Ostküste Australien

Entlang der Ostküste Australiens

Beginnen Sie Ihre Camperreise in Sydney und fahren Sie entlang der Ostküste über Brisbane nach Cairns, um einige der schönsten Ecken Australiens zu erleben. Auf dieser Strecke werden Sie einigen Highlights der Natur begegnen, wie dem Blue-Mountains-Nationalpark mit seinen blauen Bergen, der Gold Coast mit ihren traumhaften Sandstränden sowie dem Great Barrier Reef – dem größten Korallenriff der Welt.

Die Reisezeit beträgt etwa drei Wochen und sollte gut geplant sein, um genug Zeit für jede Station auf Ihrer Tour zu haben. Um dieses Erlebnis voll auskosten zu können sollten Sie außerdem beachten, dass Sie mehrere Klimazonen durchqueren werden, weshalb die perfekte Reisezeit zwischen September und November liegt.

Highlights dieser Route

  • Sydney
  • Blue-Mountains-Nationalpark
  • Myall-Lakes-Nationalpark
  • Dorrigo-Nationalpark
  • Brisbane
  • Sunshine Coast
  • Wooroonoora-Nationalpark
  • Great Barrier Reef
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Sydney bei Nacht
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Blue-Mountains-Nationalpark
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Von Sydney bis Port Macquarie

  • Tag: 1 bis 7
  • Entfernung: ca. 600 Kilometer

Sydney, eine der bekanntesten Metropolen der Welt, bietet Ihnen viele Sehenswürdigkeiten wie das Opera House, den Bondi Beach und die Royal Botanic Gardens oder auch die Harbour Bridge. Sollten Sie schwindelfrei sein, so können Sie bei einer Bridgeclimb- Tour über die Harbour Bridge, Sydney aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Sie sollten etwa drei bis vier Tage für Ihren Aufenthalt in der Stadt einplanen, bevor Sie mit Ihrem Camper Richtung Blue-Mountains-Nationalpark starten.

Hier, etwa zwei Stunden von Sydney entfernt, befindet sich das Gebirge, welches aufgrund seiner riesigen Eukalyptuswälder und seiner Artenvielfalt zum Weltnaturerbe der UNESCO ernannt wurde. Im Blue-Mountains-Nationalpark finden Sie den Blackheath Glen- und den Katoomba Falls Campground sowie Newnes Hotel Cabins, ebenfalls ein Campground.

Die nächste Etappe ins Hunter Valley nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Starten Sie am besten frühzeitig, damit Sie nach etwa drei bis vier Stunden Fahrt noch genügend Zeit haben, die über 150 Weingüter des ältesten Weinanbaugebietes Australiens zu genießen. Für alle Weintrinker wird es ein Highlight sein, bei einer Weinverkostung die breite Auswahl an Weinen zu probieren. In den vielen Restaurants kommt jeder in den Genuss der regionalen Erzeugnisse. Zum Übernachten bietet sich das Big4 Hunter Valley an, welches über viele Powered Sites verfügt.

Die nächste Etappe führt Sie zum etwa zweieinhalb Stunden entfernten Myall-Lakes-Nationalpark, wo Sie viele kleine Lagunen entlang der Küste von New South Wales vorfinden. Um Ihr Wohnmobil abzustellen, bieten sich hier gleich drei Campgrounds an: Der Mungo Brush Campground, der Korsmans Landing Campground und der Dees Corner Campground befinden sich direkt im Nationalpark. Von hier aus können Sie mit der Fähre auch Port Stephens einen Besuch abstatten.

Port Stephens ist ein großer Naturhafen, der auch als „Delfin-Hauptstadt Australiens“ bezeichnet wird und fast dreißig traumhafte Sandstrände beherbergt. Um nach Port Macquarie zu gelangen, sollten Sie etwa zweieinhalb Stunden einplanen. Dort angekommen können Sie den ingesamt neun Kilometer langen Coastal Walk entlang laufen oder auch dem Koala Hospital einen Besuch abstatten, wo Sie sogar einen Koala adoptieren können. Bis zu 250 Koalas sind hier in Behandlung, um schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Die Mitarbeiter, die Sie hier antreffen, helfen allesamt ehrenamtlich.
Außerdem ist das Koala Hospital in die Forschung von Krankheiten der Koalas involviert. Nächtigen könnten Sie beispielsweise auf dem Flynns Beach Caravan Park.

