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Der Joshua-Tree-Nationalpark zählt mit seiner gewaltigen Fläche von mehr als 800.000 Hektar zu den einmaligen Wüstenlandschaften im Süden Kaliforniens. Das beeindruckende Ökosystem des Joshua-Tree-Nationalparks bringt eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt hervor und formt die bizarrsten geologischen Wüstengebilde. Gigantische Bergriesen kann man beim Wandern, beim Klettern, auf Ranch-Touren oder beim Radfahren erleben. Und natürlich beim Durchqueren mit dem Camper. Auf der Webseite von CU | Camper können Sie dafür das passende Wohnmobil mieten.
Der Joshua-Tree-Nationalpark liegt in der Nähe zur Stadt Palm Springs und etwa 225 Kilometer östlich von Los Angeles entfernt, so dass er mit dem Wohnmobil in circa 4 Stunden zu erreichen ist.
Straße durch den Joshua-Tree-Nationalpark
Über drei Eingänge kann man den Park passieren: Der Haupteingang befindet sich nahe der Stadt Twentynine Palms, den westlichen Eingang findet man beim Joshua Tree Village und den Südeingang in Cottonwood Springs.
Von hier aus nimmt der Besucher die Basin Road, die in das Zentrum des Joshua Tree-Nationalparks führt und immer wieder Möglichkeiten zum Anhalten bietet.
Der Joshua Tree-Nationalpark ist ein Klassiker für Wohnmobilreisen
Wenn man mit dem Wohnmobil vom Norden kommt, gelangt man über den Park Boulevard zum Zentrum des Geländes. Innerhalb des Parks gibt es eine Straße, die ausschließlich für allradbetriebene Fahrzeuge befahrbar ist – sie ist vom Süden her über die Interstate 10 zu erreichen und führt über den Park Boulevard ins Innere des Nationalparks.
Inmitten der Landschaft erstrecken sich die gewaltigen Joshua-Bäume, als die größte Gattung der Yuccas bekannt, nach denen auch der Nationalpark benannt ist.
Die einmalige Landschaft des Joshua Tree-Nationalparks
Einer der schönsten Aussichtspunkte im Joshua-Tree-Nationalpark liegt bei Key Views mit herrlichem Blick auf den Saltonsee und das Coachella Tal. Sehenswürdigkeiten für Wanderer, die auch längere Strecken durch die Wüste nicht scheuen, gibt es entlang des Eureka Peak, Panorama Loop und Warren Peak. Von hier oben hat man einen weiten Blick auf die schneebedeckten Berge San Jacinto und San Gorgonio.
Campgrounds im Joshua-Tree-Nationalpark
Im Park gibt es drei Besuchszentren, die über das Gelände informieren und neun Campgrounds.
Die meisten davon sind nur einfache Campingplätze ohne Auto-Stellplätze und manchmal ohne fließend Wasser. Dafür haben sie aber Platz für Zelt und Pferd.
Im Nationalpark befinden sich neun Campingplätze
Bei einer Reise mit dem Wohnmobil ist Camping am Black Rock Canyon und am Cottonwood zu empfehlen. Sie verfügen über Abwasserentsorgungsstellen, haben allerdings keine Stromanschlüsse.
Cottonwood ist der südlichste Platz für Camping im Joshua Tree-Nationalpark und ideal für Familien, da man von hier aus gleich den Weg zum Oasis Aussichtspunkt einschlagen kann.
Campground-Tipp
Umweltbewusste zieht es nicht nur wegen der günstigen Preise hierher zum Campen. Der Cottonwood Campground mit Fotovoltaik wird seit 1996 betrieben.
Die Wüste lebt – diese Weisheit erfährt der Besucher beim Campen und auf den zahlreichen Wanderwegen durch die Prärie, wenn nicht nur die meterhohen Joshua-Trees als einmalige Sehenswürdigkeiten in den Himmel ragen, sondern scheue Berglöwen, langsame Wüstenschildkröten oder zahlreiche Kaktuszaunkönige ihren Weg durch den Park nehmen.
Fazit
Der Joshua-Tree-Nationalpark entfaltet sein ganzes Potenzial erst richtig mit dem Wohnmobil, denn das treue Gefährt ermöglicht maximale Freiheit und Flexibilität inmitten dieser faszinierenden Wüstenlandschaft. Durch die Nähe zu den drei Eingängen (Twentynine Palms, Joshua Tree Village und Cottonwood Springs) bleibt man jederzeit unabhängig und kann die Basin Road und andere Strecken bequem auf eigene Faust erkunden. Ohne täglich das Basislager wechseln zu müssen, lässt sich spontan entscheiden: Eine Wanderung im Hidden Valley, ein Abstecher zu den ikonischen Jumbo‑Rocks oder ein Aussichts-Stopp bei Keys View. Abends genießt man die Stille der Wüste im eigenen mobilen Refugium – ganz nah an der bizarren Felslandschaft und den charakteristischen Bäumen.
Insbesondere in der Nebensaison empfiehlt sich diese flexible Art zu Reisen, da man unabhängig von ausgebuchten Plätzen oder Festzeiten reisen kann. So wird der Besuch im Joshua-Tree-Nationalpark zu einem ganz persönlichen Wüstenabenteuer – frei, individuell und unmittelbar erlebbar. Worauf warten Sie noch?