Mit dem Wohnmobil Nordspanien erleben

Auf in Spaniens einzigartigen Norden!

Wer einige der schönsten Gebirgs- und Küstenorte des Landes flexibel erkunden möchte, findet mit dem Wohnmobil beste Voraussetzungen dafür. Durch die gute Infrastruktur und das mediterrane Klima bietet es sich praktisch das ganze Jahr über an, die Region zu bereisen. Im Folgenden stellen wir eine mögliche Rundreise vor, die entlang spannender Städte und abwechslungsreicher Sehenswürdigkeiten führt. Entdecken Sie mit dem Wohnmobil Nordspanien – zu sehen gibt es mehr als genug!

Für die Nordspanien-Wohnmobilrundreise bieten sich grundsätzlich mehrere Orte für die Übernahme eines Fahrzeugs an. Die Metropole Barcelona zählt genauso zu den Optionen, wie A Coruña, Ferrol, Girona, Lleida, Lugo oder Cartes. Unsere Route beginnt jedoch in der Großstadt Bilbao, die mit dem Flugzeug gut erreichbar ist – dabei jedoch nicht ganz so weit östlich wie Barcelona gelegen. Je nach individueller Geschwindigkeit und dem Setzen von eigenen Schwerpunkten beträgt die Dauer der Rundreise in etwa zehn bis vierzehn Tage.

Ihre Highlights während der Route

  • Bilbao
  • Playa de Barro
  • A Coruña
  • Léon
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Sagrada Familia
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Guggenheim Museum
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Guggenheim Museum
© Gustavo Zapico / Unsplash
Gijón
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Ribera Foodmarket

Von Bilbao zur Playa de Barro

  • Tag: 1 bis 4
  • Entfernung: 300 Kilometer

Für eine Entdeckungstour in Bilbao bietet es sich entweder vor oder nach der Rundreise an, einen oder zwei Tage einzuplanen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche Basilica de Begona oder das Guggenheim-Museum. Unbedingt einen Besuch wert ist ebenfalls die Plaza Nueva in der Altstadt. Rund um den Innenhof eines neoklassichen Gebäudes finden sich dort zahlreiche empfehlenswerte Restaurants und Cafés. Sonntags findet dort zusätzlich ein Markt für Schallplatten, Bücher, Fossilien, Münzen und vieles mehr statt – ein lohnenswerter Insidertipp für alle, die gern über Sammlermärkte schlendern.

Nachdem Bilbao ausgiebig erkundet wurde, erfolgt die Übernahme des Wohnmobils. Dafür sollten zwei bis drei Stunden Zeit eingeplant werden. Sobald das Fahrzeug übernommen und der oder die Fahrer mit dem Gefährt vertraut sind, führt die erste Etappe gen Westen. Exakt einhundert Kilometer geht es entlang malerischer Küstenstraßen nach Santander. Besonders sehenswert ist dort neben der Altstadt der auf einer kleinen Halbinsel gelegene Palacio de la Magdalena. Auf der vom Wasser umgebenen malerischen Halbinsel lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang. Nur wenige hunderte Meter weiter findet sich der beliebte Sandstrand Sardinero. Rund fünfzehn Fahrminuten von jenem Strand entfernt liegt der Campingplatz Virgen del Mar, der sich für die erste Übernachtung im Wohnmobil eignet. Nur rund zweihundert Meter vom Platz entfernt wartet auch dort ein Strand, der mit seinen Felsformationen sehenswert ist.

Das nächste Teilstück der Wohnmobil-Nordspanien-Rundreise führt in den Nationalpark Picos de Europa.

Dieser beheimatet eine faszinierende Bergregion mit über zweihundert Gipfeln.

Interessantes

Besonders sehenswert ist das hochgelegene Bergdorf Bulnes. Entsprechend bieten sich im Nationalpark Wanderungen und Erkundungstouren an – zwei Nächte sollten vor Ort mindestens eingeplant werden. Eine von mehreren Optionen für Übernachtungen mit dem Wohnmobil ist ein Campingplatz am Ortsrand von Posada de Valdeón.

