Auf zur Wohnmobil-Eifel-Rundreise

Der Westen Deutschlands ist reich an Highlights und Abwechslung. Deutlich wird dies in der Eifel. Die Region zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bietet eine große landschaftliche Vielfalt.

Deswegen lohnt es sich, das Gebiet genauer unter die Lupe zu nehmen. Entdecken Sie mit dem Wohnmobil Eifel-Sehenswürdigkeiten en masse – und genießen Sie gleichzeitig die Nähe zur Natur. Während einer Rundreise, stehen also sowohl Entdeckungen, als auch Erholung auf dem Programm. Unsere beispielhafte Rundreise ist auf neun Tage ausgelegt. Natürlich kann sie entsprechend den eigenen Planungen, Schwerpunkten und dem eigenen Tempo auch um einige Tage verlängert oder gekürzt werden.

Der Start der Rundreise erfolgt beispielsweise in Limburg an der Lahn. Alternative Startpunkte können Frankfurt am Main, Köln oder Koblenz sein. Die Stadt Limburg an der Lahn ist besonders durch ihren historischen Dom bekannt. Für die Erkundung dieses imposanten und bedeutenden Bauwerks und der Altstadt Limburgs lohnt es sich allemal, einen kompletten Tag einzuplanen. Danach kann am nächsten Morgen das Wohnmobil der Wahl übernommen werden.

Ihre Highlights während der Route

  • Limburg an der Lahn
  • Hohe Acht
  • Nationalpark Eifel
  • Köln
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Burg Eltz
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Weinberge von Kobern Gondorf

Von Limburg an der Lahn bis zur Hohen Acht

  • Tag: 1 bis 3
  • Entfernung: 120 Kilometer

Gen Westen führt die erste Etappe rund fünfzig Kilometer bis nach Koblenz. Eine optimale Distanz, um sich am ersten Tag mit dem Wohnmobil vertraut zu machen und auf dem Weg für einen Großeinkauf zu halten, bevor mit dem Wohnmobil die Eifel angesteuert wird. In der Rheinstadt Koblenz angekommen warten einige Sehenswürdigkeiten.

Besonders besticht die Stadt mit dem Deutschen Eck – einer Aussichtsplattform, die zwischen Mosel und Rhein thront. Direkt am Deutschen Eck ragt mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal ein weiteres Wahrzeichen in die Höhe. Ebenfalls sehenswert ist die auf einer Anhöhe gelegene Festung Ehrenbreitstein. Diese kann mit einer Seilbahn erreicht werden, die über dem Rhein schwebt. Von der Festung aus ergibt sich ein wunderschöner Ausblick über Rhein, Mosel und die gesamte Stadt. Auf der anderen Rheinseite ist das Schloss Stolzenfels ebenso einen Besuch wert. Für die Übernachtung rund um Koblenz bietet sich beispielsweise ein sehr prominent gelegener Campingplatz. Einen Blick aufs Deutsche Eck verspricht der KNAUS Campingpark. Dazu runden zahlreiche Annehmlichkeiten das Platzangebot ab.

Das nächste Ziel der Wohnmobil-Eifel-Rundreise heißt nach rund dreißig Minuten Mendig. Dort begrüßt ein besonders interessantes und für die Region wichtiges Museum seine Besucher: Das Deutsche Vulkanmuseum „Lavadome“. Es befasst sich eindrucksvoll, teils in Stollen tief unter der Erde, mit den Vulkanaktivitäten der Region, insbesondere denen des Laacher-See-Vulkans. Der Laacher See kann – wenn gewünscht – übrigens nach einem Museumsbesuch nur wenige Kilometer entfernt gefunden werden.

Nach einem Zwischenstopp führt die zweite Etappe des Tages auf die Hohe Acht. Dabei handelt es sich um den höchstgelegenen Punkt der Eifel bei Adenau. Rund siebenhundertfünfzig Meter über Null bietet dort der Kaiser-Wilhelm-Turm eine atemberaubende Aussicht auf das Umland – übrigens komplett kostenfrei. Die Nacht kann auf dem rund zwölf Kilometer entfernten und idyllisch gelegenen Campingplatz Falkley verbracht werden, der Campern einiges an Service bietet.

Von der Hohen Acht bis in den Nationalpark Eifel

  • Tag: 3 bis 5
  • Entfernung: 170 Kilometer

Das nächste Teilstück der Wohnmobil-Eifel-Rundreise führt in knapp eineinhalb Stunden Fahrzeit in Richtung Süden nach Bitburg. Biergenießer ahnen, dass in diesem Ort eine Brauerei eine Marken-Erlebniswelt präsentiert, die beispielsweise während eines geführten Rundgangs des deutschen liebstes Getränk und dessen Herstellungsprozesse vorstellt. Doch der Ort hat noch mehr zu bieten. In landschaftlich reizvoller Lage liegt beispielsweise der Stausee Bitburg. Rund um diesen – oder mit einem Tretboot auch auf ihm – kann die Natur der Region aufgesogen werden.

Nur wenige Kilometer von Bitburg entfernt liegt der Eifelpark Gondorf. Der Freizeit- und Wildpark beheimatet einerseits über zweihundert Tiere, unter anderem Wölfe, Bären und Luchse. Zum anderen begeistert er seine großen und kleinen Besucher auch mit einigen Fahrgeschäften. Dank Achterbahnen, Rodelbahn, Wildwasserbahn, Irrgarten, Autoscooter und Co ist das Gelände für die ganze Familie ein toller Anlaufpunkt. Die Übernachtung mit dem Wohnmobil kann beispielsweise auf dem Platz Prümtal-Camping Oberweis erfolgen. Dort finden Wohnmobilisten alles, was das Herz begehrt: Von einem Restaurant am Platz bis hin zu einem eigenen Schwimmbad wird allerlei geboten.

