Zwei Länder, zwei Kinder und vier Wochen Zeit

Die Route: New York, Philadelphia, Harrisburg, Buffalo, Toronto, Thousand Islands, Albany, Boston, New York

Was kann man besser in der Elternzeit machen, als mit einem 3,5 und einemJahr alten Kind einen Roadtrip entlang der US-Ostküste und Kanada zu versuchen. Dafür mietet man am besten in New York ein Wohnmobil, da New York einfach noch am besten und schnellsten von Deutschland aus und für uns insbesondere aus Düsseldorf, zu erreichen ist.

Von dort aus ging es dann natürlich erst einmal zum Supermarkt und dann zum ersten Stellplatz, den wir von Deutschland auch schon vorgebucht hatten. Die restlichen Stellplätze hatten wir jeweils am Tag derAnreise telefonisch oder per Internet gebucht. Ein Anruf geht meist am schnellsten und die Reservierung geht meist nur unter Nennung derKreditkartennummer. Generell ist es praktisch, wenn man sich eine amerikanische SIM-Karte besorgt hat (gibt es mit unterschiedlichenLaufzeiten), denn eine Telefonnummer für Rückfragen sollte häufig angegeben werden.

Strand an der Atlantikküste

Weiter ging es dann nach Philadelphia zu einem Park and Ride Parkplatz (Impark), von wo aus die Innenstadt zu Fuß erreichbar ist. In Hershey erwartet einen dann ein tolles kostenloses Schokoladenmuseum, in dem man mit einer kleinen Bahn fahren kann. Vielleicht hat man in Pennsylvania auch Glück und sieht einen Amish Pferdewagen. Einige Nationalparks liegen dann auch auf dem Weg Richtung Buffalo. Und schon ist man am Niagara River und kann über die Grenze nach Kanada fahren. Dabei sollte man aufpassen, dass man in der richtigen Spur für Wohnmobile ist. Ansonsten sind die Grenzbeamten aber auch so nett und dirigieren einen rückwärts aus der Autospur auf die richtige Spur raus. Außerdem sollte man beachten, dass zum Teil zu zahlende Maut nur noch über das Fahrzeugkennzeichen abgerechnet wird. Manche Vermieter verlangen hierfür eine Gebühr. In diesem Fall sollte man online herausfinden, wer der Betreiber der Straße ist und die Maut noch am selben Tag unter Angabe des Kennzeichens über die Kreditkarte begleichen.

Wohnmobil unweit der Innenstadt Torontos

Dann steht natürlich eine Stippvisite in Toronto auf dem Programm. Dort kann man ebenfalls gut von einem Park and Ride Parkplatz beim Ausstellungsgelände mit der Straßenbahn in die City fahren. Es gibt dort in der Nähe vom Hafen auch einen sehr schönen sehr großen Kinderspielplatz. Überhaupt muss man meistens nicht mehr als drei Wohnblocks gehen, um zwischen den Häusern einen schönen Spielplatz zu entdecken.

Nördlich vom See findet man immer wieder schöne Stellplätze, die wie Stellplätze am Meer erscheinen, weil man gar nicht mehr das andere Ufer sieht.

Campground-Tipp
Thousand Islands zwischen USA und Kanada

Bei Thousand Islands kann man dann wieder in die USA einreisen und auf dem Rückweg Richtung Küste noch Albany anschauen.

Innenstadt von Albany

An der Küste ist dann natürlich noch die schöne Stadt Boston und je nachdem, wie viel Zeit man noch zur Verfügung hat, kann man dann entweder direkt quer durchs Land zurück nach New York fahren oder nimmt noch ein paar schöne Orte an der Atlantikküste mit.

Unterwegs in Boston

Insgesamt war Mai eine prima Reisezeit, wobei es laut Einwohnern wohl auch ein außerordentlich warmer Mai war. Wir sind pro Tag ca. 1,5 bis 2 Stunden in der Mittagszeit gefahren, was gut geklappt hat. Stellplätze haben wir zum Teil vorgebucht, was sich grundsätzlich auch empfiehlt, weil insbesondere an Feiertagen die Stellplätze dann doch sehr schnell sehr voll sind – deshalb auf jeden Fall vorher die amerikanischen und kanadischen Ferientage checken. Wir hatten ein großes Wohnmobil mit Slide-Out, was einen angenehmen Spielbereich für die Kinder ermöglicht hat. Wir wünschen viel Spaß beim Nachfahren!

Die Ruhrpottler on Tour, Januar 2019

Auf in den Nordosten der USA
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