Cliffs of Moher – Irlands wilde Klippen mit dem Wohnmobil erleben

Cliffs of Moher

Wer Irland mit dem Wohnmobil bereisen möchte, hat meist genaue Vorstellungen: Von grünen Wiesen, malerischen Hügeln, schroffen Klippen und allgemein viel Natur und möglichst wenig anderen Menschen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Cliffs of Moher für viele zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Irlands zählen. Die Steilküste im Südwesten des Landes zählen ohne Frage zu den imposantesten, die das gesamte Land zu bieten hat. Deshalb widmen wir uns in diesem Artikel dem kleinen Naturparadies am Atlantik. Dabei stellen wir nicht nur die Steilküste selbst, sondern auch ihre Umgebung und Campingmöglichkeiten für Wohnmobilisten in der Region vor. Kommen Sie mit an die märchenhafte Küste Irlands.

Zunächst einmal betrachten wir die nüchternen Fakten: Über rund zwanzig Kilometer erstrecken sich die Cliffs of Moher zwischen den Orten Liscannor und Doolin. Dabei erhebt sich die Steilküste fast senkrecht aus dem Atlantik. Vielerorts beläuft sich die Höhe der Klippen auf mehr als einhundertzwanzig Meter. Am höchsten Punkt befinden sich Besucher ganze zweihundertvierzehn Meter über dem Meer. Diese Steigungen, die über die Wanderwege erklommen werden können, machen dabei einen besonderen Reiz aus und führen zu einzigartigen Aussichten. 

Für Wanderer und Radfahrer ist das Wandern entlang der Klippen grundsätzlich gratis.

Zugang zum Visitor Center (samt Ausstellung und Shops) und dem weiter unten erwähnten ‘O’Brien’s Tower’ gibt es gegen eine geringe Gebühr. Gut besucht ist das Areal besonders in den Sommermonaten und Ferienzeiträumen. Wer hingegen in der Nebensaison reist, kann mit etwas Glück das Gebiet fast allein erkunden. Ähnliches gilt besonders für die Morgen- und Abendstunden, in denen der Besucherandrang meist vergleichsweise klein ausfällt.

Wanderung entlang der Klippen

Dabei muss nicht einmal zwingend Rücksicht auf das vorherrschende Wetter genommen werden: Die Cliffs of Moher präsentieren sich bei jedem Licht und Wettereinfluss anders. Selbst dunkle Wolken, Nebelschwaden oder leichter Regen können das Erlebnis vor Ort so kaum vermiesen. Besonders für Hobby-Fotografen können die verschiedenen Lichteinflüsse gar vorteilhaft sein. 

O’Brien’s Tower

Zentraler Ort für Besucher ist das Besucherzentrum, das in einen Hügel integriert wurde und durch sein Panoramafenster fantastischen Ausblick auf die Szenerie bietet. Unweit der Anlage findet sich auch der kostenpflichtige Parkplatz. Der einzige weitere von Menschenhand erschaffene Fixpunkt an den Cliffs of Moher ist der ‘O’Brien’s Tower’. Der wurde ab 1835 errichtet und hat seitdem Millionen Besuchern einen hervorragenden Ausblick auf die Klippen, den Atlantik und die nahegelegenen Aran-Inseln beschert.

Natürlich profitieren nicht nur die Menschen von so einem außergewöhnlichen Fleckchen Erde. Insbesondere zahlreiche Vogelarten sind rund um die Steilküste beheimatet. Knapp dreißigtausend von ihnen besiedeln das Gebiet. Deshalb ist selbstredend das gesamte Jahr über bei Wanderungen Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Ebenfalls gilt es, sich an die teilweise vorhandenen Absperrungen zu halten – und nicht für ein Selfie bis an den Rand der Klippen zu robben.

Auch die Filmindustrie hat das schroffe Ambiente der Cliffs of Moher für sich entdeckt.

So wurden nicht nur Szenen für ‘Harry Potter und der Halbblutprinz’ an der Küste von Irlands Südwesten gedreht. Produktionen wie ‘Star Wars Episode 7’ oder ‘Die Braut des Prinzen’ haben sich ebenfalls an der atemberaubenden Naturkulisse bedient. 

Weil die Cliffs of Moher ein idealer Stopp für ein bis zwei Tage sind, bleibt noch genügend Zeit, um weitere Teile der Region oder ganz Irlands zu erkunden. Dabei bietet es sich natürlich an, die Küstenabschnitte weiter nördlich oder südlich der Klippen zu erkunden. 

