Die Kanadische Kanuroute

Wohnmobil-Reisen vermarkte ich für CU | Camper bereits seit Sommer 2015. Jetzt habe ich es auch mal geschafft, mich als absoluter Neuling selbst hinter das Steuer eines Wohnmobils zu begeben.

Als erste Teststrecke habe ich mir dafür Kanada ausgesucht. Genauer gesagt die „Kanu-Route“ in Ontario. Warum die so heißt? Erläutere ich noch. Outdoor-Freunde dürfen sich auf jeden Fall schonmal freuen.

Erlebnis Wohnmobil

Eine Woche hatte ich zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen für die Tour im September 2017 eingeplant.

Als Startpunkt war Toronto auserkoren – die Millionenmetropole ist schließlich ein beliebter Übernahmeort für RVs. Nach zwei Flügen samt Zwischenstopp auf Island (HUH!) erreichten wir Toronto leicht verspätet am Abend. Das flughafennahe Hotel für die erste Übernachtung bot uns noch eine Möglichkeit, auf dem schnellen Wege einen Snack und mein erstes in Ontario gebrautes Bier zu testen – übrigens für gut befunden.

Am nächsten Morgen ging es nach einem Frühstück mit extrem riesigen Pancakes an die Übernahme unserer Fahrzeuge. Diese holten wir jeweils bei CanaDream (direkt in Toronto) und Owasco RV (Whitby – etwas außerhalb) ab. Wir hatten die MHA (CanaDream) und C28-30-Modelle (Owasco) für gut befunden und teilten uns jeweils mit zwei Personen auf ein Fahrzeug auf.

Ich habe mich für eines der CanaDream-Fahrzeuge entschieden. Beeindruckt von der Größe und Ausstattung des Fahrzeugs gab ich mich für den ersten Streckenabschnitt des Tages mit der Rolle des Co-Piloten zufrieden. Nach rund einer Stunde Fahrzeit erreichten wir unser erstes Etappenziel der „Canadian Canoe Route“: Das Canadian Canoe Museum in der Stadt Peterborough. Für das Land spielten Kanus schon immer eine bedeutende Rolle – insbesondere für den Transport. Das wird bei einem Besuch des Museums schnell klar. Mit viel Liebe zum Detail wurde dieses eingerichtet.

Mineralienmuseum in Bancroft

Von Peterborough zog es uns dann noch weiter gen Norden in einen kleinen Ort namens Bancroft. Nach rund eineinhalb Stunden Fahrt und einem kurzen Halt an den sehenswerten Burleigh Falls erreichten wir in Bancroft ein kleines Zentrum, das sich mit der Geschichte der Region befasst. In einem Gebäude war ein Mineralienmuseum mit regionalen Bodenschätzen untergebracht. Nebenan gab es dann noch ein Museum, das Historisches aus dem Ort präsentierte. Für einen kleinen Zwischenstopp auf jeden Fall einen Besuch wert. Draußen vor der Tür stellten gerade zwei Männer ihr Kanu fertig, welches sie in wochenlanger Handarbeit gebaut hatten. Passte irgendwie ins Bild. Kanadische Kanu-Route, wie gesagt.

Für den ersten Abend hatten wir uns auf einem Campground im Silent Lake Provincial Park angemeldet.

Campground-Tipp

Um von Bancroft dorthin zu kommen, war eine rund zwanzigminütige Fahrt notwendig. Mein großer Augenblick: Ich wollte mich das erste Mal selbst hinter das Lenkrad setzen und das Wohnmobil fahren. Spannung. Fährt. Überraschend einfach. Eine kurze Steigung hoch, einmal links abbiegen und schon war ich aus dem Ort raus und auf einer überschaubaren Landstraße. Eichhörnchen. Ich will bremsen, beschleunige allerdings vor Schreck. Dann bremse ich doch, Eichhörnchen lebt. Mitfahrerin lacht.

Nur fünf Minuten später fiel uns auf, dass der Tank fast leer war (wir hatten halb gefüllt übernommen). Da wir nicht sicher waren, wann die nächste Tankstelle kommen würde – kurz zuvor allerdings eine gesichtet hatten – durfte ich an einer besonders breiten Stelle einmal die Fahrtrichtung ändern.