Nach dem Gebirge folgt dann wiederum die Fahrt an die Küste. Diese ist zumindest ratsam, denn an der Playa de Barro ragen hügelige Felsen und Klippen aus dem Meer in die Höhe. Eine traumhafte Szenerie, die man ebenso gut in Irland oder in der Bretagne vermuten könnte. Um in aller Ruhe die Küstenabschnitte entlang wandern zu können, sollten einige Stunden eingeplant werden. Für eine Übernachtung empfiehlt sich schließlich der Campingplatz Sorraos, der in unmittelbarer Strandnähe gelegen ist. In einem der zahlreichen Restaurants des Ortes kann der Abend dann entspannt ausklingen.

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Illa Pancha

Von der Playa de Barro nach A Coruña

  • Tag: 5 bis 8
  • Entfernung: 400 Kilometer

Dass weiter westlich noch weitere traumhafte Strandabschnitte warten, verdeutlicht auch die nächste Tagestour, die über rund einhundert Kilometer bis nach Gijón führt. Dabei geht es immer entlang der Atlantikküste. Der eine oder andere Zwischenstopp an besonders aussichtsreichen Stellen sorgt dafür, dass bei zeitiger Abfahrt gegen Mittag die Hafenstadt Gijón erreicht wird. In der Stadt gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Sightseeing. Das alte Fischerviertel Cimadevilla ist an der Nordspitze der Stadt am Hafen gelegen und ist mit seinen bunten Häuschen absolut sehenswert. Auch das Aquarium oder der Botanische Garten sind beliebte Anlaufpunkte. Für einen Nachmittag und Abend gibt es in der Stadt somit genügend zu entdecken. Ein traumhaft gelegener Campingplatz ist das Camping Gijón Costa Surf, das sich im Nordosten der Stadt direkt an der Küste findet.

Am nächsten Tag geht die Tour entlang der Küste weiter. Rund zweihundert Kilometer führt sie bis nach Viveiro, das als Zwischenstopp dient. Auf dem Weg dorthin lohnen sich abermals einige Pausen, denn die Küste ändert in der Region oftmals ihren Charakter. Rund um die Orte San Cristobal und Querúas lässt sich beispielsweise eine Steilküste erkunden – einige Aussichtsplattformen bieten spektakuläre Panoramablicke. Wenn dann schließlich Viveiro erreicht wird, ist auch dort eine Erkundungstour rund um die Innenstadt oder entlang der Küste empfehlenswert. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden ein, den Stopp in der Stadt zu einer ausgiebigen Pause zu nutzen, bevor es auf das zweite Teilstück des Tages geht. Dieses führt dann, über noch einmal rund einhundert Kilometer Strecke, ganz in den Nordwesten Spaniens. Ziel des Tages ist schließlich A Coruña.

Die Stadt und ihre Umgebung haben so vieles zu bieten, dass sich dort auf jeden Fall zwei Übernachtungen anbieten. Ein dafür geeigneter Campground ist beispielsweise Los Manzanos etwas östlich der Stadt. Zwar sind es von dort aus noch jeweils einige Fahrminuten bis ins Zentrum, doch die idyllische und ruhige Lage bietet einen tollen Kontrast zur Stadterkundung. Zu sehen gibt es in A Coruña vieles.

Der fast sechzig Meter hohe Herkulesturm – ein römischer Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert – ist das wohl bedeutendste Wahrzeichen für die Region.

Tipp

Eine Wanderung rund um jenes Monument ist ein Muss. Ähnlich sehenswert ist ohne Frage auch der Monte de San Pedro. Die großflächige Parkanlage an der Küste beheimatet selbst bereits mehrere Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt eine Seilbahn, deren kugelförmige Gondel die Besucher in kurzer Zeit auf einen Berg hinauf fährt. Fantastische Aussichten sind dort garantiert – gutes Wetter vorausgesetzt (was in Spanien glücklicherweise häufig herrscht).

Weitere Sightseeing-Tipps in A Coruña sind die Plaza de Maria Pita mit ihren zahlreichen angrenzenden Restaurants und das Museo Domus. Jenes Wissenschaftsmuseum befasst sich unter anderem mit dem menschlichen Körper und weiß seine Besucher zu begeistern – und zu erstaunen. Wenn diese oder weitere Sehenswürdigkeiten von A Coruña erkundet wurden, führt die Nordspanien-Rundreise erstmals in Richtung Süden.