Am nächsten Tag führt die Rundreise dann in nördliche Richtung zunächst bis nach Lünebach. Dort können Interessierte nach knapp dreißig Minuten Fahrt kurz vor der Grenze zu Luxemburg tierisches erleben. Im Eifel-Zoo sind rund vierhundert Tiere heimisch. Von Nasenbären, Waschbären, über verschiedene Großkatzen bis hin zu Papageien finden sich um die sechzig verschiedene Tierarten in dem Areal. Das ist damit wiederum ein spannendes Familien-Ausflugsziel.

Nach dem Zwischenstopp am Zoo führt der weitere Weg des Tages bis in den Nationalpark Eifel. Dafür ist noch einmal eine knappe Stunde Fahrt fällig. Im noch jungen Nationalpark angekommen, lohnt es sich, die Wanderschuhe für die nächsten ein bis zwei Tage auszupacken. Schließlich zeichnen sich große Gebiete des Areals durch ihre hügeligen Wald- und Wasserlandschaften aus. Planen Sie entsprechend gern zwei Tage zur Erkundung ein.

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Vom Nationalpark Eifel bis Köln

  • Tag: 5 bis 8
  • Entfernung: 130 Kilometer

Für die Übernachtungen im Nationalpark Eifel bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Im Norden des Nationalparks ist der Wohnmobilhafen Heimbach gelegen, der jeglichen Komfort bietet. Noch zentraler liegt der Eifel-Wohnmobilpark Vogelsang, direkt am Ufer der Urft. Nur wenige Schritte entfernt findet sich ein Bauwerk aus einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte: Die Burg Vogelsang wurde während der NS-Zeit errichtet. Heute mahnt die gewaltige Anlage inmitten der Eifel und klärt über die Schrecken der Vergangenheit auf.

Nach einem oder zwei Tagen im Nationalpark führt die Wohnmobil-Eifel-Tour in eine Großstadt, die historisch gesehen von immenser Bedeutung ist. Die Rede ist von Aachen, jener Stadt, in der die meisten Könige auf deutschem Boden gekrönt wurden. Noch heute zeugen einige spektakuläre Bauten von der einstigen Bedeutung der Stadt. Dazu zählt der monumentale Dom ebenso wie das Rathaus. Für die Erkundung jener Bauten und der Aachener Altstadt sollte mindestens ein Tag eingeplant werden. Für die darauffolgende Übernachtung findet sich gar ein Campground nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Der Stellplatz Bad Aachen verfügt über knapp fünfzig Stellplätze. Zwar ist das Angebot an Extras nicht ganz so groß, wie auf anderen Campingplätzen. Alles Notwendige für den Camperurlaub findet sich allerdings vor Ort.

Nach dem Besuch in Aachen geht es direkt weiter in die nächste Großstadt, sogar in eine überregional bedeutende Metropole: Köln. Die Stadt am Rhein ist nicht nur aufgrund des atemberaubenden Kölner Doms und der urigen Altstadt eine der beliebtesten Städte Deutschlands. Zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten und Shopping-Optionen sorgen dafür, dass – nachdem mit dem Wohnmobil Eifel und Umgebung erkundet wurden – nun jene Großstadt unter die Lupe genommen werden sollte. Zwei Übernachtungen sind dafür angebracht, beispielsweise auf dem zentral gelegenen Campingplatz Stadt Köln oder direkt am Rheinufer beim Camping Berger.

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Von Köln bis Limburg an der Lahn

  • Tag: 8 bis 9
  • Entfernung: 130 Kilometer

Nach dem ausgiebigen Erkunden der Natur in der Eifel und dem Kontrastprogramm in der Großstadt neigt sich die Rundreise langsam dem Ende entgegen. Bevor es zurück nach Limburg an der Lahn geht, wartet noch ein letzter Zwischenstopp direkt am Rhein. Rund vierzig Kilometer südlich von Köln ragt der Drachenfels im Siebengebirge empor. Eine Fahrt mit der altehrwürdigen Drachenfelsbahn oder eine kleine Wanderung – je nach Tempo eine bis zwei Stunden hinauf – belohnt dessen Besucher mit einem fantastischen Ausblick auf den Rhein, das Gebirge und das architektonisch besonders attraktive Schloss Drachenburg. Zahlreiche Restaurants rund um den Berg oder die Nibelungenhalle laden zu einer kleinen Pause ein, bevor es wieder hinab geht.

Grundsätzlich lädt die Region rund um Königswinter noch weiterhin zum Verweilen ein. Beispielsweise im SEA LIFE Königswinter können Interessierte sich den Bewohnern der Meere und Flüsse nähern. Ansonsten lohnen sich Wanderungen rund um den Drachenfels und den angrenzenden Petersberg. Für eine mögliche letzte Übernachtung in der Region empfiehlt sich zum Beispiel der Campingplatz im Siebengebirge, der nur wenige Kilometer von Königswinter gelegen ist. Auch jener von viel grün umgebene Platz bietet seinen Besuchern einiges.

Nach der Übernachtung geht es dann zurück nach Limburg an der Lahm. Rund eine Stunde Fahrzeit bedeutet dies nochmal, bevor das Wohnmobil schließlich wieder abgegeben wird. Es bleiben – hoffentlich – Erinnerungen an eine einzigartige Region, eine Menge Erholung und Eindrücke von der Eifel-Landschaft. Das passende Fahrzeug für ihre Wohnmobil-Eifel-Rundreise können Sie auf der Webseite von CU | Camper suchen, mit anderen Modellen vergleichen und bequem mit wenigen Klicks buchen. Wir wünschen eine tolle Reise!

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