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Die Anreise startete, nachdem wir unsere Koffer gepackt haben. Nun ging’s los zum Frankfurter Flughafen, denn von hier flogen wir mit United am Abend fast pünktlich los.
Nach der Ankunft in San Francisco ging es mit dem Air Train zwei Stationen kostenlos weiter zu Alamo, dort liehen wir uns einen Mietwagen aus und fuhren 10 Minuten zum nahen, günstigen und guten Hotel ‚1550‘. Gegen 22:30 fielen wir nach dem Check-In müde in die Betten und vom Fluglärm war nichts zu hören.
Unser Plan der ersten Woche, Kalifornien mit dem Mietwagen und Hotels zu entdecken, funktionierte perfekt.
Nach zwei Tagen in San Francisco mit Besichtigung vieler Highlights, wie Twin Peaks Vista Points, Painted Ladies, Lombard Street, Chinatown, Pier 39, Girardellis Chocolat und Fisherman’s Wharf, ging es über den Küsten-Highway NO1 nach Monterey. Dort befuhren wir den schönen 17-Mile Drive mit der Lonely Cypress und konnten einige Orkas bei einer Walbeobachtungstour am nächsten Morgen sichten.
Über einen Halt am Moro Rock ging’s am Nachmittag weiter nach Santa Barbara. Frühmorgens brachen wir auf nach Hollywood und besuchten das Universal Studio mit den Attraktionen der Harry Potter Welt, Simpsons, Mario World und der grandiosen Filmtour. Der sehr teure Eintritt hatte sich gelohnt und wir fuhren zu unserem perfekt gelegenen Hotel ‚Hollywood Celebrity‘. Am Abend ging’s direkt um die Ecke auf den Walk of Fame Sterne suchen und schließlich im ‚Hardrock Café‘ dinieren.
Am nächsten Morgen, bei vorerst trübem Wetter, fuhren wir dann in die sonnige Wüste zum Joshua-Tree-Nationalpark. Hier machten wir ein paar herrliche Wanderungen, wie die Umrundung des Jumbo Rocks, kletterten über die runden Felsen und gönnten uns ein Picknick auf dem wunderschön gelegenen Rastplatz ‚Hidden Valley‘. Das günstige (75$/ Nacht) Motel6 war für uns Drei für eine Nacht super ausreichend.
Frühmorgens gab es einen Kaffee, bevor wir uns auf den Weg nach Las Vegas machten. Unterwegs machten wir einen sehr lohnenswerten Stopp bei ‚Alien Fresh Jerky‘, wo es alles zum Thema Außerirdische gibt.
In Las Vegas angekommen, stand die problemlose Mietwagen Abgabe am Flughafen auf dem Programm. Von dort ging es mit einem Uber zum RV-Verleiher ‚Roadbear‘ (20 Minuten). Hier startete mit der Übernahme des über CU | Camper gebuchten Motorhomes, der zweite Teil unserer Rundreise. Roadbear erwies sich als super freundlich und nahm sich ausreichend Zeit den fast neuen C25 vorzustellen. Dieser bekam sogar mit einem Slide-out ein Upgrade. Die RV-Parkplatzsuche am Strip erwies sich als äußerst schwer. Der vom Palazzo empfohlene RV Parkplatz am ‚Circus Circus‘ erwies sich im Endeffekt als Campground für die eigenen Hotelgäste inklusive der Hotel- und Schwimmbadnutzung und kostete uns 90€. Diese Kröte mussten wir schlucken und checkten am frühen Abend am nördlichen Strip ins vorab gebuchte Palazzo Hotel ein.
Als alternativen Tipp, haben wir später erfahren, dass man beim ‚Oasis Las Vegas RV Resort‘ wohl auch gut mit dem RV stehen kann. Den Abend verbrachten wir mit einem Bummel über den Strip.
Die zweite Woche unserer Rundreise sollte nun zu den Nationalparks in Nevada, Utah und Arizona gehen. Das erste Ziel war der tolle ‚Yavapai Campground‘ in Prescott / Arizona, welchen wir, über Teile der alten Route 66 und der Einkehr ins traditionelle Diner ‚Mr. D’z‘ in Kingman, leider erst beim abendlichen Schneefall erreichten.
Der Kraftort Sedona gefiel uns außerordentlich gut mit seinen roten Felslandschaften. Den Grand Canyon lernten wir auf dem Bright Angel Trail und bei einer South-Rim Tour kennen. Der ‚Mather Campground‘ ist sehr groß, aber klasse und mit einer Shuttlebus-Anbindung versehen. Die schönsten Orte waren für uns der Antelope X und Bryce Canyon, welche wir zu Fuß besichtigten.
In Zion mussten wir uns mal einen halben Ruhetag auf dem schönen ‚Watchman Campground‘ nehmen und sind mit dem Shuttlebus in den hinteren Park zu den Narrows gefahren. Der perfekte Schlusspunkt war das wunderschöne Valley of Fire mit dem super ‚Atlatl Rock Campground‘, bevor es zurück nach Las Vegas ging.
Die Rückgabe bei Roadbear verlief problemlos und wir wurden zum Hotel ‚Excalibur‘ gefahren. Hier genossen wir das schöne Wetter am Pool und schlenderten über den südlichen Strip. Bevor wir wieder zurückflogen konnten wir mit einem kleinen Plus die Casinos verlassen.
Wir können die Jahreszeit (April) sehr empfehlen und hatten (fast) perfektes Wetter. Um die Tour in 14 Tagen zu machen, muss man früh aufstehen, keine technischen Probleme haben und ziemlich auf Zack sein.