Natur und Städte rund um die Cliffs of Moher

Den passenden Kontrast zum Naturerlebnis an den steilen Klippen bilden zwei Städte in der Nähe. Sie sind beide je in rund eineinhalb Stunden Distanz mit dem Wohnmobil zu den Cliffs of Moher gelegen. In nördlicher Richtung findet sich Galway. Die Hafenstadt ist ein besonders buntes Pflaster und beheimatet kreative Menschen, was sich in den Straßen verdeutlicht. Farbe und kulturelle Events lassen sich mindestens so häufig antreffen, wie die zahlreichen Pubs, in denen das Leben tobt. Zudem warten einladende Strandabschnitte.

Salthill Beach in Galway
Galley Head Lighthouse in West Cork

Die zweite Stadt in der Nähe der Cliffs of Moher ist Limerick. Sie befindet sich etwas weiter südöstlich an der Mündung des Flusses Shannon und ist ein möglicher Übernahmeort für Wohnmobile. Auch Limerick verfügt über einige sehenswerte Ecken. Zu den historischen Attraktionen des Ortes gehört ohne Frage das King John’s Castle. Auch die St. Mary’s Cathedral thront stolz seit Jahrhunderten im Zentrum der Stadt. Beide Orte – Galway und Limerick – bieten darüber hinaus vielfältige Shopping-Optionen und einige kleinere und teils größere Museen. 

Wer sich während der Wohnmobiltour durch Irland doch lieber an der Natur orientiert, kann den Killarney-Nationalpark aufsuchen. Das Gebiet rund eineinhalb Stunden südlich von Limerick bietet unzählige malerische Optionen für Wanderungen auf über hundert Quadratkilometern. Auch Bootstouren über die drei Seen des Nationalparks bieten sich an. Durch das vergleichsweise milde Klima der Region finden sich im Killarney-Nationalpark Pflanzen, die ansonsten vorrangig im Mittelmeerraum anzutreffen sind. 

Ansonsten lohnt es sich, das Wohnmobil zu nutzen und sich auf den vielen Panoramastraßen im Westen Irlands treiben zu lassen. Der ‘Ring of Kerry’ zählt dabei wohl zu den berühmtesten Panoramaküstenstraßen des Landes. Auf rund einhundertachtzig Kilometern führt die Strecke nicht nur durch verträumte Landstriche, sondern auch vorbei an zahlreichen Burgen und Ruinen. So lassen sich einige Bauten finden, die an verwunschene Orte aus Märchen erinnern dürften.

Campingplätze rund um die Cliffs of Moher

Um den Südwesten Irlands und die Cliffs of Moher mit dem Wohnmobil zu erkunden, gibt es gute Voraussetzungen. Zwar fallen gerade Nebenstraßen in der Küstenregion mitunter schmal aus. Doch durch umsichtiges Fahren und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer lassen sich Schwierigkeiten vermeiden. Belohnt werden Wohnmobilurlauber in der Region mit einer hervorragenden Flexibilität beim Durchfahren der Landschaften.

Baltimore Beacon bei West Cork
Blackrock Castle and Observatory in Cork

Da die Region touristisch beliebt ist, finden sich selbstverständlich einige Campingplätze vor Ort. ‘O’Connor’s Riverside Camping and Caravan Park’ beispielsweise liegt in Doolin nur wenige Kilometer von der Steilküste entfernt. Auf rund fünfzig Stellplätzen wird jeglicher Komfort geboten. Wer den gesamten ‘Cliffs of Moher Walking Trail’ bewandern möchte, kann dies sogar vom Campingplatz aus tun. Praktischerweise ist nur wenige hundert Meter weiter mit dem ‘Nagles Camping & Caravan Park’ die nächste mögliche Anlaufstation gegeben. 

Wer weiter südlich – in Richtung des Ring of Kerry oder des Killarney-Nationalparks einen Campingplatz für Wohnmobile sucht, wird ebenfalls fündig. Dort ist unter anderem der ‘Fossa Caravan and Camping Park’ hervorragend für Übernachtungen geeignet. Er liegt am nördlichen Ufer des Sees Lough Leane. Von dort aus ist beispielsweise das sehenswerte Ross Castle fußläufig erreichbar. In idyllischer Lage bietet der Platz rund einhundertzwanzig Stellplätze und ist zudem perfekter Ausgangspunkt, um den Ring of Kerry zu befahren.

In den Ferienzeiträumen ist es ratsam, die Campingplätze der Wahl im Voraus zu reservieren. Das passende Wohnmobil für Ihre Irland-Tour können Sie auf der Webseite von CU | Camper direkt online buchen. Nach der Eingabe des Wunschorts, sowie der Zeitspanne können Sie dabei verschiedene Fahrzeuge vergleichen. Das Modell Ihrer Wahl ist dann in nur wenigen Schritten buchbar, sodass der Tour nichts mehr im Wege steht. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorzügen des Südwestens von Irland. Und von einer im wahrsten Sinne herausragenden Natursehenswürdigkeit. 

Irland
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