Vancouver Island und Nordwesten British Columbias im September 2018

Panorama vom Salmon Glacier

Nachdem wir im September 2017 mit einem Wohnmobil den südwestlichen Teil British Columbias und die Rocky Mountains bereist hatten, ging es dieses Jahr vom 4. bis zum 26. September nach Vancouver Island und den Nordwesten British Columbias.

2017 hatten wir sehr gute Erfahrungen mit dem Wohnmobilvermieter Fraserway gemacht. Die RV‘s sind maximal 2 Jahre alt, super ausgestattet und Top in Schuss, was uns dazu bewog, auch dieses Jahr wieder einen RV von Fraserway zu nehmen. Das Angebot von CU | Camper war unschlagbar, weshalb wir das Wohnmobil dort buchten. Um es gleich zu sagen, alles lief perfekt und wir werden sicherlich auch 2019 wieder bei CU | Camper ein Wohnmobil von Fraserway buchen.

Nach der ersten Nacht im Hotel in Nähe des Flughafens von Vancouver wurden wir am nächsten Morgen vor 8:00 Uhr von Fraserway am Hotel abgeholt. Da wir uns noch vom Vorjahr mit dem Wohnmobil gut auskannten, brachen wir bereits um 9:30 Uhr mit unserem 24 Fuß großen RV zur dreiwöchigen Rundreise auf.

Zunächst ging es zur Einkaufsmall in Delta, wo wir alle unsere Einkäufe tätigten. Um 14 Uhr waren wir bereits auf der Fähre von Tsawwassen nach Victoria auf Vancouver Island. Anschließend fuhren wir weiter zum Campground im Goldstream Provincial Park. Am nächsten Tag besichtigten wir bei tollem Sonnenschein Victoria.

Eindrücke von Victoria

Nach einer weiteren Nacht auf dem Campground im Glodstream Provincial Park fuhren wir in den folgenden Tagen mit einer Zwischenübernachtung in Nanaimo nach Tofino. An der Westküste Vancouver Islands war das Wetter erwartungsgemäß durchwachsen. Selbst Mitte September waren die Campgrounds am Nachmittag teils ausgebucht. Schließlich fanden wir bei strömendem Regen einen geräumigen Stellplatz auf dem Long Beach Campground. Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hatte, wechselten wir am kommenden Vormittag zum wunderschönen Crystal Cove RV Park am Pazifik. Zu allem Glück klarte der Himmel zum Mittag hin auf, so dass wir Tofino bei ansprechendem Wetter besichtigen und danach auch noch eine längere Wanderung durch den Regenwald machen konnten.

Weiter ging unsere Reise am folgenden Tag nach Campbell und zum Elk Falls Provincial Park, wo wir zwei Nächte auf dem Campground übernachteten. Da das Wetter weiterhin unbeständig war, entschlossen wir uns frühzeitig mit der Fähre die Inside Passage von Port Hardy nach Prince Rupert zu nehmen.

Nach einer Übernachtung auf dem Port Hardy RV Resort ging es früh am Morgen los und wir hatten Glück mit dem Wetter – den ganzen Tag strahlte die Sonne vom weiß-blauen Himmel. Es zeigten sich Buckelwale und Tümmler auf der Reise, so dass die Fährfahrt zu einem unvergesslichen Highlight wurde.

Unsere Fahrt über den Cassiar Highway

Kurz vor Mitternacht kamen wir in Prince Rupert an, wo wir auf dem RV Campground übernachteten. Da das Wetter im Norden von British Columbia in den folgenden Tagen sonnig vorhergesagt wurde, ging es am nächsten Morgen gleich weiter zum Bear River RV Park nach Stewart am Südzipfel Alaskas. Hier wollten wir Bären und Adler beim Lachsfang am Fish Creek in Alaska beobachten. Leider zeigten sich die Bären nur auf der Straße dorthin, aber zum Fischen hatten sie keine Lust. Entschädigt wurden wir dafür mit einem traumhaften Blick auf den Salmon Glacier, dem fünftgrößten Gletscher auf dem amerikanischen Kontinent.

Nach zwei Nächten in Stewart ging unsere Reise weiter nordwärts auf dem Cassiar Highway. Je weiter wir in den Norden kamen, umso sonniger wurde das Wetter. Dafür wurde es allerdings in der Nacht mit bis zu minus 7 Grad bitter kalt. Zum Glück funktionierte die Heizung in unserem Wohnmobil einwandfrei, so dass uns die Kälte nicht störte. Nach einem Zwischenstopp in Bell II Crossing erreichten wir am frühen Nachmittag Dease Lake, den nördlichsten Punkt unserer Reise. Nach einer Nacht auf dem Water‘s Edge Campground traten wir den Rückweg an.

Am frühen Mittag kamen wir am Red Goat Lodge and RV Park bei Iskut an. Dort konnten wir ein Kanu mieten und eine traumhaft schöne Tour auf dem Eddontenajon Lake machen.

Tags darauf fuhren wir an den Meziadin Lake, bevor es auf dem Yellowhead Highway in Richtung Prince George ging. Bei durchwachsenem Wetter ging es zügig weiter über den Cariboo Highway und Lillooet nach Whistler. Da die Sommersaison hier vorüber war, waren die Lifte auf die Berge wegen Wartungsarbeiten nur am Wochenende in Betrieb, als das Wetter leider nicht so gut war. Montags bei strahlendem Sonnenschein ging nichts. Auf unserem Weg zurück nach Vancouver machten wir noch kurz an der Horseshoe Bay Halt.

Nach einer 4.000 Kilometer langen Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken brachten wir am letzten Tag unser Wohnmobil zurück. Uns war klar: Das war nicht unser letzter Urlaub mit einem Wohnmobil in Kanada.

Familie Krause, September 2018

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