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Torre de Hercules
Spanien
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Kathedrale von León

Von A Coruña bis León

  • Tag: 9 bis 12
  • Entfernung: 400 Kilometer

Über den Zwischenstopp Santiago de Compostela führt das nächste Stück des Weges in die Stadt Lugo. Die erste Strecke des Tages beläuft sich dabei auf rund achtzig Kilometer bzw. eine gute Stunde Fahrzeit. Dann wird Santiago de Compostela erreicht. Die quirlige Kleinstadt rund um den Parque da Alameda ist optimal für eine mehrstündige Erkundungstour geeignet. In einem der abwechslungsreichen Restaurants der Stadt folgt dann noch eine Stärkung, bevor es mit dem Wohnmobil auf die zweite Etappe des Tages geht. Die führt dann wiederum über rund einhundert Kilometer gen Osten nach Lugo.

Jene historische Stadt, einst von Römern gegründet, ist besonders durch ihre gut erhaltenen römischen Stadtmauern ein Ort von geschichtlicher Bedeutung. Die Mauern aus dem 3. Jahrhundert sind auf einer Länge von rund zwei Kilometern begehbar und eine überregionale Attraktion. Weitere historische Sehenswürdigkeiten wie die Catedral de Lugo sorgen dafür, dass der Nachmittag und Abend auf Wunsch noch mit einer größeren Erkundungstour in der Stadt beendet werden können. Wer es entspannter mag, genießt das Leben in den Restaurants, Bars oder auf einem Campingplatz. Besonders zentral ist ein einfacher Stellplatz in der Stadt gelegen: Area Caravan e Camper am Rande des Parque de Rosalia de Castro.

Am nächsten Morgen geht es dann entlang seichter Berglandschaften weiter nach León. Für die Tour sollten rund zweieinhalb Stunden – zuzüglich möglicher Stopps – eingeplant werden. Wenn León erreicht wird, bietet sich abermals eine Sightseeing-Tour durch die Stadt an. Besonders durch ihre zahlreichen und architektonisch herausragenden Kirchen ist León – Hauptstadt der gleichnamigen Provinz – für Kulturinteressierte von besonderer Bedeutung.

Die monumentale Catedral de León und die Basilica de San Isidoro gehören zweifelsohne zu den herausragenden Bauten der Stadt.

Wissenswertes

Entsprechend lohnt sich ein ausgedehnter Spaziergang. In den verwinkelten Gassen der Innenstadt bieten sich auch genügend Möglichkeiten, um einen Kaffee, ein Eis, Tapas oder ein deftiges Abendessen zu genießen. Mehrere Dutzend Lokalitäten bieten eine hervorragende Auswahl. Für die Übernachtung im Wohnmobil bietet sich unweit des Stadtzentrums der Campingplatz Ciudad de León an, der über knapp achtzig Stellplätze und großen Komfort verfügt.

© Juan Manuel Martinez / Unsplash
Akzorri Beach

Von León nach Bilbao

  • Tag: 13 bis 14
  • Entfernung: 400 Kilometer

Nach der Übernachtung in León beginnt dann bereits der letzte Abschnitt der Tour, auf der mit dem Wohnmobil Nordspanien bereist wird. Diese dauert rund drei Stunden und führt zurück nach Bilbao. Für einen Zwischenstopp bietet sich die Kleinstadt Burgos an. Sobald dann Bilbao wieder erreicht ist, kann auf Wunsch noch der eine oder andere Tag in der Stadt erfolgen – insbesondere, wenn sie nicht vor der Wohmobil-Rundreise erkundet wurde. Es bietet sich – so oder so – auf jeden Fall an, die rund eintausendfünfhundert Kilometer lange Tour und alle Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Überzeugen Sie sich selbst von dieser oder einer ähnlichen Reiseroute, um mit dem Wohnmobil Nordspanien und seine faszinierendsten Orte zu entdecken. Je nach Jahreszeit empfiehlt es sich, die besonders beliebten Campingplätze bereits vor der Reise vorzubuchen (sofern online oder telefonisch möglich). Ansonsten finden sich besonders in den Küstenregionen eine Vielzahl an Campingplätzen, auf denen auch spontan gute Chancen bestehen sollten, einen Stellplatz für eine oder mehrere Nächte zu finden.

Das passende Fahrzeug an einer der vielen Übernahmestationen im Norden des Landes finden Sie auf der Webseite von CU | Camper in der Suche. Dabei können Sie verschiedene Fahrzeugmodelle miteinander vergleichen, um das für Sie passende Wohnmobil zu finden. Wir wünschen einen unvergesslichen Urlaub in einer tollen Region!

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Burgos Kathedrale
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