Nova Scotia und Neufundland

Mit dem Wohnmobil durch Nova Scotia und Neufundland zu reisen eröffnet Ihnen herrliche Ausblicke auf den Atlantik und die pure Wildnis in den Nationalparks.

Kanadas Ostküste zu erkunden ist die beste Möglichkeit, das weite Land kennen zu lernen und einen entspannten Urlaub zu erleben. Die Rundreise führt durch eine faszinierende Natur, geschichtsträchtige Städte und bietet außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten. Starten Sie direkt am Atlantik in der Haupt- und Hafenstadt Halifax und durchqueren Sie auf der Reiseroute einige der schönsten, romantischsten und wildesten Gegenden von Nova Scotia und Neufundland. Auf der Wohnmobilreise halten Sie je nach Lust und Laune und können ausgiebig in den Wäldern oder am Meer entlang wandern, Kanufahren, Baden sowie Kunst, Kulinarik und Kultur erleben. Zahlreiche Campgrounds liegen direkt in den Naturparks.

Von Halifax nach Digby am Bay Of Fundy

  • Tag: 1 bis 5
  • Entfernung: 480 Kilometer

Die Rundreise starten Sie am besten in Halifax und fahren von dort die westliche Küste entlang. Ihr Wohnmobil mieten Sie idealerweise bei einem Vermieter in Halifax, dazu finden Sie weiter unten eine kurze Vorstellung der Vermieter. Nach einer Sightseeing-Tour durch die größte Stadt der Provinz können Sie von hier Ihre Reise starten. Halifax bietet einiges an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Ein großes Erlebnis ist die Fahrt mit der Hafenfähre und ein Besuch im kanadischen Einwanderermuseum oder im Naturhistorischen Museum von Nova Scotia.

Auch das Maritime Atlantik Museum bietet eine anschauliche Vorbereitung auf die Rundreise. Nicht von ungefähr wird Nova Scotia als „Ozeanspielplatz von Kanada“ bezeichnet. 7.400 Kilometer Küste und über 3.800 Inseln prägen die Natur und die Menschen.

Von Halifax aus sind es etwa 200 Kilometer auf der Route 103, immer an der wildromantischen Westküste entlang, bis nach Yarmouth. Der Camper’s Haven Campground bietet sich dort als Zwischenstopp auf dem Weg nach Digby an. Es geht weiter auf der Route 101 zu den weißen Badestränden an der Westküste von Neuschottland. Hier erwarten Sie weißsandiger Strand, bizarre Felsformationen und eine ursprüngliche Naturlandschaft.

Digby gilt als eine der romantischsten Städte von ganz Kanada und ist jederzeit einen Besuch Wert.

Der Halls Harbour, der Bedford Beach mit seinen roten Felsen und der Balancing Rock auf Long Island sind die Sehenswürdigkeiten dieser Region. Mit dem Camper können Sie auf dem Digby Campground direkt am Meer einen Stellplatz mieten und einige Tage am Strand entspannen oder die Naturschönheiten im Annapolis Valley erkunden.

Südlich von Annapolis Royal auf der Route 8 liegt der Kejimkujik-Nationalpark, was in der Sprache der Micmac-Indianer soviel wie „geschwollenes Gewässer“ bedeutet. Dieser Park gliedert sich in zwei Teile, wovon der größte Teil im Hochland liegt und von Bächen, dichten Wäldern und Wasserfällen durchzogen wird. 60% des Parks sind nur zu Fuß oder mit dem Kanu erlebbar.

Seeseitig grenzt der Park an den Atlantik und bietet mit dem Jeremys Bay Campground einen empfehlenswerten Standort für Ihren Camper der ganzjährig geöffnet ist.

