Ammerland statt Amiland

© Gerd Schumacher

Da bei uns in der Nähe der australische Vermieter Apollo RV seine erste Station in Deutschland eröffnet hat, wollten wir wissen wie es ist: Wohnmobil-Urlaub ohne Transatlantikflug.

Gebucht haben wir über CU | Camper für eine Woche den Duo Plus von Apollo Europa. Einzig das fehlende Automatikgetriebe machte den Unterschied zur USA-Miete, war aber dann kein Problem. Dann war die Frage, wo soll es hingehen? Ich war noch nie in Greetsiel. Kannte es nur von den Kalenderblättern. Wo wollen wir Übernachten?

Gleich habe ich die Seite „ProMobil-Stellplatzsuche“ gefunden. Also alles kein Problem.

Tipp
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Und jetzt zur Reise: Gegen 15 Uhr ging es mit dem Fahrrad zur Vermietstation. Wir bekamen ein fast neues Fahrzeug, gut ausgestattet. Mit dem Fahrrad auf dem Heckträger ging es vor die Haustür, wo alle persönlichen Sachen, Bettwäsche und Vorräte eingeladen wurden. Unsere erste Station war Elsfleth.

Dort kann man für kleines Geld am Hafen stehen.

Tipp

Es gibt eine Touristeninformation und gute Sanitäre Anlagen. Abends hat uns das Panoramadach in Wagen besonders gut gefallen.

Der zweite Tag führte uns dann nach Greetsiel. Dort gibt es vor dem Ort einen Parkplatz. Der Parkschein gilt für 24 Stunden. Es ist sogar schöner als auf dem hinteren Wohnmobil Stellplatz. Nach einem schönen Tag in Greetsiel gab es abends leckeren Räucheraal mit zuvor in Jever gekauften Brot. Den Räucheraal hatten wir vorsorglich von Zuhause mitgebracht.

Der nächste Tag führte uns nur 7 Kilometer nach Norden. Am Lorenzweg zum Sammelbecken Leybuchtsiel. Hier hat es ein Ausflugslokal mit Paddelbootverleih. Man kann das Wohnmobil dort parken und übernachten. Am Tage sind dort Ausflügler, es legen Boote an und es gibt immer was zu sehn. Im Lokal gibt es auch Speisen zum verzehren oder mitnehmen. Es waren zwei herrliche Tage. Auch unternahmen wir einen Ausflug nach Norden und Norden-Norddeich. Dort kann man sehr schön das Hafenleben beobachten und die Fähre nach Norderney an- und abfahren sehn.

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Eindrücke des Wohnmobil Urlaubs

Zurück ging es über Leer, wo der Frieslandkrimi aus dem Fernsehen spielt, nach Barßel wo wir in der „Queen of Texas“ unser amerikanisches Dinner eingenommen haben. Dort haben wir auch übernachtet. Es war eine wunderschöne und gelungene Reise. Wirklich zu empfehlen. Als Reisezeit würde ich den Mai empfehlen. PS. Wir haben dann zuhause noch getankt. Es waren 70 Euro für die ganze Woche.

Gerd Schumacher

Deutschland
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