Genfer See-Rundreise mit dem Wohnmobil

Die Schönheit von zwei Ländern verbinden

Die Vorzüge Frankreichs und der Schweiz während eines Wohnmobilurlaubs kombinieren. Das funktioniert optimal, wenn eine Genfer See-Rundreise angestrebt wird. Denn der Genfer See verbindet beide Länder und liegt inmitten zahlreicher weiterer spannender Orte. Großstädte, kleinere Orte und eine Menge Natur warten auf dieser Rundreise darauf, entdeckt zu werden. Wir legen den Reiseverlauf auf zehn Tage aus. Natürlich kann sie jedoch dem eigenen Reisetempo angepasst und verlängert oder gar verkürzt werden. Um einen entsprechenden Erholungsfaktor zu garantieren, empfehlen wir jedoch mindestens zehn Tage.

Startpunkt der Genfer See-Rundreise kann neben Zürich oder einigen deutschen Städten beispielsweise Lyon sein. Die französische Metropole selbst hat dabei bereits schon so vieles zu bieten, dass sich ein mindestens zweitägiger Aufenthalt vor Übernahme des Wohnmobils lohnt. Mehr als eine halbe Million Menschen bevölkern heute die Stadt an der Rhone, historische Bauten zeugen von ihrer großen Geschichte. Dazu zählt die beeindruckende Kathedrale Notre-Dame de Fourvière. Auch ein gigantischer Stadtpark, sogar einer der größten in ganz Frankreich, findet sich in Lyon: Der Parc de la Tête d‘ Or. Jenes Areal hält selbst bereits einige Sehenswürdigkeiten bereit, weshalb genug Zeit zur Erkundung eingeplant werden sollte.

Ihre Highlights während der Route

  • Lyon
  • Genf
  • Bern
  • Zürich
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Genfer See
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Place de Jacobins in Lyon
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Saint Pierre Kathedrale

Von Lyon bis Genf

  • Tag: 1 bis 3
  • Entfernung: 150 Kilometer

Nach zwei oder drei Tagen Entdeckungstour in Lyon erfolgt dann schließlich die Übernahme des Wohnmobils, sodass die Rundreise um den Genfer See beginnen kann. Sobald das Fahrzeug unter die Lupe genommen und präsentiert wurde und gegebenenfalls bereits ein erster Großeinkauf erledigt ist, beginnt eine rund zweistündige Fahrt gen Osten. Während sich die Landschaft zu Beginn noch als relativ flach erweist, tauchen nach und nach immer höhere Berge in der Umgebung auf. Entsprechend lohnt sich die eine oder andere kurze Pause am Wegesrand, um die Landschaft zu genießen. Am Ende der Etappe werden dann die Schweiz und Genf erreicht – jene Stadt, die namensgebend am Südufer des Sees liegt.

Genf selbst ist besonders rund um seinen Yachthafen und die monumentale Wasserfontäne Jet d’Eau sehenswert. Auch die Cathédrale Saint-Pierre Genève weiß zu beeindrucken. Etwas außerhalb der Stadt lohnt sich eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf auf den Mont Salève oder gar eine Tour zum gigantischen Mont Blanc. Die Seilbahn findet sich im Süden der Stadt – um den Mont Blanc zu erreichen, ist eine rund halbstündige Fahrt nötig. Darüber hinaus finden sich um jene Orte herum genügend Möglichkeiten, um die eine oder andere Wanderung ins Gebirge zu unternehmen. Wer lieber in Bodenregionen bleibt, kann sich auf eine Schifffahrt über den Genfer See freuen. Diese wird an mehreren Häfen rund um den See angeboten – natürlich auch ab Genf.

Für eine oder die ersten zwei Übernachtungen der Genfer See-Rundreise findet sich ein Campingplatz direkt am Wasser im Nordosten der Stadt. Der TCS-Campingplatz verfügt über traumhafte Stellplätze im Grünen und weitere Annehmlichkeiten, sodass kaum ein Wunsch offen bleiben dürfte.

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Lyon bei Nacht

Von Genf bis Bern

  • Tag: 3 bis 5
  • Entfernung: 250 Kilometer

Nachdem Genf und Umgebung ein oder zwei Tage erkundet wurden, führt die Genfer See-Rundreise am Westufer des Sees entlang in Richtung Norden. Die hügelige Region nördlich des Gewässers findet einen ihrer Höhepunkte am Mont Tedre. Jener Berg ist mit einer Höhe von fast 1.700 Metern zum einen hervorragend für Wanderungen geeignet. Zum anderen können sich an einigen Hängen auch Kletterer austoben. Belohnt werden die Besucher des Bergs in beiden Fällen mit fantastischen Aussichten auf das Umland. Dementsprechend sollte die Chance nicht verpasst werden, eine mehrstündige Wanderung auf den Berg zu unternehmen.

Die zweite Etappe des Tages führt dann wieder direkt an den Genfer See hinab. Ziemlich genau eine Stunde Fahrzeit ist dafür notwendig. Lausanne ist eine weitere äußerst attraktive Stadt, die mehrere Sehenswürdigkeiten beheimatet. Neben dem Olympischen Museum zählt dazu auch das AQUATIS Aquarium-Vivarium. Jener Anlaufpunkt ist besonders für Familien interessant, die dort verschiedenste Meeresbewohner hautnah erleben können. Eine Tour durch die Altstadt von Lausanne bietet zahlreiche Shopping-Optionen, Restaurants, Cafés und Bars, um den Abend ausklingen zu lassen. Einen komfortablen Stellplatz in bester Lage finden Wohnmobilreisende beispielsweise beim Camping de Vidy-Lausanne. Direkt am Strand gelegen verfügt der Platz über zahlreiche Stellplätze.