© Nova Scotia Tourism
Halifax von oben
© Atlantikkanada
Mit dem Kanu durch den Kejimkujik-Nationalpark
© Atlantikkanada
Walbeobachtung in Nova Scotia
© Nova Scotia Tourism
© Nova Scotia Tourism
Der Leuchtturm an Peggy’s Cove
© Tourism New Brunswick
Natur des Fundy-Nationalparks
© New Brunswick Tourism
Greens Point Leuchtturm

Fredericton – Richibucto – Moncton

  • Tag: 6 bis 10
  • Entfernung: 450 Kilometer

Per Fähre gelangen Sie von Digby über den Fundy Bay und landen in Saint John. Dort erreichen Sie in etwa 1,5 Stunden Fredericton, die kulturell interessante und geschichtsträchtige Hauptstadt der Provinz New Brunswick. Hier verbringen Sia auch die Nacht auf einem der diversen Campgrounds nahe der Stadt.

Am nächsten Tag machen Sie sich auf dem Weg an die Ostküste nach Richibucto. Der Fischer- und Ferienort liegt direkt an der Küste und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den nur eine halbe Stunde nördlich gelegenen Kouchibouguac-Nationalpark. Die Region ist außerdem für frischen Hummer und Tiefseefischfang bekannt.

Der letzte Part dieser Etappe führt Sie Richtung Süden entlang der malerischen Küste nach Moncton.

In Moncton, dem zweitgrößten Ort von New Brunswick, sollten Sie das Naturphänomen des „Magnetic Hill“, des weltbekannten magnetischen Hügels auf keinen Fall versäumen.

Sehenswert

Alle Fahrzeuge, egal welcher Größe, werden wie von selbst den Berg hochgezogen. Probieren Sie es aus!

Für Naturliebhaber liegt der berühmte Fundy-Nationalpark nur etwas über eine Stunde von der Stadt entfernt. Dort können Sie in atemberaubender Natur wandern, Fahrradtouren machen oder einfach die Landschaft genießen, insbesondere die schroffen Küsten und dichten Urwälder. Denken Sie aber an genügend Verpflegung, da es vor Ort nur wenig Möglichkeiten zur Versorgung mit Lebensmitteln gibt.

© Parks Canada
© Parks Canada
Traumhafte Aussichten in Nova Scotia

Prince Edward Island

  • Tag: 11 bis 13
  • Entfernung: 170 Kilometer

Am elften Tag geht die Reise weiter in Kanadas kleinste Provinz. Von Moncton ist es nicht weit über die Confederation Bridge auf die Prinz Edward Insel. Es ist die kleinste Provinz Kanadas und ein kleiner Kosmos für sich.

Im Westen der Insel locken rote Sandsteinfelsen und romantische Leuchttürme. Die grüne Insel im blauen Meer ist wie geschaffen für einen längeren Aufenthalt. Hier entstand die zauberhafte Novelle Anne auf Green Gables.

Annes Land mit Haus und Parkanlagen kann nördlich von Charlottetown besichtigt werden. Einen Besuch wert ist auch das Acadian Museum in Miscouche, das über die frühen Bewohner des Eilands viel zu berichten weiß.

In Mont Carmel befindet sich gar die Nachbildung eines akadischen Dorfes aus dem 19. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeit

Genießen Sie aber vor allem die herrlichen langen weißen Strände zum Baden und Entspannen.

Im Norden der Insel liegt Greenwich direkt am Prince-Edward-Island-Nationalpark. Hier laden die Greenwich Dunes zu ausgedehnten Wanderungen durch eine faszinierende Dünenlandschaft ein. Auch für Radtouren sind die meist flachen Wege hervorragend geeignet. Ein absolutes Highlight der Insel.

Charlottetown ist die Hauptstadt der Insel und das pulsierende Zentrum der kleinen Provinz. Im Jahre 1864 fand hier im Province House die Gründung Kanadas statt.

