen Dokumente übersandt, alles ist übersichtlich und auf deutsch gehalten. Vor Ort hatten wir keine Probleme, die Vermietstation von Apollo zu finden, wir empfehlen jedoch dort mit einem Taxi / Uber hinzufahren. Die Mitarbeiter sind freundlich, es gab keine Wartezeit und uns wurde alles am Wohnmobil gezeigt. Die Ausstattung des Wohnmobils war wirklich mehr aus gut, gerade einmal 25.000 Meilen hatte das Fahrzeug gelaufen, sah jedoch aus wie neu! Alle Tanks waren gefüllt/geleert, ebenso war alles sehr sauber. Ausstattungstechnisch hätten wir wohl für den Winter eine dickere Decke besser gefunden, jedoch ist das eher Geschmackssache. Hier kommen wir auch zum einzigen Negativpunkt des WoMo, der Matratze. Leider war diese durchgelegen und nach 1-2 Nächten nicht mehr angenehm. Da wir jedoch mehrere Schlafmöglichkeiten zur Verfügung hatten, war das noch in Ordnung.

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Die erste Fahrt mit einem Fahrzeug dieser Größe ist in einer Stadt wie Las Vegas sehr aufregend, die Amerikaner sind jedoch eher entspannt und so schafften wir es ohne Probleme durch den Urlaub. Parkplätze sollten immer ausreichend groß gewählt werden, größere Städte würden wir beim nächsten Urlaub meiden. Insgesamt jedoch macht das Fahren viel Spaß und die Unabhängigkeit ist sehr angenehm. Wir waren quasi jeden Tag unserer 11 Reisetage an einem anderen Platz und sind so insgesamt 2.500 Kilometer gefahren.

In Kalifornien sind die Benzinpreise recht hoch für amerikanische Verhältnisse, das sollte man bei seiner Reise bedenken.

Hinweis

In unserem Reisezeitraum (24.12. – 04.01.) lagen einige Feiertage. Deshalb waren, für uns überrauschend, auch viele Amerikaner mit dem WoMo unterwegs. So kam es auch dazu, dass wir teilweise auf den Campingplätzen keine Stellplätze mehr bekommen haben. Jedoch haben wir dann meist gute Tipps bekommen, wo denn noch etwas frei wäre. Wir hatten vor Beginn der Reise nie einen Wohnmobilurlaub gemacht, also war für uns das Entleeren der Tanks sowie nachfüllen von Wasser noch komplettes Neuland. Auch hier wurde uns jedoch alles gut erklärt und eigentlich war es auch ganz einfach. Wer also das etwas Respekt hat, keine Sorge, zur Not gibt es viele hilfsbereite Amerikaner.

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Die Rückgabe des Fahrzeuges verlief ebenso völlig problemlos und schnell, auch hier kann ich Apollo als Vermieter sehr empfehlen. Insgesamt hatten wir einen sehr gelungenen und wirklich gut organisierten Urlaub!

Peter Koziel, Januar 2020