Fünf Minuten später fanden wir uns in Bancroft an der Tankstelle wieder.
Nach erfolgreicher Betankung (wow, geht da viel Benzin rein) ging es endlich zum Silent Lake. Die anderen Fahrzeuge waren schon alle angekommen und ich durfte den Camper rückwärts zwischen Bäumen einparken.
Spontan zog uns das für die Jahreszeit extrem gute Wetter (rund 26 °C und blauer Himmel) an den See, obwohl nur wenig später bereits die Dunkelheit einsetzen sollte. Bis diese uns umhüllte, paddelten wir noch mit Kanus über das klare, stille Wasser – begleitet von einem traumhaften Sonnenuntergang. Unvergesslich!

Picknick am Wohnmobil

Beim darauffolgenden Abendessen sah ich uns allen einen leichten Jetleg an. Entsprechend kurz fiel dieses dann aus bzw. wir alle in unsere Betten. In jener Nacht lernte ich die erste Lektion: Stelle dein Fahrzeug gerade hin! Das war uns nämlich – sagen wir mal nicht ganz waagerecht gelungen. Ich hatte das Bett am Ende des Fahrzeugs und wachte irgendwann des nachts auf, als die Schwerkraft mich praktisch gegen eine Wand drückte. Nach diversen Versuchen des Umpositionierens schlief ich dann erneut ein, um mich beim Aufwachen wieder in jene Ecke geschoben wiederzufinden. Unser Morgen begann relativ früh. Nachdem es nachts sehr abgekühlt war – was ich scheinbar als einziger relativ angenehm empfand – bereiteten wir ein durchaus ansehnliches Frühstück vor, bevor wir uns wieder auf die Straßen begaben. Früchte, Pancakes, Saft, Kaffee, Rührei – ich fühlte mich fast wie in einem Vier-Sterne-Hotel – und das alles in diesem Wald mit seiner absoluten Stille!

Auf dem Wasser

Als wir dann mit unseren RVs starteten, ging es erst einmal in eine für uns bekannte Richtung: Nach Bancroft.

Dort wollten wir den Vormittag über den Eagle’s Nest Lookout besuchen, einen Aussichtspunkt mit einem tollen Panoramablick über die Region. Nach einer extremen Steigung (hat das Fahrzeug aber gut überstanden) parkten wir oben auf dem Berg und begaben uns auf eine kleine Wanderung. Belohnt wurden wir mit einem tollen Blick auf Bancroft und Umgebung und den beginnenden Indian Summer – also schon leicht ins goldene und rötliche verfärbte Bäume.

Danach zog es uns in immer einsamere Gegenden – die landschaftlich allerdings immer schöner wurden. Einen kurzen Shopping-Zwischenstopp legten wir im über hundert Jahre alten General Store im kleinen Ort Maynooth ein. Von dort aus trennten uns noch rund dreißig Fahrminuten vom Madawaska Kanu Centre, bei dem wir uns für eine kleine Kanutour angemeldet hatten. Wenn man sich das Areal auf der Karte ansieht, ist die Anlage von zahlreichen Flüssen und unzähligen Seen umgeben – typisch für die Provinz Ontario, die über 250.000 Gewässer beheimatet.

Nach einem kleinen BBQ – es war wieder bestes Wetter, 26 °C und blauer Himmel – machten wir uns mit ein paar Guides auf den Weg zum Wasser. Auf dieser Kanutour wollten wir in etwas unruhigerem Wasser paddeln. Nach kurzer Einweisung inklusive einer kleinen Schwimmübung, um im Fall des (ins Wasser) Falles die Strömung ‚like a Pro‘ für sich zu nutzen, ging es in die Boote. Die Kombination aus dem traumhaften Wetter und des von bunten Bäumen umsäumten Madawaska Rivers bescherte uns eine rund zweistündige Tour auf dem Wasser. Danach fühlte ich mich fast bereit, die sieben Weltmeere zu befahren.