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Auf dem Weg nach Bisbane

  • Tag: 8 bis 13
  • Entfernung: 700 Kilometer

Von dort aus liegen mehrere Stunden Fahrt vor Ihnen weiter bis zum Dorrigo-Nationalpark, der zu den Gondwana-Regenwäldern Australiens gehört und somit seit 1986 Teil des Weltnaturerbes von der UNESCO ist.

Im Park befindet sich der „Skywalk“, eine begehbare Plattform über den Baumkronen, die einen Besuch wert ist. Vor Ort können Sie zwischen dem Platypus Flat Campground und dem Dorringo Mountain Resort wählen.

Am nächsten Tag können Sie den Yuraygir-Nationalpark innerhalb von drei Stunden erreichen und im Minnie Water Holiday Park, der über einen Campground verfügt, übernachten. Der Yuraygir-Nationalpark ist direkt an der Küste gelegen und besitzt einen vierzig Kilometer langen Strand mit rauher Brandung. Ausgiebige Spaziergänge bieten sich an.

Wer ein echter Angelprofi ist, sollte sein Angelequipment nicht vergessen. Weiter geht die Fahrt Richtung Byron Bay. Im nahgelegenen Arakwal-Nationalpark bietet der Clarkes Beach Campground die perfekte Gelegenheit, Ihren Camper zurückzulassen und den Weg nach Byron Bay zu Fuß zu beschreiten. Die Kleinstadt ist berühmt für ihr kulturelles Leben, welchem Sie entlang der Jonson Street, welche viele Restaurant, Pubs & Cafés zu bieten hat, begegnen werden. Zudem lädt der Lighthouse Trail dazu ein, zum Cape Byron Lighthouse zu wandern. Ein weiteres tolles Angebot ist das Whale Watching. Dabei können Sie die Giganten des Ozeans von Mai bis Oktober live und hautnah erleben. Nicht zuletzt ist Byron Bay auch ein hervorragender Surfspot, der jährlich Surfer aus aller Welt anzieht.

Nun steht das erste Etappenziel Brisbane an, welches etwa zweieinhalb Stunden entfernt von Byron Bay liegt. Optional bietet sich ein Zwischenstopp in Dreamworld an, dem größten Freizeitpark Australiens. Dieser liegt eine Stunde vor Brisbane direkt auf dem Weg entlang der M1. Wenn Sie in Brisbane angekommen sind, können Sie Ihren Camper direkt auf dem Campground des Ozzy Parks abstellen, welcher relativ zentral gelegen ist und über einen Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt verfügt.

Die Alternative dazu bildet der Cylinder Beach Camping Ground oder einer der dazugehörigen Campgrounds, welche allesamt auf einer kleinen Insel vor Brisbane namens North Stradbroke Island gelegen sind. Diese sind jedoch nur über eine Fähre erreichbar. Für Brisbane sollten Sie mindestens zwei Tage Zeit einplanen. Ein Highlight vor allem für Familien ist das Lone Koala Pine Sanctuary. Jeder, der schon immer mal mit einem Koala oder einem Känguru kuscheln oder sie aus der Hand füttern wollte, ist hier gut aufgehoben. Eine Vielzahl einheimischer Tiere, inklusive der 130 Koalas, leben hier in einer natürlichen Umgebung.

Doch Brisbane hat noch einiges mehr zu bieten. Vom Whale Watching über die Gallery of Art und dem Mount Coot-tha, von wo man eine wunderschöne Aussicht über ganz Brisbane genießen darf, bis hin zu den vielen Restaurants, Bars, Cafés und Geschäften. Nicht zu vergessen das Nachtleben und die vielen bunten Feste, die das ganze Jahr über stattfinden.

