8 gute Wohnmobil-Campingplätze Alaskas

Alaska ist der nordwestlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Und für viele Outdoor-Urlauber wohl der Schönste. Das erscheint wenig verwunderlich – trifft doch die vielfältige Natur auf schier unendliche Weite. Bergwelten, Wälder, Seen, Schluchten und rund einhunderttausend Gletscher tummeln sich in dem Land. Langgezogene Straßen durchziehen Alaska und verbinden seine wenigen Ortschaften. Vor allem aber legen sie den Blick auf die Schönheit der Landschaften frei. Besonders in den Sommermonaten ist Alaska deshalb ein traumhaftes Ziel für Wohnmobil-Reisende. Für alle, die sich selbst auf den Weg durch die majestätische Natur begeben möchten, stellen wir einige der schönsten Campingplätze Alaskas vor. An anderer Stelle erklären wir übrigens, ob und wie man schon im Voraus Campgrounds in Nordamerika buchen sollte.

Viele der Wohnmobil-Roadtrips starten naturgemäß in der größten Stadt des Landes – Anchorage. Die Metropole im Süden ist dabei durchaus eine Erkundung wert. So können ein oder zwei Nächte vor oder nach dem Roadtrip guten Gewissens vor Ort verbracht werden. Aufgrund der vergleichsweise dichten Besiedelung – was für Alaska eigentlich eine eigenartige Bezeichnung ist – finden sich in den südlicheren Gefilden die meisten Campgrounds. Auch die vielen Küstenorte tragen ihren Teil dazu bei. Beispielsweise das Thema Angeln führt viele Menschen aus aller Welt in die Region. 

Wer dieses Hobby mit dem Wohnmobilurlaub verknüpfen möchte, kann beispielsweise das ‘Alaskan Angler RV Resort & Cabins’ auf der Kenai-Halbinsel aufsuchen. Es befindet sich im Süden, rund dreieinhalb Stunden Fahrzeit von Anchorage entfernt. Vom Platz aus, der mehr als dreißig Stellplätze bietet, sind es nur wenige Schritte zum Wasser. Durch die Lage unweit des Kenai Fjords-Nationalpark bietet es sich an, diesen – idealerweise per Wanderung oder per Boot – zu durchqueren. 

Alaskas Campingplätze im Süden

Ganz im Südosten Alaskas, unweit der Grenze zu Kanada, ist das ‘Glacier Nalu Campground Resort’ eine weitere beliebte Anlaufstelle. Zwar findet sich mit Juneau ein belebter Ort nur wenige Kilometer entfernt. Dennoch lässt sich die Natur Alaskas vor Ort intensiv erleben. Das liegt insbesondere am Mendenhall Lake und Mendenhall-Gletscher, die vom Platz aus zu Fuß erreichbar sind. Diverse Wanderwege rund um diese Sehenswürdigkeiten zeigen bereits, wie facettenreich die Natur vor Ort ist. Führt eine Tour schließlich in die eisigen Gletscherwelten, lassen sich unvergessliche Eindrücke sammeln. Der Campingplatz selbst zeichnet sich durch seine Lage im Grünen mit durch Fichten getrennte Stellplätze aus aus. Knapp sechzig Wohnmobile finden vor Ort Platz. 

Mendenhall Gletscher

Wer lieber die Region um Valdez erkunden möchte, findet ebenfalls gute Camping-Optionen vor. Das malerische Hafenörtchen kann sich über seine von zahlreichen Bergen gesäumte Lage freuen. Entsprechend gute Panoramablicke ergeben sich daher schon vom ‘Eagle’s Rest RV Park’ aus. Der Platz zeichnet sich zudem durch ein großes Service-Angebot aus. Alle der rund zweihundertzwanzig Stellplätze sind mit Wasser und Elektrizität ausgestattet. Somit eignet sich der Campingplatz nicht nur hervorragend zum Entspannen. Zahlreiche sehenswerte Wander- oder Fahrradwege warten darauf, entdeckt zu werden. Dabei wird mit Sicherheit auch das eine oder andere Tier erspäht werden können. Zumindest die Seeadler, die sich majestätisch über den Ort schwingen und dem Campingplatz ihren Namen verliehen haben.

Rund um Anchorage finden sich zahlreiche Campingplätze. Je weiter die Wohnmobil-Reise von der Stadt weg führt, desto unendlicher scheinen die Landschaften. Desto unbesiedelter scheint ganz Alaska. Insbesondere in Richtung Norden werden Ortschaften immer rarer gesät, dafür verändert die Landschaft immer wieder ihr Bild. Wer sich auf den Weg gen Norden macht, stößt dabei möglicherweise auf den ‘South Rolly Lake Campground’. 