Kulturzentrum der Algonquins of Pikwanagan

Das nächste Teilstück des Tages fuhr ich wieder meinen „kleinen“ CanaDream. Über Landstraßen und einige Kilometer Schotterpiste fuhren wir rund eine Stunde bis zum Golden Lake. Als wir ankamen, setzte bereits die Abendsonne ein und im Vorbeifahren sah ich, weshalb der See zu seinem Namen gekommen war. Unser Ziel war dieses Mal ein Kulturzentrum der Algonquins of Piknawanagan. Die First Nations (Ureinwohner) dieser Region sind in und um Golden Lake heute mit einigen Familien ansässig und präsentieren Interessierten gern einen kleinen Einblick in ihre Kultur und Geschichte. Beeindruckend, einige Artefakte aus längst vergangener Zeit zu sehen und der wechselhaften Geschichte zuzuhören.

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages nutzten wir dann, um das nochmal rund vierzig Minuten entfernte OWL Rafting Center direkt am Ottawa River zu erreichen. Die weitläufige, gepflegte und einfach toll gelegene Anlage liegt wirklich direkt am Fluss. Wir konnten unsere Wohnmobile problemlos abstellen, bekamen ein tolles Abendessen und setzten uns danach ans Lagerfeuer direkt am Flussufer. Ich durfte das eine oder andere in Ontario gebraute Bier testen (übrigens für gut befunden). Aber nicht nur des Bieres wegen neigte sich ein fantastischer Abend dem Ende entgegen.

So viele Eindrücke, tolle Landschaften und auch sehr herzliche Menschen hatten wir bereits in zweieinhalb Tagen erlebt, Wahnsinn.

Typisch Kanada

Da ich ausgezeichnet schlief (das Gelände von OWL ist definitiv eben), fühlte ich mich am nächsten morgen direkt fit. Stellte dann allerdings fest, dass ich noch über eine Stunde vor dem mit meinem Wecker vereinbarten Zeitpunkt wach war. Machte aber nichts, da ich das Wohnmobil verließ und an den Ottawa River schlenderte, über dem die Sonne aufging. Solch einen Sonnenaufgang hatte ich höchst selten vor die Linse bekommen.

© OWL Rafting
Whitewater Rafting auf dem Ottawa River

Nach einem kurzen Frühstück bereiteten wir uns auf das anstehende Highlight des Tages vor. Wir wollten nämlich auf dem Ottawa River eine Whitewater Rafting-Tour starten. Das war für fast alle von uns die erste Rafting-Tour und ich für meinen Teil kann sagen, dass ich auf dem Weg zum Startpunkt, den wir mit einem Bus zurücklegten, ein wenig angespannt war. Schließlich waren es dieses Mal richtige Stromschnellen, in die wir uns da mit unserem Gummiboot stürzen wollten. Nach einer sorgfältigen Vorbereitung samt Erklärungen, wohin wir schwimmen sollten, wenn wir aus dem Boot fliegen würden, ging es los. Auf dem Weg zur ersten Stromschnelle, die auch noch die stärkste des Tages sein sollte, paddelten wir kräftig an, um uns auf Kommando in die Mitte des Bootes zu stürzen. Es ging rauf und runter, Wasser klatschte von allen Seiten auf uns ein. Alles in einer halben Sekunde. Ich war noch im Boot. Alle anderen auch. Yeah!

Sechs weitere Rapids querten wir in den nächsten Stunden. Mit jeder neuen machte es noch mehr Spaß. Schließlich wurden wir von einem Pontonboot eingesammelt, mit dem wir zurück zum Gelände von OWL Rafting fuhren. Und ganz nebenbei in der Sonne des – mal wieder – extrem schönen Tages (28 °C) noch ein Mittagessen einnahmen, das keine Wünsche übrig ließ.

