Dresden mit dem Wohnmobil entdecken

Fotograf Mike Mareen
Fotograf Mike Mareen

Bei der Frage, welche deutschen Städte besonders viele historische und sehenswerte Bauten beheimaten, landet man sehr schnell bei Dresden. Gleich mehrere (wieder errichtete) Superbauten aus vergangenen Jahrhunderten prägen das Stadtbild. Doch das ist noch lange nicht alles, was die Elbmetropole auszeichnet. Deshalb stellen wir in diesem Artikel Dresden – und auch sein sehenswertes Umland – genauer vor. Aufgrund ihrer Größe, Infrastruktur und besonders der reizvollen Umgebung eignet sich die Stadt hervorragend als Ziel für einen Wohnmobilurlaub. Aber lesen Sie selbst!

Fotograf Brian Kinney
Blick auf die Altstadt von Dresden

Vorweg: Die Stadt hat für alle etwas zu bieten. Kunst- und Architekturinteressierte kommen genau so auf ihre Kosten, wie Familien mit Kindern. Zunächst blicken wir auf die Auswahl der herausragenden Gebäude Dresdens. Dabei wird schnell klar, dass es eine Menge zu entdecken gibt. Bestes Beispiel sind unter anderem die Frauenkirche und der sich an sie anschließende Neumarkt. Jene beiden Attraktionen können als Dresdens Herzstück angesehen werden. Dabei waren sowohl die Kirche, als auch der Platz im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen.

Erst in den 1990er-Jahren wurde durch große Spendensummen eine Restaurierung der alten Wahrzeichen Dresdens begonnen.

Gut zu wissen

Dazu zählen auch die sehenswerten Giebelhäuser, die den Neumarkt säumen. Von der Aussichtsplattform der Frauenkirche ergibt sich übrigens ein toller Ausblick über die gesamte Stadt.

Fotograf tichr
Die Dresdner Frauenkirche am Neumarkt

Nicht minder imposant ist der Dresdner Zwinger. Er gilt nicht ohne Grund als eines der sehenswertesten Barockbauwerke des Landes. Die aus mehreren Komplexen samt Gärten bestehende Anlage wurde ab 1709 erbaut und prägt damit schon mehr als dreihundert Jahre lang auf eine imposante Weise das Stadtbild. Im Laufe jener Jahrhunderte entwickelte sich der Dresdner Zwinger dabei mehr und mehr von einem repräsentativen Gebäudekomplex für Feste zu einem Museum. So lassen sich in der Regel gleich mehrere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlung erkunden. Von Gemälden über Porzellan bis hin zu mathematisch-physikalischen Gegenständen finden sich verschiedenste Exponate.

Vom Zwinger bis zur Semperoper – Dresdens Wahrzeichen

Die Semperoper zählt ebenso in die Kategorie der Bauten, denen man in Dresden einen Besuch abgestattet haben sollte. Sie liegt nur wenige Schritte vom Zwinger entfernt und ist bis heute die wohl wichtigste Adresse der Sächsischen Staatsoper Dresdens. Bis zu dreihundert Veranstaltungen mit rund dreihunderttausend Besuchern pro Jahr sprechen für sich. Auch wer keine Tickets ergattert oder an einem veranstaltungsfreien Tag die Oper aufsucht, wird mit Sicherheit ins Schwärmen geraten – besonders, wenn am Abend die Fassade bestrahlt wird.

Foto von TTstudio
Die Semperoper in Dresden

Ebenfalls erwähnenswert ist das Residenzschloss. Der spätere Sitz verschiedener Kurfürsten und Könige wurde nach und nach ab dem 15. Jahrhundert errichtet. Heute ist der Renaissancebau ein weiteres prunkvolles Stück der Geschichte von Dresden. An das Residenzschloss schließt direkt eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt an: Der knapp einhundert Meter lange Fürstenzug. Jenes Mosaik, das die einst herrschenden Personen aus mehr als sechs Jahrhunderten abbildet, wurde aus Fliesen hergestellt, die aus Meißener Porzellan bestehen. Somit ist das großflächige Kunstwerk ein wahres Meisterwerk der nur wenige Kilometer elbaufwärts ansässigen Porzellan-Manufaktur.

Zu einem Dresden-Besuch gehört natürlich auch eine Stippvisite an der Elbe. Der Blick auf den Fluss lässt sich bereits gut von der Altstadt aus genießen.

Wer Lust auf eine Bootsfahrt über die Elbe entwickelt, kann sich in Dresden auf eine Dampferfahrt begeben.

Auf dem Wasser

Entspannung und tolle Aussichten auf die Stadt sind dabei so gut wie garantiert.

Etwas außerhalb von Dresdens Altstadt überquert die Loschwitzer Brücke die Elbe. Das auch als ‚Blaues Wunder‘ bekannte Bauwerk ist somit auf einem ausgedehnten Spaziergang oder während einer Fahrradtour ein gut geeignetes – und darüber hinaus sehr sehenswertes – Ziel. Das Dresdner Elbtal ist generell ein Paradies für Urlauber. Bis 2009 galt die Region sogar als UNESCO Weltkulturerbestätte. Jener Titel wurde ihr lediglich aufgrund des Neubaus einer Brücke entzogen.

