In drei Wochen quer durch Neuseeland: Dieser Bericht zeigt die perfekte Route von Christchurch nach Auckland inklusive Insider-Tipps zu Freedom Camping und Stellplätzen.
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Neuseelands Hauptstadt ist nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – die Metropole Auckland. Viel mehr ist Wellington eine beschauliche Stadt am südlichen Ende der Nordinsel Neuseelands. Doch besonders jene zentrale Lage innerhalb des Landes ist ein Trumpf, der die Stadt über die Jahrhunderte so bedeutsam gemacht hat. Aus eben jenem Grund ist die Stadt auch ein guter Startpunkt für Rundreisen. Entsprechend bietet es sich an, beim Camper mieten Wellington zu erkunden. Im Folgenden stellen wir die Stadt, ihr Umland und einige in der Region gelegene Campgrounds vor.
Wie bereits erwähnt, ist Wellington keine typische Metropole mit Wolkenkratzern, weltbekannten Sehenswürdigkeiten oder überlasteten Verkehrsknotenpunkten. Viel mehr ist es ein gewisser Kleinstadtcharme, der die Hafenstadt auszeichnet und für die heimische Bevölkerung lebenswert macht. Dennoch finden sich einige sehenswerte Orte oder Institutionen in der Stadt, die einen Besuch wert sind.
Wellingtons Sehenswürdigkeiten
Allen
voran ist der Botanische Garten der Stadt eine Oase der Erholung. Die
hügelige Parkanlage führt mit vielen verwinkelten Wegen teils durch
waldähnliche Gebiete – inmitten der Stadt. Viele kleine und größere
im Park angesiedelte Einrichtungen runden den Besuch des Botanischen
Gartens ab. Dazu zählt beispielsweise das Carter Observatorium.
Nicht weit entfernt findet sich bereits die Küste. Wellington
verfügt über einen zwar verhältnismäßig kleinen, jedoch
ansehnlichen Hafen. Ein Spaziergang entlang der Promenade lohnt sich
daher ebenso, wie der Besuch der urigen Restaurants, die sich rund um
den Hafen tummeln.
Wer
sich über die neuseeländische Geschichte, Kunst und Kultur
informieren möchte, sollte das Te Papa Tongarewa aufsuchen. Das
Nationalmusem samt Kunstgalerie bietet faszinierende Einblicke in die
Entwicklung des Landes und der Māori-Kultur.
Für
einen guten Gesamtüberblick in der Stadt lohnt sich eine Fahrt mit
dem Cable Car. Die Strecke der historischen Seilbahn der Stadt ist
zwar nur rund sechshundert Meter lang. Dabei führt sie jedoch über
fünf Stationen ganze einhundertzwanzig Meter in die Höhe.
Wellingtons hügelige Lage sorgt an anderer Stelle für einen
weiteren Vorteil – Stichwort Aussicht: Besonders vom Mount Victoria
aus lässt sich ein ausgezeichneter Fernblick aus rund zweihundert
Metern Höhe genießen.
Für alle Fans der Buch- und Film-Trilogie ‚Der Herr Der Ringe‘ ist die Weta Cave ein Must-see. Diese ist unter anderem Produktionsstätte der Kostüme und Figuren der Filme. In Workshops können Besucher auf Touren die Heiligen Hallen der Filmproduktion erkunden. Darüber hinaus können sie ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen.
Natürlich gibt es in der Stadt auch eine Vielzahl an Bars, Cafés und Restaurants. Ebenso ist das Angebot an Shopping-Optionen vielseitig. So lohnt es sich für alle, die für eine Rundreise ein Wohnmobil mieten, Wellington zuvor bereits für den einen oder anderen Tag zu erkunden.
Wohnmobil mieten – Wellingtons Umland erkunden
Mindestens
genau so überzeugt die Landschaft Neuseelands außerhalb der Stadt.
So ist es wenig verwunderlich, dass Urlauber, nachdem sie ein
Wohnmobil mieten, Wellington verlassen, um das Umland oder gar die
ganze Nordinsel des Landes zu erkunden. Dabei finden sich erste
Natursehenswürdigkeiten bereits in den Ausläufern Wellingtons.
Zealandia heißt ein besonderes Areal westlich der Stadt. In diesem –
durch einen fast neun Kilometer langen Zaun begrenzten –
Naturschutzgebiet finden sich ursprüngliche Tier- und Pflanzenarten
der Region.
