Endlich haben wir wieder nach Jahren eine Wohnmobiltour unternommen. Leider nur 2 Wochen lang, deshalb wollten wir in dieser Zeit so viele Erlebnisse packen wie nur möglich.
Übernommen haben wir in Bedford bei Halifax. Nach einer deutschsprachigen Einführung starteten wir mit unserem neuen ‘Zuhause auf vier Rädern’ von Fraserway. Unser erstes Ziel führte uns Richtung Süden nach Peggy’s Cove. Dieses Dorf ist eine wahre Idylle. Die erste Nacht verbrachten wir auf dem Campground ‘King Neptune’, den wir bereits von Deutschland aus vorreserviert hatten. Wunderschön gelegen in der Bay.
Leider fiel der nächste Ausflugspunkt Lunenburg regelrecht ins Wasser, trotz Regen gefiel uns dieser Ort mit den gut erhaltenen alten Häuschen. Am Stadtrand befinden sich ausreichende Parkmöglichkeiten für Wohnmobile. Weiter ging es zum Kejimkujik-Nationalpark. Durch die erhöhte Waldbrandgefahr waren viele Trails geschlossen, deshalb mieteten wir uns ein Kanu und konnten vom Wasser aus die unberührte Natur bewundern. Der im Park gelegene Campground ‘Jeremys Bay’ überraschte uns mit den sehr modernen und sauberen Sanitäranlagen.
Unser Fraserway Fahrzeug war stets ein treuer Begleiter
Nach einem kurzen Abstecher in Annapolis Royal fuhren wir wieder Richtung Norden nach Cape Breton. Die dortigen Campgrounds sind um diese Jahreszeit ziemlich ausgebucht, doch für eine Nacht konnten wir in Cheticamp bleiben. Das dortige Visitor Center versorgte uns gut mit kurzen Wandervorschlägen, sodass wir immer wieder entlang des Cabot Trails mehrere Stopps unternahmen und die atemberaubende Natur an den Steilküsten bewundern konnten.
An der ca. 300 Kilometer langen Ringstraße am Cape Breton gibt es unzählige Aussichtspunte, hier ist der Weg das Ziel. Ebenfalls besichtigten wir das Miners Museum, die informatiomsreichen Führungen werden von ehemaligen Bergmännern durchgeführt. Ein Highlight war für uns die Fortress of Louisbourg. Eine nachgebaute Festung mit dem dazugehörigen Dorf, wo die Bewohner in alter Originalkleidung umherlaufen und aus ihrer Zeit berichten. Man kann dort einen ganzen Tag verbringen.
Nach all der wunderschönen Natur stand noch Halifax auf unserer Liste. Vom Shabi Campground aus hat man eine super Busverbindung in die Stadt, so dass unser Camper eine wohlverdiente Pause bekam.
Unsere 2 Wochen vergingen viel zu schnell. Ungern fuhren wir wieder nach Bedford, um unser komfortables Hotel auf Rädern zurückzubringen. Bei der Rückgabe des Campers verlief alles schnell und reibungslos. Der Rücktransport zum Flughafen ging komplikationslos vonstatten. Nach dieser schönen Zeit mit dem Wohnmobil sitzen wir nun zu Hause und planen unsere nächste Tour. Denn nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
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