Das Teilstück der Genfer See-Rundreise am nächsten Tag führt westlich der Alpen entlang ins Zentrum der Schweiz. Dort findet sich mit Bern eine weitere sehenswerte Großstadt, für die zwei Tage eingeplant werden sollte. Zu den bekanntesten Gebäuden der Stadt zählt zweifelsfrei der mittelalterliche Uhrturm Zytglogge mit seinem Glockenspiel. Auch dem Berner Münster sollten Urlauber einen Besuch abstatten. Dem Wappentier der Stadt – Braunbär – ist gar ein ganzer Park gewidmet. Im BärenPark Bern, der zum Tierpark Dählhölzli gehört, leben einige Braunbären unweit des Ufers der Aare. Auf der anderen Seite des Flusses findet sich schließlich die Altstadt der Stadt, deren Erkundung sich ebenso lohnt.

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Zytglogge Uhrturm
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Grossmünster an der Limmat
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Unterwegs mit Bunk Campers

Von Bern bis Zürich

  • Tag: 5 bis 8
  • Entfernung: 180 Kilometer

Für die Übernachtungen in Bern findet sich unweit des Tierparks ein empfehlenswerter Campground. Der Campingplatz Eichholz verfügt damit über eine hervorragende Lage. An heißen Sommertagen kann direkt am Platz im Fluss gebadet werden.

Nach zwei Tagen in Bern geht es in Richtung Osten nach Luzern. Zuvor jedoch lohnt sich ein Zwischenhalt im Entlebuch. Das UNESCO Biosphärerereservat hat eine äußerst beeindruckende Landschaft zu bieten. In der Region bieten sich dadurch ausgedehnte Wanderungen an. Wenn dann nach nochmals rund dreißig Minuten Fahrt Luzern erreicht wird, gibt es abermals zahlreiche Optionen in Sachen Sightseeing. Da die Stadt am Vierwaldstättersee ebenfalls sehr malerisch gelegen ist, ist bereits ein Spaziergang durch die Stadt ein Muss. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt auch der architektonisch anspruchsvolle Bahnhof mit seinem vorgelagerten Torbogen.

Daneben ist es absolut empfehlenswert, die aus Holz gebaute und kurvenreiche Kapellbrücke zu überqueren. Das Bauwerk ist überregional bekannt und bietet fantastische Aussichten auf die Altstadt zur einen und auf die umliegende Bergwelt auf der anderen Seite. Nicht weit entfernt thront, inmitten der Stadt, ein Löwe. Kein echter zwar, jedoch eine beeindruckende in den Fels gearbeitete, riesige Skulptur. Nach einem Erkundungstag ist dann der Campingplatz International Lido Luzern eine gute Anlaufstelle für die Übernachtung mit dem Wohnmobil. Direkt am Wasser mit einem herrlichen Panoramablick versehen warten über zweihundert Stellplätze auf Camperreisende. Auch das Angebot an Sanitär- und Aufenthaltsräumen weiß zu überzeugen.

Am nächsten Morgen wartet schließlich bereits die letzte Etappe der Genfer See-Rundreise mit dem Wohnmobil. Dafür ist lediglich eine rund einstündige Fahrt in die nächste Metropole – nämlich Zürich – nötig. Danach können die letzten ein oder zwei Nächte im Wohnmobil verbracht werden. An Sehenswürdigkeiten mangelt es auch der Stadt nicht.

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Fraumünster und Grossmünster in Zürich

Abgabe in Zürich

Zu den Highlights der Stadt zählt ohne Frage der riesige Züricher See. Entlang des Ufers reihen sich zahlreiche sehenswerte Orte in näherer Umgebung. In Zürich selbst sind unter anderem die Fraumünsterkirche und das Grossmünster ein Must-see. Einige Fenster der Fraumünsterkirche wurden von Marc Chagall gestaltet. Das FIFA World Football Museum dürfte Fußballfans aus Nah und Fern begeistern. Unter anderem die WM-Pokale der Frauen und Männer sind dort zu sehen. Besonders schöne Aussichten ergeben sich vom stadtnahen Uetliberg.

Für die letzten Übernachtungen im Wohnmobil eignet sich ein Besuch von Fischers Fritz Camping. Das im Süden der Stadt gelegene Campingareal liegt direkt am Ufer des Zürichsees. Zudem ist der Platz mit zahlreichen Extras und Annehmlichkeiten ausgestattet, sodass sich zwei (oder mehr) Tage dort gut verleben lassen. Danach folgt schließlich die Trennung vom Wohnmobil und das Ende der fast zweiwöchigen Genfer See-Rundreise.

Dadurch, dass die Schweiz sehr gut auf Wohnmobilreisende eingestellt ist, finden sich nahezu im ganzen Land Campingplätze. Beachtet werden sollte, dass sie besonders in den Ferienzeiten im Sommer jedoch schnell ausgebucht sein können. Deshalb empfiehlt sich in jenen Zeiträumen eine vorzeitige Buchung. Auch bei der Wahl des Wohnmobils empfiehlt sich – zumindest in den Sommermonaten – eine frühe Buchung. Diese kann über die Webseite von CU | Camper in wenigen Schritten abgewickelt werden. Im Suchbereich der Webseite können Suchabfragen getätigt und im Anschluss verschiedene Vermieter und Fahrzeuge miteinander verglichen werden. Die direkte Online-Buchung ist danach möglich. Überzeugen Sie sich selbst von den atemberaubenden Naturszenerien rund um den Genfer See und in der Schweiz generell!

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Die Stadt Zürich