Das traumhafte Umland von Dresden

Besuchenswert ist das Dresdner Elbtal, das sich über rund zwanzig Kilometer Länge zieht, allemal Seichte Wiesen schmiegen sich dort entlang des Flusslaufs der Elbe. Dahinter erheben sich malerische Weinhügel, Stadtteile Dresdens und auch kleine Dörfer mit teils einigen historische Bauten. So lassen sich beispielsweise rund um den Schillerplatz Gebäude aus der Gründerzeit finden. Mindestens genau so imposant sind einige Schlösser. Beispielsweise liegt das Schloss Pillnitz mit seinen riesigen Gartenanlagen direkt am Flussufer. Diese und viele andere Bauten sind während eines Spaziergags, einer Fahrradtour oder auch während der Erkundungstour mit dem Wohnmobil absolut sehenswert.

Die erwähnte Porzellan-Manufaktur Meißen ist ein von Dresden aus ebenfalls schnell erreichtes und sehenswertes Ziel. Kaum ein Porzellan aus europäischer Herstellung erfreut sich weltweit solch großer Beliebtheit wie jenes aus Meißen. Und auch die Stadt selbst weiß zu gefallen. Der historische Stadtkern rund um die Albrechtsburg, das Rathaus oder die Frauenkirche kann während eines Tagesausfluges gut erkundet werden.

Foto von Adisa
Blick auf Meißen und seine Albrechtsburg

Und dann wäre da rund eine Stunde Fahrzeit südöstlich von Dresden ein Nationalpark, der seinesgleichen sucht. Denn die Landschaft der Sächsischen Schweiz ist nahezu einmalig. Die Sandsteinfelsen, die sich quer durch den Nationalpark ziehen, warten mit unterschiedlichsten Formationen auf. Kein Wunder, dass Urlauber aus aller Welt jenes Gebiet aufsuchen und während Wanderungen ungewohnte Ausblicke genießen. Sehenswürdigkeiten, wie die in rund dreihundert Metern Höhe gelegene Felsformation Bastei samt ihrer Aussichtsplattform oder die Schrammsteine sind lohnenswerte Ziele. Auch für Fotografieinterssierte bietet der Nationalpark Sächsische Schweiz das gesamte Jahr über außerordentlich interessante Optionen. Zudem finden sich auch in dieser Region eine Vielzahl an Schlössern, Burgen und Ruinen. Es gibt also vieles zu entdecken!

Foto von Pavel Klasek
Foto von Pavel Klasek
Die traumhafte Landschaft der Sächsischen Schweiz

Wer sich selbst von Dresden und Umgebung oder der Sächsischen Schweiz ein Bild machen möchte, ist mit einem Wohnmobil optimal unterwegs. Das liegt nicht nur daran, dass Dresden größentechnisch ein verhältnismäßig angenehmes Pflaster mit einem Camper ist.

Campingplätze in Dresden und der Sächsischen Schweiz

Auch das Angebot an Campingplätzen für das Wohnmobil kann sich sehen lassen. Selbst in der Altstadt Dresdens findet sich ein Stellplatz für Wohnmobile. Entsprechend können vom Wohnmobilstellplatz am Blüherpark aus zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet werden. Desweiteren sorgt ein neben dem Platz gelegenes Hotel für diverse Annehmlichkeiten, wie Sanitäre Einrichtungen oder Frühstücksangebote, sodass es vor Ort an nichts mangelt.

Wer sein Wohnmobil lieber etwas abseits der Stadt in ruhiger Lage unterbringen möchte, findet einige Kilometer weiter nordöstlich den Wohnmobilstellplatz Sachsenplatz.

Campground-Tipp

Dieser liegt – nur durch eine Straße getrennt – direkt an der Elbe, unweit der Albertbrücke. Der Fluss ist somit in wenigen Schritten zu Fuß erreichbar. Für Wanderungen oder Radtouren entlang des Wassers verfügt der Platz über eine optimale Lage. Umliegende Supermärkte und Restaurants sorgen für all jene, die nicht selbst kochen möchten, für das leibliche Wohl. Nur wenige hundert Meter entfernt findet sich am Elbufer gar ein Biergarten.

Fotograf Artem Sapegin
Fotograf Artem Sapegin
Mit dem Wohnmobil in die Sächsische Schweiz

Eine noch größere Auswahl an Campinglätzen findet sich im Nationalpark Sächsische Schweiz. In nahezu traumhafter Lage findet sich beispielsweise der Campingplatz am Treidlerweg. Dieser liegt unweit der tschechischen Grenze ebenfalls direkt an der Elbe, umgeben von Hügeln. Die teils nur wenige Kilometer entfernten Sehenswürdigkeiten der Region sind von dort aus schnell erreichbar. Insgesamt finden sich weit über zwanzig Stellplätze in der Nähe des Nationalparks – weitere in der benachbarten ‚Böhmischen Schweiz‘ in Tschechien.

In den beliebten Ferienzeiträumen ist es ratsam, sich schon im Voraus den Wunschstellplatz für das Wohnmobil zu sichern. Das passende Fahrzeug für Ihre Reise rund um Dresden finden Sie im Suchbereich der Webseite von CU | Camper. Dort können Wohnmobile mit nur wenigen Klicks schnell und einfach verglichen und gebucht werden. Überzeugen Sie sich selbst von einer sehenswerten Stadt und ihrem atemberaubenden Umland.

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Mit dem Wohnmobil Dresden entdecken