Feuertaufe im Valley of Fire

Über Millionen von Jahren haben Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen und aus dem allgegenwärtigen roten Sandstein wilde Formationen geformt – einen Elefanten, einen Bienenstock, ein Piano.

© Galyna Andrushko / Shutterstock
© Kris Wiktor / Shutterstock
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Sonne und Sternenhimmel im Valley of Fire

Die Flora besteht mehr oder weniger nur aus Büschen und Sträuchern, die Fauna hat Besseres zu tun, als sich tagsüber der brütenden Hitze auszusetzen. Nachts hingegen können die Temperaturen auf den Gefrierpunkt fallen. Klingt unwirtlich, ist es auch. Aber: Das Valley of Fire in Nevada ist einer der faszinierendsten Orte in den westlichen USA. Wenn Sie mit dem Wohnmobil im nur 80 Kilometer entfernten Las Vegas sind, ist ein Abstecher in das „Tal des Feuers“ absolut lohnenswert!

Valley of Fire: Symphonie aus Stein

Das Valley of Fire ist der älteste State Park Nevadas – und mit 141 Quadratkilometern auch der größte. Wenn die Sonne die 150 Millionen Jahre alten roten Steine anstrahlt, scheinen manche Bereiche zu glühen – daher hat der Park seinen Namen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen: Dann tauchen die ersten Sonnenstrahlen das Gestein in ein besonders intensives Licht, die Farben changieren zwischen Rot, Orange und Ocker, dazwischen liegen kleine Flächen von Rosa und Ocker. Eine Symphonie aus Stein!

Der Park ist das ganze Jahr geöffnet. Das Valley of Fire hat zwei Einfahrten: eine westliche (aus Richtung Las Vegas) und eine östliche (aus Richtung Lake Meade). Die beiden großen Straßen im Park heißen Valley of Fire Road und White Domes Road – halten Sie Ihren Fotoapparat bereit, lohnenswerte Motive lauern hinter jeder Kurve!
In der Mitte des Parks, wo sich Valley of Fire Road und White Domes Road treffen, können Besucher das Visitor Center ansteuern. Neben Informationen zu Geschichte, Ökologie und Geologie gibt’s hier – ganz wichtig! – kostenloses Trinkwasser. Wanderlustige können sich Routenvorschläge unterbreiten lassen.

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Alleine die Fahrt ist schon beeindruckend

Einfach anhalten und staunen

Die meisten Sehenswürdigkeiten im Valley of Fire liegen mehr oder weniger direkt an einer der Straßen – einfach auf einem der zahlreichen Parkplätze halten und das Panorama genießen!

Zu den bekannten Felsformationen gehören der bogenförmige Arch Rock, der Atlatl Rock mit seinen indianischen Petroglyphen, die an einen Bienenstock erinnernden Beehives, die Seven Sisters und der Elephant Rock in Elefantenform.

© Galyna Andrushko / Shutterstock
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Im Valley of Fire State Park

Einer der schönsten Aussichtspunkte ist das Rainbow Vista auf der White Domes Road, das einen fantastischen Rundumblick über Valley of Fire bietet. Am Ende der White Domes Road befindet sich die Fire Wave: ein Hügel, dessen feuerrotes Gestein von weißen Wellen durchzogen ist.
Im Valley of Fire gibt es zwei Campgrounds, die sich an der westlichen Einfahrt befinden: Der Arch Rock Campground und der Atlatl Rock Campground. Beide sind mit Wasserpumpen und Grillstellen ausgestattet, Duschen bietet nur der Campingplatz am Atlatl Rock.

Übrigens: Wenn Ihnen die Landschaft des Valley of Fire bekannt vorkommt, Sie aber bisher noch nicht dort waren – hier entstanden Filmaufnahmen für Western („Die gefürchteten Vier“, 1666), Science-Fiction-Streifen („Total Recall“, 1990) und Elvis-Filme („Viva Las Vegas“, 1964).

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