Safaris in Namibia: Die Top 5

Faszinierende Safari-Tour in Namibia: Bwabwata-Park

Im Jahr 2002 wurden die beiden Naturschutzgebiete Caprivi Game Park und Mahango Game Park im Nordosten Namibias zusammengeschlossen und heißen seither Bwabwata National Park. Dank eines Abkommens mit der botswanischen Regierung gibt es keine Einzäunung, die Tiere folgen weiterhin ihren natürlichen Wanderwegen. Der konstante Wildwechsel, gepaart mit einer reizvollen Vegetation, macht den Bwabwata-Nationalpark zu einer der schönsten Namibia-Safari-Touren.

An den Ufern des Kwando-Flusses tummeln sich oft große Elefantenherden, außerdem sind hier Löwen, Leoparden, Büffel, Flusspferde, Krokodile, Antilopen und die seltenen afrikanischen Wildhunde zu sehen.

Die beste Reisezeit – wie bei allen Namibia-Safaris – sind die Wintermonate zwischen Mai und August.

In der Sommerzeit zwischen Oktober und April ist es dagegen extrem heiß und schwül. Staatliche Unterkünfte gibt es im Bwabwata-Nationalpark nicht, einige private Lodges stehen aber zu Verfügung

Top-Safari in Namibia: Etosha-Nationalpark

Top-Safari in Namibia: Etosha-Nationalpark
Der bekannteste und gleichzeitig älteste Park in Namibia ist der Etosha National Park. Ganz im Norden des Landes gelegen, umfasst der Park über 22.000 Quadratkilometer mitsamt der Etosha-Pfanne, einer großen Salzpfanne. Diese Pfanne, ein ehemaliger See, ist heute Futterplatz für eine ganze Reihe von Tieren. Zur Regenzeit zwischen November und März brüten hier, mitten in der Wüste, Flamingos! Aber auch in der Trockenzeit bieten sich an der Etosha-Ebene und den künstlich angelegten Wasserstellen spektakuläre Ein- und Ausblicke: Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras, Flusspferde und weitere 100 Säugetierarten sorgen dafür, dass der Etosha-Nationalpark die interessantesten Safaris Namibias bietet. Sechs staatliche Unterkünfte stehen den Besuchern zur Verfügung, vier davon mit nachts beleuchteten Wasserlöchern.

Bilder:
© Elefanten: Bobby Bradley / Shutterstock
© Flamingos: francesco de marco / Shutterstock
© Strauße: Iris van den Broek / Shutterstock

Wandern de luxe: Fish River Canyon

Rund 160 Kilometer lang, bis zu 27 Kilometer breit, bis zu 550 Meter tief und ungefähr 500 Millionen Jahre alt: Der Fish River Canyon im Süden Namibias ist der zweitgrößte Canyon der Welt – nach dem Grand Canyon in den USA, mit dem er optisch viel gemein hat.

Ein Teilstück der Schlucht lässt sich durchwandern, aber nur zwischen Mai und Mitte August und unter Aufsicht. Diverse Aussichtspunkte lassen sich aber auch per Auto anfahren. Der Canyon ist Heimat für Leoparden, Hartmann’sche Bergzebras, Oryxantilopen, Klippspringer, Steinböcke und Paviane. 60 verschiedene Vogelarten leben hier, zudem finden sich in den Felswannen zahlreiche Fischgründe.

Namib-Naukluft-Nationalpark

Zu den beliebtesten Zielen einer Safari in Namibia zählt der Namib-Naukluft-Nationalpark, mit knapp 50.000 Quadratkilometern das größte Naturschutzgebiet Namibias und ein absoluter landschaftlicher Höhepunkt. Der Park erstreckt sich im Norden bis zur Skelettküste und im Süden bis zum Diamantensperrgebiet. Größter Besuchermagnet ist das im südlichen Teil der Namib-Wüste gelegene Sossusvlei, eine Salz-Ton-Pfanne mitsamt orange leuchtenden, über 300 Meter hohen Sanddünen – den höchsten Dünen der Welt! Wanderer orientieren sich Richtung Naukluft-Gebirge, wo sich schroffe, bis zu 2.000 Meter hohe Berglandschaften mit dicht bewachsenen Flusstälern abwechseln.

Im Park lebt eine Reihe von Tieren wie Zebras, Hyänen, Springböcke, Schakale, Kapfüchse, Strauße und Paviane, die sich aber nur selten zeigen.

Skeleton-Coast-Nationalpark

Der Name des Skelettküsten-Nationalparks ist makabren Ursprungs: Entlang dieses nördlichen Teils der Atlantikküste Namibias wurden immer wieder Schiffskapitäne von plötzlich aufziehendem Nebel überrascht, ihre Schiffe strandeten auf den Sandbänken. Hunderte Schiffswracks liegen noch heute hier, die Skelette der in der Namib-Wüste verdursteten Seeleute gottlob nicht mehr. Landschaftlich kommt die Skeleton Coast auf rund 16.500 Quadratkilometern mit ihren Dünen und Schluchten wild und rau daher. Der südliche Teil des Parks ist frei zugänglich und grenzt an Cape Cross, eine riesige Robbenkolonie mit bis zu 250.000 Tieren. Der nördliche Teil lässt sich nur im Rahmen geführter Touren betreten, die absolut lohnenswert sind: Giraffen, Löwen, Spitzmaulnashörner und Wüstenelefanten durchstreifen die trockenen Flussbetten.

Bilder:
© Affe: Vladislav T. Jirousek / Shutterstock
© Canyon: Hector Ruiz Villar / Shutterstock
© Gepard: matthieu Gallet / Shutterstock

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