Australiens Traumstraßen: Great Ocean Road

© Alvov / Shutterstock
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Blick auf die „Zwölf Apostel“ an der Great Ocean Road

Eine der berühmtesten Panoramastraßen der Welt kommt gerade mal auf eine Länge von 243 Kilometern: die Great Ocean Road in Australien, die zwischen Torquay und Allansford an der Südküste des Bundesstaates Victoria verläuft. Die malerischen Küstenstädtchen mitsamt ihren Surfstränden und Badebuchten und die wilde Schönheit der Natur entlang der Route locken jährlich Millionen Besucher. Seit 2011 ist die zwischen 1919 und 1932 erbaute Great Ocean Road Teil der Australian National Heritage-Liste.

Great Ocean Road: Dauer einer Tour

Selbst bei gemütlicher Fahrt mit dem Wohnmobil lässt sich eine Tour über die Great Ocean Road an einem Tag bewältigen. Das allerdings käme einem Frevel gleich! Nehmen Sie sich mehrere Tage Zeit und erleben Sie die Great Ocean Road mit all ihren Sehenswürdigkeiten.

Im Küstenort Torquay steht Surfen über allem.

Hier – oder genauer: an der nahen Bells Beach – findet jedes Jahr zu Ostern mit dem „Rip Curl Pro“ der älteste Surfwettbewerb der Welt statt. Spannend ist auch das Museum Surf World, das größte seiner Art weltweit. Übrigens: Der Actionreißer „Gefährliche Brandung“ (1991) mit Patrick Swayze und Keanu Reeves spielt zwar teilweise in Bells Beach, wurde aber komplett in den USA gedreht.

Furchtlose Schwimmer in rauer See

© Britz
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Einblicke in die Landschaft am Apollo Bay

Weitere schöne Anlaufstationen sind Lorne und Apollo Bay. In Lorne steht das älteste Kurhotel von Victoria, das 1875 errichtete Grand Pacific. Auch der „Pier to Pub“-Schwimmwettbewerb hat Lorne einen Platz in den Geschichtsbüchern eingebracht: Am zweiten Wochenende im Januar springen hier jedes Jahr rund 5.000 furchtlose Schwimmer in die Fluten, um zuerst das 1,2 Kilometer entfernte Ziel zu erkraulen. Das Event gilt weltweit als der größte Schwimmwettbewerb im offenen Meer.

Apollo Bay wiederum ist Startpunkt des Great Ocean Walk, einem 104 Kilometer langen Küstenwanderweg. Er verläuft parallel zur Great Ocean Road von Apollo Bay bis Glenample Homestead – in der Nähe der Twelve Apostles, von denen später noch die Rede sein wird. In seinem Verlauf führt der Wanderweg durch den Otway-Nationalpark mit seiner faszinierenden Fauna, spektakulären Wasserfällen und dem Cape Otway Lighthouse, einem von Australiens ältesten Leuchttürmen.

Great Ocean Road: Highlight zwölf Apostel

Zwischen Cape Otway und Port Fairy erstreckt sich die Shipwreck Coast – ein rund 130 Kilometer langer Küstenabschnitt, vor dem mindestens 80 Schiffswracks liegen. An der Shipwreck Coast befindet auch das absolute Great-Ocean-Road-Highlight: die bis zu 60 Meter hohen Felsentürme der sogenannten Twelve Apostles.

© Production Perig / Shutterstock
© Greg Brave / Shutterstock
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„Zwölf Apostel“ an der Great Ocean Road

Die Kalksteinformation hieß bis in die 1950er schlicht Sow and Piglets (Sau und Schweinchen), bis sie ihren jetzigen, etwas gediegeneren Namen bekam. Allerdings: Sie können so lange zählen, wie Sie wollen – es sind keine zwölf Felsen, die sich da majestätisch in den Himmel schrauben.

Schon zur Zeit der Umbenennung waren es nur neun „apostel“, ehe im Jahr 2005 einer von ihnen durch Erosion einstürzte.

Die acht verbliebenen Türme sind Teil einer ganzen Reihe von Felsformationen entlang der Küste – weitere beeindruckende Vertreter sind der Loch Ard Gorge, die London Arch sowie der Razorback.
Ein letzter Stopp, bevor die Great Ocean Road in Allansford endet, ist der ehemalige Walfängerort Warrnambool. Hier lassen sich zwischen Juni und September die bis zu 18 Meter langen Südkaper-Wale beim Kalben in der nahegelegenen Bucht beobachten.

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