Wenn es dann mit dem Wohnmobil weiter in Richtung Norden geht, findet sich unweit von Wellington die Kapiti-Küste. Die Region eignet sich hervorragend für Wanderungen – besonders an den mit einer Steilküste versehenen Landstrichen. Auf Wanderwegen oder Hängebrücken ergeben sich teils spektakuläre Aussichten. Eine weitere Sehenswürdigkeit natürlicher Art sind die monumentalen Putangirua Pinnacles. Diese einzigartigen Felsenschlucht findet sich östlich, rund eineinhalb Stunden Fahrzeit von Wellington entfernt. Der Pinnacles Track ist dort ein empfehlenswerter Wanderweg.
Generell bietet es sich an, den Süden von Neuseelands Nordinsel, zu erkunden. Das Gebiet vereint schließlich viele der landschaftlichen Vorzüge, die mit Neuseeland in Verbindung gebracht werden. Große Weinanbaugebiete auf seichten Hügeln treffen dabei auf schroffe Küsten. Und schließlich grasen vielerorts – fast schon klischeehaft – große Schafherden. Jene Tiere sind aus dem Landschaftsbild Neuseelands nicht wegzudenken. Ebenso sehenswert wie die Naturspektakel, allerdings von Menschenhand geschaffen, sind einige Leuchttürme rund um Wellington. Durch ihre hügelige Lage stechen dabei zwei heraus.
Zum einen ist das Castle Point Lighthouse auf zerklüfteten Felsen ein absoluter Hingucker.
Tipp
Bereits die Wanderung zu dem weißen Riesen eröffnet den Blick auf eine raue, aber sehenswerte Küstenlandschaft. Während jener Leuchtturm rund zwei Stunden Fahrzeit östlich von Wellington sein Signallicht abgibt, ist weiter südlich ein weiterer sehenswerter Leuchtturm gelegen. Das Cape Palliser Lighthouse zeichnet sich durch eine ähnlich attraktive Lage aus und ist selbst ein gern genutztes Fotomotiv.
Wohnmobil mieten – Wellingtons Campingplätze
Um all die landschaftlichen Facetten
der saftig-grünen Regionen rund um Wellington zu erfassen, ist das
Wohnmobil der perfekte fahrbare Untersatz. Glücklicherweise finden
sich vor Ort entsprechend viele Campgrounds. Besonders für
diejenigen, die ein Wohnmobil mieten, Wellington dann jedoch schnell
in Richtung entlegenerer Regionen verlassen, findet sich eine große
Auswahl.
Inmitten von sehenswerten Waldgebieten,
die attraktive Wanderwege bereit halten, liegt der Wellington’s Kiwi
Holiday Park. Nördlich der Ortschaft Upper Hutt ist er mit seinen
rund vierzig Stellplätzen in optimaler Ausgangslage für
Erkundungstouren – zu Fuß oder mit dem Wohnmobil. Jene Stellplätze
verfügen über sämtliche Annehmlichkeiten. Weitere rund fünfzig
Stellplätze sind hingegen einfach ausgestattet.
Auch in Wellington selbst gibt es
mehrere empfehlenswerte Anlaufstellen für Wohnmobilurlauber. Der
Campervan Park Wellington ist eine von ihnen. Jenes Areal gehört zum
Capital Gateway Motor Inn. Nur fünf Minuten von der Ablegestelle der
Wellington Ferry gelegen, die Nord- und Südinsel Neuseelands
verbindet, bietet es knapp dreißig Stellplätze. Diese lassen
keinerlei Wünsche offen und befinden sich nur wenige Kilometer
nördlich des Stadtzentrums.
Am anderen Ende des Hafens, somit im Osten der Stadt, empfängt das Camp Wellington seine Besucher. Auch dort finden einige Wohnmobile Platz – unmittelbar am Wasser an der Shelly Bay. Die Stellplätze befinden sich in einer citynahen, dennoch ruhigen Lage.
In der Hauptreisezeit, also zwischen November und April, können einzelne Campingplätze bereits frühzeitig ausgebucht sein. Wer ganz sicher sein möchte, den Campground der Wahl zu ergattern, sollte entsprechend möglichst früh dran sein. Überzeugen Sie sich selbst von einer charmanten Stadt und einer von vielen Vorzügen gesegneten Region auf der Nordinsel Neuseelands. Das passende Wohnmobil für eine Rundreise finden Sie im Suchbereich der Webseite von CU | Camper. Dabei können Sie einzelne Vermieter und Fahrzeuge vergleichen und mit nur wenigen Klicks ganz bequem von zu Hause aus buchen. Wir wünschen eine tolle Reise.