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Dreamworld
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Pinke Blumenbögen in Brisbane
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Bunya-Mountains-Nationalpark
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Lake McKenzie auf Fraser Island
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Zurück in die Natur

  • Tag: 14 bis 18
  • Entfernung: 1500 Kilometer

Nachdem Sie dem Trubel der Metropole wieder entflohen sind, können Sie innerhalb von maximal zwei Stunden eine kleinere, aber nicht weniger bekannte Sehenswürdigkeit ansteuern – die Sunshine Coast. Strände über Strände beherbergt diese, weshalb dieser Ort vor allem Surfern ein Begriff sein sollte. Der Moffat Beach ist unter erfahrenen Surfern der beliebteste Surfspot der Region. Jedoch kommen auch Tauch-Fans im HMAS Brisbane Conversation Park auf ihre Kosten. Auf dem Grund liegt hier das Schiffswrack der HMAS Brisbane, welches von Ihnen erkundet werden kann. Golfer wiederum werden begeistert sein von den vielen erstklassigen Tourniergolfplätzen der Region. Das Palmer Coolum Resort beispielsweise ist Austragungsort der Australien PGA Championship. Die Nacht können Sie wahlweise auf dem Cotton Tree Campground oder auf dem Dicky Beach Campground verbringen, die sich beide in direkter Strandnähe befinden.

Sobald Sie die Sunshine Coast hinter sich gelassen haben, geht es zurück in die Natur. Um genau zu sein, in einen der schönsten Regenwald-Nationalparks Queenslands – den Bunya-Mountains-Nationalpark. Dieser befindet sich etwa drei Stunden von der Küste entfernt im Hinterland von Queensland und besitzt den größten zusammenhängenden Bunya-Pines-Bestand der Welt. Die Dandabah Camping Area bietet im Nationalpark die perfekte Unterkunft für alle Naturliebhaber.

Die nächste Station der Reise stellt der etwa vier Autostunden entfernte, Burrum-Coast-Nationalpark dar. Die Küste des Burrum-Coast-Nationalparks ist mit seinen weißen Sandstränden absolut sehenswert. Für die Nacht können Sie mit Ihrem Camper den Burrum Heads Beachfront Tourist Park in Burrum Heads aufsuchen. Dieser besitzt mehrere Power Sites direkt am Strand.

Sollten Sie einen Abstecher nach Fraser Island machen wollen, planen Sie viel Zeit ein und mieten Sie für diesen Ausflug ein Fahrzeug mit Allradantrieb. Fraser Island ist eine wunderschöne und größtenteils naturbelassene Insel direkt vor dem Burrum-Coast-Nationalpark. Zu empfehlen ist hier beispielsweise der Cathedrals on Fraser-Campground.

Der nächste Streckenabschnitt führt Sie innerhalb von vier Stunden in die Nähe von Rockhampton, zum Island View Caravan Park, der dazu einlädt, in direkter Strandnähe seinen Camper abzustellen und nach der langen Fahrt den Tag am Meer ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag geht es weitere 270 Kilometer in etwa dreieinhalb Stunden weiter bis zum West Hill State Forest. Hier übernachten Sie mitten in der Natur in der Carmila Beach Rest Area. Sie sollten genug Wasser dabei haben, denn der Campground ist zwar kostenlos, verfügt allerdings nicht über Wasser und Strom.

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Fraser Island

Durch Nationalparks bis nach Cairns

  • Tag: 19 bis 24
  • Entfernung: 1100 Kilometer

Weiter geht es zum Conway-Nationalpark, der vom West Hill State Forest innerhalb von dreieinhalb Stunden problemlos mit dem Camper erreichbar ist. Den Conway Beach sollten Sie sich hier nicht entgehen lassen.

Der Bowling-Green-Bay-Nationalpark liegt wiederum knapp dreieinhalb Stunden Fahrtzeit vom Conway-Nationalpark entfernt. Wattgebiete, Mangrovenwälder und Salzsümpfe sowie Salzebenen schaffen hier einen Lebensraum, den einige seltene Vogelarten bewohnen.