© Parks Canada
Strand in New Brunswick
© Ruth Troughton / Unsplash
© Ruth Troughton / Unsplash
Raue Küstenlandschaften
© Tourism NL
Brook Pond Gorge in Neufundland
Sonnenuntergang in Neufundland
© Tourism NL
Harbour Mille in Neufundland

Optional: Ein Besuch auf „The Rock“ – Neufundland

  • Tag: 14 bis 21
  • Entfernung: 1.450 Kilometer

Wenn Sie Ihre Reise noch um einen unvergesslichen Teil erweitern wollen, verlängern Sie Ihre Wohnmobilmiete um mindestens eine Woche und machen Sie sich auf nach Neufundland. Der Rückweg von Prince Edward Island führt Sie im letzten Teil der Reise zurück zu ihrem Ausgangspunkt Halifax.

Wenn Sie aber noch nicht genug haben von der einmaligen Natur und Schönheit Kanadas, dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen und Neufundland besuchen.

Mit dem Wohnmobil sind Sie unabhängig und gelangen auf dem Trans Canada Highway direkt nach Sydney auf Cape Breton Island.

Die felsige und zerklüftete Insel am äußersten Ende von Nova Scotia bietet einen Vorgeschmack auf „The Rock“, wie Neufundland auch genannt wird. Mit der Autofähre können Sie ganzjährig in 5-7 Stunden nach Port-aux-Basques übersetzen, normalerweise über Nacht.

Neufundland lädt zum Entspannen, Wandern und Kanufahren ein. Bewundern Sie die großartige nordische Landschaft mit tiefeingeschnittenen Fjorden, schroffen Felsenküsten und grasüberzogenen Hügeln. Der Gros-Morne-Nationalpark im Westen ist ganzjährig geöffnet und Weltkulturerbe. Sie erleben hier die Natur im Urzustand. Fünf Campgrounds stehen zur Wahl.

Der Viking Trail führt nach Norden und nach Twillingate. Es handelt sich um zwei Inseln vor der Nordküste, auch als „Eisberg Allee“ bekannt. Hier ziehen zehntausend Jahre alte Eisriesen an Ihnen vorüber.

Weiter geht es in den Osten von Neufundland zum Terra-Nova-Nationalpark, wo die grünen Wälder bis zum Meer reichen und die Wikinger vor 1.000 Jahren an Land stiegen. Der Newman Sound Campground hat von Mai bis September geöffnet. Hier befindet sich auch die Hauptstadt St. John’s auf der Halbinsel Avalon. Trotz quirliger Großstadt hat sich St. John’s den Charme einer ursprünglichen Fischersiedlung bewahrt.

Von St. John’s gelangen Sie per Fähre wieder zurück nach Sydney und von dort entlang der Küste nach Halifax, dem Endpunkt der Reise.

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Abschied mit schwerem Herzen

Wenn Sie die erweiterte Rundreise gewählt haben, geht es vom Fährhafen in Sydney über den knapp 300 Kilometer langen Cabot Trail im Hochland von Cape Breton Island zurück nach Halifax in die „Zivilisation“. Genießen Sie noch einmal landschaftliche Schönheit und unberührte Wildnis, welche die gesamte Rundreise auszeichnen.

Start- und Endpunkt der Reise ist Halifax, die Hauptstadt von Nova Scotia an der Atlantikküste. Ein Urlaub für Familien, Abenteuerlustige und Naturliebhaber geht zu Ende und Sie nehmen viele neue Eindrücke und entspannende Momente mit nach Hause. Die Erinnerung an tiefgrüne Wälder, blaue Seen und Fjorde wird Sie begleiten.

Ein Wohnmobil mieten und damit Nova Scotia und Neufundland entdecken verheißt ein modernes Abenteuer.

Insbesondere die urtümliche und abwechslungsreiche Landschaft und die zahlreichen Naturwunder in den Nationalparks sind die Highlights dieser Rundreise. Aber auch entspannende Momente an den langen Stränden der Atlantikküste und die schmackhafte lokale Küche mit ihren Meeresfrüchten machen Ostkanada zu einem unvergesslichen Erlebnis.

© Atlantikkanada
Der Norden von Nova Scotia ist besonders schön
Mit dem Wohnmobil auf Cape Breton