Fjordland-Nationalpark

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Neuseelands moosgrüne Perle

Im Fiordland-Nationalpark an der Südwestküste Neuseelands wechseln sich moosgrüne Pflanzen mit dem kristallschimmernden Blau der Fjorde und Seen ab. Am südwestlichsten Zipfel Neuseelands werden Sie die wilden Küstenlandschaften und weit ins Land hineinführenden Fjorde des Fiordland-Nationalparks begeistern.

Zerklüftete Küstenlandschaften

Mit dem Camper erreichen Sie das Naturreservat über die Städte Queenstown am Lake Wakatipu und Invercargill.

Von hier aus führen Straßen wie der Highway 99 und der Highway 94 direkt in die Region. Einmal angekommen, können Sie ausgiebige Wanderungen rund um den Manapouri-See unternehmen oder die Hänge der Hunter Mountains erklimmen. Letztere faszinieren mit ihren dichten Regenwäldern, die bis in erstaunlich hohe Lagen reichen.

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Die größten Gipfel ragen im Fiordland-Nationalpark bis zu 2.746 Meter in den Himmel und eröffnen Ihnen traumhafte Aussichten. Eine Besonderheit ist die Flora und Fauna in den Fjorden. Die Pflanzen fräsen sich im Westen des Nationalparks in den Erdboden und werden z. B. von den Neuseeländischen Seebären besiedelt. Zudem können Sie an dieser Stelle Pinguinen und Robben begegnen.

An den Klippen brüten dagegen die Keas, eine Papageienart, die für ihr olivgrünes Gefieder bekannt ist.

Interessantes

Besonders empfehlenswert für alle, die Tiere auf ihrer Reise mit dem Wohnmobil beobachten möchten, ist der Fjord Milford Sound mit der gleichnamigen Stadt.

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Von hier aus können Sie sich auf den Milford Track begeben, der Sie auf eine etwa viertägige Tour durch die Natur bringen wird. Bei der geführten Wanderung kommen Sie an idyllischen Wasserfällen und Bachläufen vorbei, durchqueren moosbewachsene Urwälder und schlafen in urigen Berghütten. Einer der Höhepunkte des Ausflugs ist der See Te Anau. Das spiegelklare Wasser verlockt zum Baden und Rudern. Im gleichnamigen Ort am Ufer erfahren Sie Wissenswertes über die Gegend im Besucherzentrum des Fiordland-Nationalparks und genießen die neuseeländische Küche in den lokalen Restaurants.

Den passenden Campground finden

Über eine Schotterpiste gelangen Sie zum 71 Kilometer nördlich von Te Anau gelegenen Campground Cascade Creek.

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Sie übernachten direkt am Ufer des Lake Gunn, in dem Sie sich mit einem Sprung ins Wasser erfrischen können. Hier sind 20 Stellplätze ohne Stromanschluss für Ihren Camper vorhanden. Ein Buchungssystem gibt es nicht – dafür ist die Anlage sehr günstig. Wer jünger als 18 und älter als 4 Jahre ist, bezahlt sogar weniger als andere. Für einen ähnlichen Preis können Sie in der Henry Creek Campsite am Ufer des Te Anau nächtigen. Die Anlage verfügt über insgesamt 30 Stellplätze ohne Strom.

Umfassender ausgestattet sind die nicht vom Nationalpark verwalteten Campgrounds, wie der Te Anau Kiwi Holiday Park.

Tipp

Freuen Sie sich auf Ihrer Reise auf kristallklare Seen und eine von Fjorden zerklüftete Küstenlandschaft, die Sie zu Fuß oder mit dem Wohnmobil entdecken können. Faszinieren werden Sie darüber hinaus die bewaldeten Berghänge, die bis auf eine schwindelerregende Höhe von mehr als 2.000 Metern führen. Ein weiteres Highlight ist die vielfältige Fauna mit ihren Seebären und Pinguinen.

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