Drei Stunden weiter nördlich finden Sie den Girringun-Nationalpark, der seit 1988 als UNESCO-Weltnaturerbe Wet Tropics of Queensland gelistet ist. Und das nicht ohne Grund: Der Girringun-Nationalpark beheimatet einige Wasserfälle, Hartlaubwälder bedecken einen Großteil des Gebiets und zudem gibt es hier und da auch etwas Regenwald. Die Blencoe Falls Camping Area ist der einzige Campground in diesem Park, der auch für größere Camper genügend Platz bietet.

Der nächste Campground liegt im Wooroonoora-Nationalpark, der knappe zweieinhalb Stunden vom Girringun-Nationalpark entfernt liegt. Der Wooroonoora-Nationalpark ist einer der beliebtesten Nationalparks Australiens und zeichnet sich durch seine malerisch-paradiesischen Regenwälder, Fluss- und Bachläufe sowie seine vielen kleinen Wasserfälle aus, weshalb er ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe Wet Tropical of Queensland gehört. Wegen seiner vielen endemischen Vogelspezies ist er außerdem auch Teil der Wooroonooran Important Bird Area. Nächtigen könnten Sie auf dem Goldsbrough Valley Campground oder dem Junction Camp.

Mit der nächsten Station könnten Sie Ihre Reise von Sydney nach Cairns schon beenden. Jedoch liegt eineinhalb Stunden hinter Cairns noch der Daintree-Nationalpark. Ein Regenwald, der den Kulissen aus dem Dschungelbuch erstaunlich nahe kommt und zudem mit 135 Millionen Jahren der älteste Tieflandregenwald der Welt ist. Hier laden weißer Sandstrand und türkis-blaues Wasser zum Baden ein. Weiterhin gibt es einen Kletterpark, der Sie nach hoch oben in die Baumkronen führt.

Sollten Sie einen Stop im Daintree-Nationalpark einlegen wollen, bieten sich hierzu unter anderem der Cape Tribulation Campground, das Cairns Coconut Resort, der Pinnacle Village Holiday Park sowie der Lync-Haven Campground an.

Zurück in Cairns sollten Sie unbedingt das Great Barrier Reef unter Wasser erkunden. Diese einzigartige Unterwasserwelt ist das größte Korallenriff der Erde und gehört zu den sieben Weltwundern der Natur. Bei Tauchern und Wassersportlern aus aller Welt erfreut sich das Great Barrier Reef höchster Beliebtheit.

Etwas abseits von Cairns liegt das Atherton Tableland, wo Sie Schnabeltiere in freier Wildbahn beobachten können. Etwa 90 Fahrminuten entfernt können Sie in Kuranda mit dem Kuranda Scenic Railway eine abenteuerliche Tour durch den Regenwald machen. Außerdem bietet sich in Kuranda die Gelegenheit, mit der Skyrail-Bahn den wunderschönen Ausblick über den Regenwald zu genießen. Nach diesen ein bis zwei Tagen in Cairns neigt sich die Reise dem Ende zu.

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Thornton Beach im Daintree Nationalpark
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Pfad durch den Daintree-Nationalpark
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Great Barrier Reef
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Sydney
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Brisbane

Zwischen Regenwäldern, Traumstränden und Metropolen

Auf dem Trip entlang der Ostküste von Sydney nach Cairns ist für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei. Sydney und Brisbane bilden eine nette Abwechslung zwischen den Naturetappen, abenteuerliche Unternehmungen in den Nationalparks sorgen für viel Spaß und die Wanderungen durch die Regenwälder und entlang der Strände runden mit etwas Ruhe und Entspannung diese Camperreise ab. Die Fahrt von Brisbane nach Cairns wird geprägt durch immer wechselnde Naturkulissen.

Für alle die nach Fraser Island möchten ist zu empfehlen ein Allradfahrzeug zu mieten. Auch sollten Sie darauf achten immer genügend Wasser dabei zu haben, da nicht jeder Nationalpark Campgrounds beherbergt, die über eine Power Site verfügen.

Die Route sollte vor der Buchung gut überlegt sein, da solch eine Strecke von über 3700 Kilometern ihre Zeit braucht. Beachten Sie zudem die Reisezeiten, denn zwischen den Klimazonen, die Sie durchqueren werden, gibt es große Schwankungen, was das Wetter betrifft.

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