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17.12.2026 - 31.12.2026
2 Reisende
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Abenteuer Westkanada

Mit Freunden auf Tour

Ein RV 26 von Fraserway in einem Waldgebiet.
Unser RV 26 von Fraserway

Unsere Reise begann mit dem Flug am 11.05.25 nach Vancouver, wo wir uns für eine Nacht im Hotel ‚Abercorn Inn‘ in Richmond einquartiert haben. Der Transfer mit dem hoteleigenen Shuttle funktionierte einwandfrei. Am Morgen gab es ein kleines Frühstück und einen anständigen Kaffee.

Nach vorheriger Absprache mit dem Wohnmobilvermieter wurden wir überpünktlich  um 08.00 Uhr abgeholt und zur Station gebracht. Dort gab es dann eine anständige Einweisung und Fahrzeugübergabe. Durch diese frühe Fahrzeugübernahme waren wir dann schnell auf dem Highway.

In dem Zeitraum vom 12.05.25 – 31.05.25 starteten wir mit einem befreundeten Paar  und zwei Campern unsere Tour. Diese ging von Vancouver über das Okanagan Tal nach Banff, zum Lake Louise, dann weiter auf dem sogenannten Icefield Highway, mit Besuch des Columbia Icefield. Dort ist uns aufgefallen, wie sehr der Gletscher seit unserem letzten Besuch geschrumpft ist.

Eine schöne Bergstraße mit Bäumen links und rechts.
Eine der wunderschönen Bergstraßen auf unserer Route

Anschließend ging es weiter nach Jasper, dann ein Stück Highway 16 – der Yellowhead Highway mit Mount Robson als höchster Berg der Kanadischen Rockies –  bis zum Abzweig auf den Highway 5. Von dort ging es weiter in Richtung Kamloops, dann ein Stück auf dem Highway 1 bis nach Cache Creek. In Cache Creek ging es auf der 97 ein Stück Richtung Norden bis zur Abfahrt auf die 99. Auf der 99 fuhren wir dann weiter über das interessante Städtchen Whistler, welches von den Winterspielen 2010 in Vancouver sowie diversen jährlichen Skirennen bekannt ist. 

Bei einem 4 stündigen Stopp in Whistler bemerkten wir, welch ein Trubel dort herrscht. Die sonst im Winter genutzten Pisten wurden durch die Mountainbiker in Anspruch genommen, die bei ihren Abfahrten Kopf und Kragen riskierten. Alle Achtung.

In Vancouver angekommen, ging es direkt für fünf Tage mit der Fähre von Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island. In der Nähe von Nanaimo, in dem kleinen Städtchen Lantzville, haben wir uns für zwei Nächte auf einem Campground eingecheckt.

Blick auf einen natürlichen Staudamm im Grünen..
Kanadas unvergleichliche Natur

Natürlich durfte auch nicht die Hauptstadt Victoria fehlen. Dort haben wir auf dem Campground ‚Fort Victoria RV Park‘ eingecheckt. Dieser Campground ist super gelegen und man kann von dort aus mit dem Bus 14 super die Innenstadt von Victoria erreichen, sodass der Camper beruhigt einen Tag frei hat. (Empfohlen ist auch eine vorherige Reservierung für die Fähre nach Vancouver Island. Das haben wir für den Hinweg nicht gemacht und somit vier Stunden auf den nächsten freien Platz gewartet.)    

Die letzte Nacht vor der Fahrzeugrückgabe verbrachten wir dann wieder in Vancouver auf dem ‚Tsawwassen RV Resort‘. Dieser Campground war der teuerste und leider auch der schlechteste.

Unsere Camper-Vorschläge

Immer wieder während unserer gesamten Tour mussten wir Stopps einlegen, um einfach die Natur und Schönheit zu genießen und die Weite des Landes auf uns wirken zu lassen. Landschaftlich war diese Reise wieder ein Traum. Obwohl wir schon zwei Mal mit dem Camper in Westkanada unterwegs waren, sind es immer wieder neue Eindrücke und Erlebnisse.

Blick auf die großflächigen Auswirkungen der Waldbrände.
Das Zeugnis der vergangenen Naturbrände

Erst bei der Fahrt durch den Banff Nationalpark ist uns das Ausmaß der Waldbrände vom letzten Jahr bewusst geworden. Man kann sich gar nicht vorstellen, welches Leid die Menschen erfahren haben und nun immer noch teilweise in Wohncontainern wohnen, da ihr Hab und Gut alles vernichtet wurde. Bewundernswert ist der Zusammenhalt und die Hilfe der Menschen dort. Erschreckend war natürlich, dass wir während unserer Tour lesen mussten, dass die Waldbrände schon wieder von Manitoba und Saskatchewan Richtung Alberta unterwegs sind. In diesem Jahr hatten wir allerdings Pech mit den Wildtieren. Einen einzigen Schwarzbären haben wir gesehen. Naja, man kann nicht immer Glück haben, aber dafür ist uns das schöne Wetter treu geblieben. Natürlich wurde es dann am Abend schon frisch , aber ab und zu gab es ja ein schönes Lagerfeuer.

Ein Lagerfeuer vor einem Bergpanorama.
Ein kuscheliges Lagerfeuer mit Ausblick auf die Berge

Man verbindet mit Kanada natürlich auch  Lagerfeuerstimmung und Grillen, jedoch gab es auch Plätze, wo das offene Feuer untersagt wurde.  Dann gibt es wiederum Campgrounds, da bekommt man das Holz gratis ( ‚Banff Tunnel Mountain Village 1 & 2‘ , sowie im ‚Jasper Whistler Campground‘ ). Wir hatten viele schöne Campingplätze, darunter den ‚State Park Porteau Cove‘ kurz vor Vancouver , die beide vorher schon erwähnten und in Clearwater den ‚Dutch Lake Resort & RV Park‘. Wir waren unter anderem auch an einem langen Wochenende in Kanada und hatten schon von Daheim aus den Campground im Banff Nationalpark reserviert

Es ist ratsam, in den Ferien oder an Feiertagen sowie an langen Wochenenden  , wenn möglich, einen Campingplatz vorab zu reservieren. Diese ist vor allem für die Campgrounds in den Nationalparks zu empfehlen. 

Zum Schluss möchten wir noch erwähnen, dass wir mit Fraserway einen super ausgezeichneten Wohnmobilvermieter hatten, bei dem es an Nichts fehlte. Selbst Salz und Pfeffer, Spülmittel oder gar eine Axt waren im Preis inklusive an Bord. Wir waren mit einem RV 26 unterwegs und hatten 3000 Kilometer zur Verfügung, die wir um knapp 250 Kilometer unterschritten hatten.

Familie Heinicke , Mai 2025

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