Nachdem wir wieder an Land waren, nahmen wir direkt die nächste Etappe unserer Tour in Angriff. Perth, eine Kleinstadt – die gemessen an der unendlich weiten Landschaft ohne Zivilisation wie eine Metropole wirkte. Wir nutzten den Nachmittag mit einem Spaziergang durch die Stadt und begutachteten diverse Geschäfte. Der eine oder andere kanadische Dollar meiner Mitreisenden blieb in der Stadt. Am späten Nachmittag machten wir uns dann wieder mit unserer kleinen Camper-Kolonne auf den Weg zu unserem Quartier für die Nacht. Das lag im Murphy’s Point Provincial Park, nur eine Viertelstunde Fahrzeit entfernt. Da ich dieses mal wieder fuhr, gab ich mir besonders viel Mühe beim Einparken. Und obwohl unser Stellplatz auf dem Campground nicht absolut ebenerdig war, schaffte ich es mit etwas rangieren irgendwann, dass ich mir sicher war, nachts nicht wieder kreuz und quer durchs Bett zu rutschen.

Impressionen aus der Natur Kanadas

Mit dem letzten Licht des Tages sahen wir uns auf dem Campground um – auch der Murphy’s Point Provincial Park war umgeben von kleinen Seen. Auf der Karte betrachtet besteht sogar die ganze Gegend aus kleinen Seen. Traumhaft! Dieses Mal dauerte unser Abendessen etwas länger – der Jetlag war nicht mehr ganz so spürbar und das Lagerfeuer samt S’Mores war einfach überragend. Ich hatte auch noch ein, zwei bis dahin noch nicht von mir getestete in Ontario gebraute Biere dabei. Für gut befunden.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zur nahe gelegenen Silver Queen Mica Mine, in der vor über hundert Jahren das Mineral Mica abgebaut wurde. Ein spannender Ort, der einen (bei einer entsprechenden Führung) bis vierzig Meter unter die Erde führt und einen guten Einblick in die damalige Arbeit der Minenarbeiter verschafft.

Danach ging es für uns rund eineinhalb Stunden bis zum nächsten Ziel – dem Bon Echo Provincial Park.

On the road
Der Mazinaw Lake unter blauem Himmel

Dieser liegt am malerischen Mazinaw Lake, einem großen See. Direkt am Rand des Sees thront der Mazinaw Rock, ein riesiger Fels, der sich wie eine Klippe über mehrere hundert Meter über den See erstreckt. Das Besondere an jenem Fels sind seine Piktogramme, die von Indianern zum Teil schon vor über tausend Jahren gezeichnet wurden. Einige von ihnen sind im Laufe der Zeit abgebröckelt oder komplett verblichen – aber aus der Nähe sind noch einige der Zeichnungen erkennbar – in Anbetracht der Zeitspanne Wahnsinn. Die Piktogramme sahen wir uns auf einer Bootstour aus rund fünf Metern Entfernung an – übrigens wieder mit strahlend blauem Himmel und 27 °C.

Als wir Boot gegen Wohnmobil tauschten, brach auch schon unsere letzte Etappe mit unseren lieb gewonnenen RVs an. Diese führte uns entsprechend zurück nach Toronto bzw. Whitby. Nachdem wir dort unsere Fahrzeuge abgegeben hatten, ging es per Shuttle ins Zentrum von Toronto, wo wir uns abends im Reds Midtown Tavern Restaurant in der Innenstadt ein Dinner gönnten. Samt Wein. Also dieses Mal ohne Ontario-brewed Beers. War trotzdem ein schöner Abend.

Spektakel Niagarafälle

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Niagara Airbus zu einem der Wahrzeichen Kanadas und der USA: Den Niagarafällen.

Mit dem Helikopter auf dem Weg zu den Niagarafällen

Knapp eineinhalb Stunden fuhr uns der mit Mikrofon und vielen Infos über Toronto und Umgebung bewaffnete Fahrer, bis wir unser Ziel erreichten – den Helikopterlandeplatz der Niagara Helicopters Limited. Nach kurzer Wartezeit im Souvenirshop, der wirklich alles bot, was auch nur im Ansatz mit Kanada zu tun hatte, ging es los. Die Helikopter landeten und starteten praktisch im Minutentakt. Aufgeteilt in zwei Gruppen starteten wir in luftige Höhen. Unfassbar atemberaubend, die majestätischen Niagarafälle aus der Luft zu betrachten. Der Pilot bescherte uns mit seinen Flugkünsten beste Blicke auf die Fälle. Ein absolutes Highlight!