Schönste Campingplätze Alaskas im Zentrum

Dieser wird nach rund eineinhalb Stunden Fahrzeit erreicht. Mit seinen knapp einhundert Stellplätzen zählt der Campingplatz noch zu den größeren. Dennoch verteilen sich seine Besucher in der umliegenden Natur sehr schnell. Das liegt auch an der schier unendlich großen Anzahl an Seen. So ergeben sich abermals herausragende Optionen für Wanderungen. Genauso gut lässt sich die Natur auch auf dem Wasser erleben. Kanu- oder Kajaktouren sind in Alaska schließlich immer eine gute Idee.  

Denali-Nationalpark
Denali-Highway

Auch unweit des höchsten Berges Nordamerikas finden Wohnmobilreisende Camping-Optionen vor. Im Denali-Nationalpark ist beispielsweise das ‘Denali Grizzly Bear Resort’ ansässig. Neben größeren Hauptgebäuden umfasst dessen Gelände auch fünfundzwanzig Stellplätze. Diese verfügen wiederum über Wasser- und Elektroanschlüsse. Als Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Nationalpark eignet sich der Platz hervorragend. Schon nach wenigen Schritten offenbart sich rund um einen Fluss die wilde Landschaft Alaskas. 

Weiter in Richtung Fairbanks wartet schließlich das geographische Herz Alaskas. Das 30.000 Einwohner-Städtchen Fairbanks am mächtigen Tanana River ist dort das größte Zentrum menschlicher Zivilisation. Entsprechend gut eignet es sich für einen Tankstopp oder für das Auffüllen von Vorräten – besonders für all jene, die es noch weiter in den Norden zieht. Da sowohl die Stadt als auch die umliegende Natur sehenswert sind, finden sich selbstverständlich auch vor Ort mehrere Campingplatz-Optionen. 

Eine davon ist unweit des Stadtzentrums das ‘Rivers Edge RV Resort’. Dessen rund einhundertsiebzig Stellplätze sind allesamt durch Bäume voneinander getrennt und in direkter Flussnähe gelegen. Gerade für die Erkundung der Stadt ist der Platz somit der ideale Ausgangspunkt. Zudem verfügt der Platz über zahlreiche Annehmlichkeiten und ein gutes Serviceangebot. Vom Restaurant am Platz reicht dies über moderne Sanitäranlagen bis zu Full / Super Hook–up-Stellplätzen. 

Camping im Norden Alaskas

Nördlich von Fairbanks wird die Auswahl an Campgrounds etwas kleiner. Rund vierhundert Kilometer hinter der Stadt ist allerdings beispielsweise das ‘Coldfoot Camp’ ein beliebter Anlaufpunkt. Auf dem Gelände, das unter anderem ein Hotel beheimatet, können einige Stellplätze genutzt werden. Herausragend ist die Lage unweit des Nördlichen Polarkreises. In der umliegenden Landschaft ragen hunderte verschiedener Berge empor. Traumhafte Panoramaaussichten ergeben sich beispielsweise im nahegelegenen ‘Gates of the Arctic-Nationalpark’. 

Noch einmal rund zweihundert Kilometer weiter – in nicht minder attraktiver Lage – findet sich der ‘Galbraith Lake Campground’. Inmitten der Wildnis bieten dort fünfzehn Stellplätze ihren Besuchern ein eindrucksvolles Panorama. Eine weite Fläche, umgeben von mehreren Gebirgszügen, zeigt abermals, was Alaska ausmacht. Die Ausstattung des Platzes fällt mit Feuerstellen und Picknicktischen vergleichsweise spartanisch aus. Aufgrund der Abgeschiedenheit dürfte dies jedoch keinen Alaska-Urlauber überraschen. Den Platz trennen schließlich nur noch rund drei Stunden Fahrzeit vom Nordpolarmeer und damit der nördlichen Grenze.  

Aufgrund der vorherrschenden Wetterbedingungen sind gerade die nördlicheren Regionen Alaskas nur wenige Wochen im Sommer relativ entspannt und risikofrei erreichbar. Entsprechend öffnen viele Campgrounds lediglich zwischen Mai und September ihre Pforten.

Info

Ihr Wohnmobil für den Alaska-Roadtrip können Sie bequem mit nur wenigen Klicks auf der Webseite von CU | Camper buchen. Nach der Eingabe Ihrer Reisedaten können Sie verschiedene Fahrzeuge von unterschiedlichen Vermietern vergleichen. Wenn Sie schließlich das für Ihre Ansprüche perfekte Gefährt gefunden und gebucht haben, steht einem Roadtrip schließlich nichts mehr im Wege. Einem Roadtrip durch wahrlich sehenswerte Landschaften. Wir wünschen eine gute Fahrt und unvergessliche Erinnerungen.

USA
Die Natur Alaskas während des Wohnmobilurlaubes erleben

Hier das ideale Fahrzeug finden.

Mit Freunden teilen