Camping in Neuseeland: Das sind die Einreisebestimmungen

Das müssen Sie zur Einreise wissen

Camping in Neuseeland ist ein einzigartiges Erlebnis – daran ändern auch die weite Anreise und der Linksverkehr nichts! Unberührte Landschaften, charmante Städte, freundliche Bewohner: Das alles macht Neuseeland besonders in den Reisemonaten Oktober bis Mai zu einem faszinierenden Urlaubsziel. Ein paar Vorschriften und Bestimmungen sollten dabei allerdings beachtet werden.

Die Einreisebestimmungen

Wer zum Camping nach Neuseeland reist, benötigt zunächst einmal einen gültigen Reisepass. Wichtig: Dieser Pass muss noch mindestens drei Monate nach dem geplanten Rückreisedatum Gültigkeit haben!

Vom 01. Oktober 2019 an ist vor der Einreise eine Onlineregistrierung (NZeTA) notwendig. Danach kann der Neuseelandbesuch für bis zu 3 Monate ausgeschöpft werden. Neben dem NZeTA benötigen Sie ein Weiterflug- oder Rückflugticket sowie ausreichende Zahlungsmittel, um den Aufenthalt in Neuseeland zu finanzieren. Hier wird von etwa 1.000 Neuseeland-Dollar (NZ$) pro Person und Monat ausgegangen. Nach der Landung müssen alle Reisenden eine Arrival Card ausfüllen, die in der Regel bereits im Flugzeug verteilt wird. Ansonsten finden Sie diese Karten im Ankunftsbereich des Flughafens.

Nach der Passkontrolle stehen die Zoll- und Biosicherheitskontrollen an. Neuseeland hat zum Teil strenge Einfuhrrichtlinien für diverse Lebensmittel, Pflanzen und Gegenstände.

Wissenswertes

Nach der Ankunft werden daher alle Gepäckstücke durchleuchtet und eventuell auch durchsucht. Machen Sie sich mit diesen Bestimmungen vor der Abreise vertraut, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Wer Neuseeland besucht, kann bestimmte Waren zollfrei einführen, solange er das Mindestalter von 17 Jahren für Alkohol, Zigaretten und Tabak erreicht hat. Haustiere dürfen nur unter Umständen nach Neuseeland eingeführt werden. Bei Ihrer Abreise aus Neuseeland wird eine Steuer von NZ$ 22 bis NZ$25 am Flughafen fällig. Beachten Sie dabei, dass diese Steuer an den meisten Airports nicht im Flugpreis enthalten ist.

Nützliches zu Land und Leuten

Beim Camping in Neuseeland lernt man unweigerlich Land und Leute kennen. Viel müssen Sie dabei allerdings nicht beachten – Neuseeland ist nach wie vor europäisch und insbesondere britisch geprägt. Wenn Sie sich also mit britischen Gepflogenheiten auskennen, dürften Sie auch in Neuseeland keine Probleme bekommen.

Ausnahme: Die neuseeländischen Ureinwohner, die Maoris, deren Rechte und Sitten in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt respektiert werden. Zur Begrüßung gibt man sich in Neuseeland die Hand und sagt „Hello“ oder „Hi“. Die Maoris umarmen sich zum Gruß und pressen dann die Nasen aufeinander. Was die Kleidung betrifft, gibt man sich sehr leger. Allerdings nicht so leger, dass FKK und Oben-ohne an jedem Strand geduldet werden. Fotografieren ist an für sich unproblematisch, fragen Sie allerdings lieber noch mal nach, wenn Sie die Maoris oder deren Kultur ablichten wollen.

Einige Restaurants in Neuseeland gehören zur BYO-Kategorie (Bring Your Own). Diese Etablissements besitzen keine Lizenz für den Ausschank von Alkohol, bringen Sie also Ihren eigenen mit. Bei manchen Restaurants ist ein Mindestverzehrbetrag festgelegt, und einige erhöhen zum Wochenende oder an Feiertagen die Preise. Trinkgelder sind in Neuseeland eher unüblich, die Ausnahmen sind bessere Restaurants und Taxifahrten. Wenn Sie von einem Neuseeländer eingeladen werden, wird von Ihnen nicht mehr als ein kleines Gastgeschenk erwartet.

Neuseeland
Entspannt und flexibel in Neuseeland campen!

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