Acht schöne Leuchttürme Dänemarks

Fotoquelle rphstock
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Leuchtturm von Rubjerg Knude

Leuchttürme haben etwas beinahe magisches an sich. Die an den Küsten errichteten Bauwerke dienten einst Seefahrern zur Orientierung. Heute sind sie fast romantische Orte mit einer hohen Anziehungskraft entlang der Küsten. Paare und Familien suchen die Leuchtfeuer auf und auch für Fotografiebegeisterte sind die Wahrzeichen attraktive Motive. Da sie naturgemäß besonders in küstenreichen Regionen auftauchen, ist es wenig verwunderlich, dass zahlreiche Leuchttürme Dänemarks Küsten verschönern. Einige von ihnen stechen dabei besonders hervor – durch ihre Architektur, eine besondere Lage oder andere Attribute. Acht der besonders schönen Leuchttürme Dänemarks stellen wir in diesem Artikel vor.

Fotograf Enrique Kassner
Mit Apollo in Dänemark

Dabei fällt schnell auf, dass sich eine Vielzahl an besonderen Leuchttürmen in Dänemarks nördlichen Regionen findet. Vorrangig im 19. Jahrhundert wurden sie dort errichtet. Wer heute mit dem Wohnmobil Dänemarks Norden erkundet, trifft fast zwangsläufig auf einige von ihnen. Der nördlichste dürfte das ‚Det Grå Fyr‘ sein – auch bekannt als Skagen Gray Lighthouse. Der Name ergibt sich – wenig verwunderlich – aus der Optik des fast fünfzig Meter hohen Turmes. Mit seiner grauen Farbgebung sorgt er in der grünen und hügeligen Dünenlandschaft nördlich der Stadt Skagen für einen Kontrast. Verstärkt wird der zusätzlich durch eine Bunkeranlage inklusive eines Bunkermuseums in unmittelbarer Umgebung. Nur wenige hundert Meter nördlich des Leuchtturms ist Dänemarks nördlichster Punkt erreicht, der einen tollen Rundumblick über die Landschaft gewährt. Ein Spaziergang entlang des Strandes lohnt sich bei fast jedem Wetter.

Die schönsten Leuchttürme Dänemarks im Norden

Rund fünfzig Kilometer weiter südwestlich ragt bereits ein weiteres sehenswertes Leuchtfeuer in den Himmel. Am westlichen Rand des Ortes Hirtshals thront inmitten von sattgrünen Dünen – und wiederum in unmittelbarer Umgebung zu Bunkeranlagen aus Kriegszeiten – der Leuchtturm Hirtshals. Jenes Bauwerk erstrahlt in weißer Farbe. Die Höhe ist mit annähernd fünfzig Metern identisch mit der des Skagener Leuchtturms. Auch die Wanderwege rund um diese Sehenswürdigkeit laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Eine Tour auf den Turm hinauf lohnt sich ebenso. Diese ist in der Regel bis zum Sonnenuntergang möglich. Aus der Höhe erstreckt sich bei gutem Wetter die Sicht bis nach Skagen.

Fotograf Sébastien Goldberg
Der Leuchtturm Hirtshals

Kommen wir zu einem der zweifellos bekanntesten Leuchttürme Dänemarks: Dem Leuchtturm von Rubjerg Knude. Der befindet sich noch einmal rund dreißig Kilometer südlich von Hirtshals an der dänischen Westküste. Besonders macht jenes Bauwerk nicht nur sein Aussehen, sondern seine Gefährdung, vom Erdboden zu verschwinden. Während seines Baus um 1900 stand er rund zweihundert Meter vom Meer entfernt. Doch im Laufe der Zeit ist dieses ihm gefährlich nahe gekommen – bis auf acht Meter. Das sorgte dafür, dass der gesamte Leuchtturm 2019 in einer spektakulären Aktion rund siebzig Meter verschoben wurde. Damit ist der kantige und mit dreiundzwanzig Metern Höhe vergleichsweise kleine Leuchtturm zumindest für einige weitere Jahre zugänglich. Die Geschichte seines Umzugs dürfte seiner Beliebtheit nicht geschadet haben.

Fährt man – beispielsweise während eines Wohnmobilurlaubs – die dänische Westküste weiter in Richtung Süden ab, erreicht man rund hundertzwanzig Kilometer weiter den Leuchtturm Hantsholm Fyr. Im verhältnismäßig kleinen, aber urigen Ort ist jener Leuchtturm, 1843 erbaut, der älteste an Dänemarks Westküste. Das achtkantige Bauwerk ist ebenfalls dreiundzwanzig Meter hoch und kann das gesamte Jahr über besichtigt werden.