Die Niagarafälle aus der Luft

Das nächste folgte direkt danach – als wir uns an die Fälle begaben und im Restaurant Elements On The Falls Platz nahmen, von dem aus man direkt auf die tosenden Wassermassen blicken konnte. Nach der Stärkung (leckerer Fisch) gab es noch einen Spaziergang hinter bzw. unter die Fälle. Zusammenfassend: Nass, laut, aber durchaus spektakulär. Um danach noch das „Erlebnis Niagarafälle“ abzurunden, begaben wir uns auf ein Hornblower Cruise Boat, das uns dicht an die kanadischen und die amerikanischen Fälle fuhr. Eine extrem beeindruckende, aber auch nasse Angelegenheit. Zum Glück hatten wir alle Ponchos erhalten – knallig pink, sodass wir aussahen wie ein Flamingoschwarm aus dem Zoo auf Betriebsausflug.

Als wir die Fälle verließen, ging es in das grüne Umland, das von zahlreichen Winerys geprägt ist, also Weinkellereien, die selbst Wein produzieren.

An einer von ihnen – der direkt am Wasser gelegenen Konzelmann Estate Winery – hielten wir und ließen uns den Spätnachmittag mit einer Weinverkostung versüßen. Inklusive der lokalen Spezialität Eiswein. Auch wenn kein Bier: Für gut befunden.

Der letzte Zwischenstopp des Tages war für uns der kleine Ort Niagara-on-the-lake. Dieser gilt nicht umsonst in zahlreichen Votings als einer der schönsten in ganz Kanada. Aber mit Sicherheit auch als einer der teuersten, was Lebenshaltungskosten betrifft. Schätze ich zumindest anhand diverser Luxuswagen an und auf den Hauptstraßen. Nach einem kurzen Besuch des Ortes ging es für uns dann auch schon zurück in die Metropole.

Traumstadt Toronto

Der nächste Morgen sollte dann auch schon der letzte unserer kleinen Reise sein. Wir wollten uns tagsüber noch Toronto ansehen, bevor es dann abends zum Flughafen ging

Morgens gingen wir dann zu Fuß vom Hotel aus Richtung CN Tower, dem Fernsehturm Torontos. Der ist groß. Und die Aussicht von oben schön und weit. Weiter ging unsere kleine Tour über das Air Canada Centre (Multifunktionsarena) zur Hockey Hall Of Fame. Dort gibt es nahezu alles zum Thema Eishockey in Nordamerika und der ganzen Welt. Hätte ich mir alles stundenlang anschauen können. Aber wir wollten ja noch weiter. Nachdem ich noch schnell ein Foto mit dem Stanley Cup habe machen lassen, der begehrtesten Trophäe des Eishockeys, ließ ich mich dann auch darauf ein, die ehrwürdigen Räumlichkeiten wieder zu verlassen.

Weiter zog es uns, zum St. Lawrence Market, einem großen Markt in altehrwürdigen Hallen nahe des berühmten Distillery Districts. Wir nutzten das große kulinarische Angebot ausgiebig und setzten uns dann gut gesättigt auf einen Doppeldeckerbus zwecks Stadtrundfahrt. Diese dauerte knapp zwei Stunden und lohnte sich auf jeden Fall, um einen guten Gesamtüberblick zu erhalten und sich zu überlegen, für welche Sehenswürdigkeiten oder Malls man sich mehr Zeit nehmen sollte.

Mega-Metropole Toronto

So schnell die Reise begann, endete sie dann auch wieder. Flughafen. Island. Huh. Hamburg. Was bleibt: Tolle Erinnerungen, viele neue Eindrücke, das Gefühl, ein Kanu- und Wohnmobilexperte zu sein. Die Gewissheit, dass Kanadier Bier brauen können und dass sie darüber hinaus im September extrem gutes Sommerwetter haben können. Ich werde auf jeden Fall nochmal vorbei schauen. Danke, Ontario!

Björn Esperling, Oktober 2017

Auf nach Ontario:
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