Mit dem Wohnmobil Lofoten genießen

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Fischerstadt auf den Lofoten-Inseln

Wenn es um die schönsten norwegischen Landschaften geht, dürfen in keiner Aufzählung die Lofoten-Inseln fehlen. Die aus rund achtzig Inseln bestehende Region im Nordwesten des Landes ist ein sehr besonderes Urlaubsziel. Der dünn besiedelte Landstrich bietet nämlich atemberaubende Küstenabschnitte. An ihnen trifft das Meer vielfach auf Berge, die teils mehr als einen Kilometer in die Höhe schießen. Mit den malerischen Fischerdörfern als passendem Kontrast versetzt die Region ihre Besucher in Verzückung. Während im Winter die Chancen besonders gut darauf stehen, Nordlichter zu sehen, lohnt sich in den Sommermonaten eine ausgiebige Erkundungstour über die einzelnen Inseln. Im Folgenden stellen wir die Landschaft vor und verraten, welche Highlights warten, wenn mit dem Wohnmobil Lofoten bereist wird.

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Kvalvika Bucht auf den Lofoten

Zwei Städte und einige kleinere Orte – das ist alles, was sich an Zivilisation auf der Inselgruppe findet. Dabei waren und sind es vorrangig Fischer, die sich in den letzten Jahrzehnten auf den Inseln niedergelassen haben. Entsprechend ist das Gebiet auch heute noch ein Paradies für Angler und Fischgenießer. Ansonsten wirkt die recht karge Landschaft je nach Wetter unwirtlich. Bei Sturm und Kälte kann es schon ungemütlich auf den Lofoten-Inseln werden. Im Sommer jedoch sind die Gegebenheiten vor Ort in der Regel sehr angenehm, zwischen Juni und August können teilweise gar die 30 °C erreicht werden – und das, obwohl sich die Region bis zu dreihundert Kilometer nördlich des Polarkreises befindet.

Traumlandschaft Lofoten

Die Inseln werden durch den Vestfjord von Norwegens Festland getrennt. Erst seit 2007 ist es möglich, vom Festland aus über einen Großteil der Insel mit dem PKW – oder eben Wohnmobilen – zu reisen.

Die Verbindungsstraße namens Lofast zieht sich dabei rund fünfzig Kilometer über die Inseln.

Interessantes

Mit dem Wohnmobil lässt sich die zweispurige Strecke hervorragend fahren. Sie ist Teil der Norwegischen Landschaftsroute, welche sich insgesamt rund zweihundertdreißig Kilometer über die Inselkette zieht. Sie verläuft von Raftsundet nach Å (der Ort heißt wirklich so). Während der Fahrt entlang dieser traumhafte Route lässt sich einiges erleben und entdecken.

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Gebirgslandschaft in Reine

Einst waren in der Region Wikinger beheimatet. Davon können sich Besucher beispielsweise in Borg überzeugen, wo in einem Wikingermuseum von der Geschichte und dem Leben der Stämme berichtet wird. Die größten Anzeichen moderner Zivilisation finden sich schließlich in den Städten Svolvaer (knapp 4.500 Einwohner) und Leknes (2.800). Dort lassen sich jeweils einige Hotels, Restaurants und Supermärkte finden – während einer Wohnmobilreise sind sie also durchaus wichtige Ortschaften, um zwischendurch Proviant aufzufüllen. Ansonsten gilt auf den Lofoten-Inseln: Natur genießen! Das ist eine leichte Übung. Schließlich warten auf allen Inseln lohnenswerte Ecken.

Um mit dem Wohnmobil Lofoten in aller Ruhe genießen zu können und viel zu sehen, sollte – wenn möglich – eine zweiwöchige Rundreise eingeplant werden. Schließlich eignen sich viele Inseln hervorragend zum Wandern, Angeln, Kajak- oder auch Radfahren. Die weißen Sandstrände, die auf kristallklares Wasser treffen, sind dabei ebenso imposant, wie die zahlreichen Hügel und Berge.

Campingplätze auf den Lofoten

Für Wohnmobilurlauber ist die Region ab zwei Startpunkten besonders gut erreichbar. Zum einen ist es rund einhundert Kilometer östlich der Lofoten-Inseln möglich, die Rundreise zu beginnen. Im beschaulichen Örtchen Bjerkvik befindet sich eine Vermieterstation, von der aus in rund eineinhalb Stunden Fahrzeit die ersten Inseln erreicht werden können. Bereits auf der Fahrt dorthin wartet unterwegs vielerorts ein atemberaubendes Panorama. Alternativ ist dreihundert Kilometer nordöstlich der Inselgruppe in Nordkjosbotn eine Vermieterstation ansässig. Nur hundert Meter vom Fjord entfernt können in dem kleinen, malerischen Ort die Wohnmobile übernommen werden.

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Sonnenaufgang auf den Lofoten-Inseln

Um unterwegs das Wohnmobil auf unterschiedlichen Inseln stehen zu lassen und sie zu Fuß, per Fahrrad oder Boot zu erkunden, bieten sich zahlreiche Campingpläze an. Ein sehr beliebter findet sich beispielsweise bei Kabelvåg. In einer besonders schönen, von Felsen umrandeten Lage empfängt dort das Sandvika Fjord & Sjøhus Camping seine Besucher. Knapp dreißig Stellplätze finden sich dort unweit eines Bootsanlegers direkt am Wasser. Nicht minder empfehlenswert ist – rund einhundert Kilometer weiter südlich – ein Besuch des Fredvang Strand Og Skjaergårdscamping. Dies ist vergleichsweise riesig und bietet auf einer großen Fläche mehr als einhundert Stellplätze. Es liegt ebenfalls direkt am Strand und verfügt über allen notwendigen Komfort.

Ein dritter, unter Wohnmobilisten besonders geschätzter Campground liegt am malerischen Strand von Haukland an der Westküste der Insel Vestvågøya. Auch dort kann man sich (fast) direkt aus dem Wohnmobil in den Sand fallen lassen. Allgemein gilt, wenn mit dem Wohnmobil Lofoten bereist wird – wie auch für den Rest Norwegens: Trotz der großen Auswahl an Campingplätzen sollten besonders in den Ferienzeiträumen die Campingplätze nach Möglichkeit bereits im Voraus reserviert werden. Dann steht den Erkundungstouren auf den verschiedenen Inseln nichts mehr im Wege. Die passenden Wohnmobile finden Sie in der Suche auf der CU | Camper-Webseite. Wir wünschen einen tollen Urlaub!