Leuchttürme in Dänemarks Zentrum und Süden

Hinsichtlich der besonders sehenswerten Leuchttürme Dänemarks hangeln wir uns in der Auflistung weiter die Westküste hinab. Wiederum rund einhundertzwanzig Kilometer südlich von Hanstholm ist das Bovbjerg Fyr anzutreffen. Der leuchtend rote und sechsundzwanzig Meter hohe Turm ist mit seinem Innenhof dabei weit mehr als nur ein Leuchtturm. Regelmäßig finden kulturelle Veranstaltungen oder Kunstausstellungen auf dem Gelände statt. Durch die relativ steilen Klippen unweit des Leuchtturms ist die Region auch fürs Paragliding und andere Outdoorsportarten beliebt. Somit gibt es fast immer einiges in dem Küstengebiet zu entdecken.

Fotograf bennett tobias

Weitere rund sechzig Kilometer südlich findet sich direkt am Ringkøbing Fjord der Leuchtturm Lyngvig. Nördlich von Hvide Sande erstreckt sich das achtunddreißig Meter hohe Bauwerk inmitten eines großen Dünengebiets. Durch die unterschiedlich hohen Dünen ergeben sich verschiedenste interessante Blickwinkel auf den weißen Turm.

Hoch oben, in der alten Wohnung der Leuchtturmwärter, erwartet ein Café Besucher aus Nah und Fern. Aufgrund dessen – und natürlich der weiten Sicht wegen – lohnt sich der Aufstieg über die rund zweihundertdreißig Stufen.

Tipp

Für das nächste Leuchtfeuer unserer Liste nehmen wir geographisch einen kleinen Sprung vor – auf die Insel Ærø. Ein nicht besonders hohes, dennoch optisch interessantes Bauwerk ist dort der Leuchtturm Skjoldnæss. Der runde und gemauerte Turm befindet sich an der Nordspitze der Insel am Gelände eines Golfclubs. Für den letzten Leuchtturm unserer Auflistung springen wir schließlich in den Osten Dänemarks. Rund siebzig Kilometer südlich von Kopenhagen wacht der Stevns Leuchtturm über die Faxe-Bucht. An der Steilküste Stevns Klint fügt sich der weiße Turm optisch in die ihn umgebene Landschaft ein. Da die direkte Umgebung nur sehr dünn besiedelt ist, ist jener Ort ein Naturparadies. Einige Tische und Bänke sorgen für beste Picknick-Voraussetzungen, bevor es auf eine Erkundungstour an der sehenswerten Steilküste geht. Oder den siebenundzwanzig Meter hohen Turm hinauf.

Campingplätze an Dänemarks Leuchttürmen

Während auf einer Rundreise die Leuchttürme Dänemarks besucht werden, lassen sich in der Regel fast überall moderne, saubere und schön gelegene Campingplätze finden. Teilweise sind sie gar nur wenige hundert Meter von den historischen Türmen entfernt gelegen. Wer beispielsweise den letztgenannten Leuchtturm Stevns Fyr und die majestätische Stevns Klint-Steilküste erkunden möchte, findet wenige Kilometer weiter nördlich das Stevns Camping Strøby. Dieser Platz bietet zahlreiche Annehmlichkeiten für Camper und ist nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt.

Fotograf Timmo Krause-Dünow
Camping in Skagen

Noch näher zusammen liegen das Hirtshals Fyr und das Hirtshals Camping. Nur rund dreihundert Meter trennen den Leuchtturm von dem von Dünen gesäumten Campingareal in Dänemarks Nordwesten. Mit seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Campingplatz ein optimaler Ausgangspunkt für lange Strandwanderungen. Ähnlich gut ist die Lage des Bovbjerg Camping Lemvig. Das ist exakt zwei Kilometer nördlich des Bovbjerg Fyr gelegen, sodass ein Spaziergang vom Platz zum Turm rund zwanzig Minuten dauert. Das Bovbjerg Camping Lemvig zeichnet sich durch besonders großzügige Stellplätze zwischen Hecken im Grünen aus.

Wie für fast alle Ferienregionen gilt: Werden die Campingplätze in den besonders frequentierten Ferienzeiträumen aufgesucht, empfiehlt es sich, bereits im Voraus die Stellplätze zu reservieren. In der Nebensaison können auch all jene erfolgreich sein, die spontan einen Campingplatz suchen. Das wird durch die hohe Anzahl an Campingplätzen an Dänemarks Küsten begünstigt.

Die passenden Fahrzeuge für die Dänemark-Wohnmobilrundreise – beispielsweise ab Hamburg – finden Sie auf der Webseite von CU | Camper. Im Suchfeld können Sie die gewünschten Reisezeiträume abfragen und im nächsten Schritt verschiedene Vermieter und Fahrzeugmodelle vergleichen. Auch die direkte Buchung ist online mit wenigen Klicks möglich. Somit steht einer Entdeckungstour in Dänemark nichts mehr im Wege. Wir wünschen eine tolle Reise entlang sehenswerter Küstenabschnitte – und zu herausragenden Leuchttürmen.

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