Von Los Angeles zum Grand Canyon

Mit dem Wohnmobil im Südwesten

Nachdem wir bisher immer nur in der Variante Hotel und Mietwagen an der Ostküste der USA unterwegs gewesen waren, sollte es für unsere diesjährige Reise in den Südwesten der USA eine Wohnmobilreise werden.

Das mit Abstand beste Angebot für die Wohnmobilmiete fanden wir hier bei CU Camper. Allein schon die umfangreichen Auswahlmöglichkeiten bei der Suche fanden wir sehr hilfreich. Aber auch der Gesamtpreis war hier niedriger als bei allen Konkurrenzangeboten, die wir eingeholt hatten.

Unsere Fahrzeugwahl

Wir haben uns bei der Auswahl des konkreten Fahrzeuganbieters am Ende doch nicht für das billigste Angebot entschieden.

Dies wäre Cruise America gewesen – aber immerhin für das zweitbilligste, El Monte, und wir haben unsere Wahl nicht bereut. Mehr dazu weiter unten.

Start- und Zielort unserer Reise sollte Los Angeles sein. Die Wohnmobilvermietung von El Monte RV befindet sich nicht direkt in Los Angeles, sondern in Santa Fe Springs, einem Vorort südlich von Los Angeles. Dieser Ort ist aber immer noch Teil des Ballungsraumes. Eine sichtbare Stadtgrenze konnten wir auf der Anfahrt zur Vermietstation zumindest nicht ausmachen. Der Transfer vom Hotel zum Vermieter sowie der Rücktransfer vom Vermieter zum Flughafen waren im Preis inbegriffen und verliefen reibungslos.

Für den Transfer vom Flughafen zum Hotel bei der Anreise stand uns ein kostenloser Shuttle-Service des Hotels zur Verfügung.

Unsere Reiseroute

Unsere Reiseroute führte uns über den Valley of Fire State Park, den Bryce-Canyon-Nationalpark, den Grand-Canyon-Nationalpark und schließlich auf dem Rückweg noch den Joshua-Tree-Nationalpark. Für die erste Übernachtung unserer Wohnmobilrundreise haben wir uns einen Campground mit nicht allzu langem Anfahrtsweg ausgesucht, um unseren Ersteinkauf etwas entspannter angehen zu können.

Wir waren im East Shore RV Park, einem privaten Park an einem Reservoir in der Nähe der I-10.

Ein idealer Startplatz für unsere Rundreise, mit Full Hookup, was wir für die Ersteinrichtung nach der Wohnmobilübernahme als ganz angenehm empfanden.

Die Schönheit der Landschaft des Südwestens ist einfach unbeschreiblich. Und die Lage vieler Campsites in den Nationalparks ist wirklich einzigartig. Den Vorteil eines Wohnmobils im Vergleich zur Hotel/Mietwagen-Variante konnten wir schon bei den ersten Übernachtungen in vollen Zügen genießen: Es ist ein herrliches Gefühl, direkt an oder sogar in den Natur-Highlights aufwachen zu können und dort auch den Abend in aller Ruhe bei einem Bier oder einem Glas Rotwein am Lagerfeuer ausklingen lassen zu können. Das wäre ohne Wohnmobil alles undenkbar gewesen.

Auf dem langen Weg vom North Rim zum South Rim des Grand-Canyon-Nationalparks waren wir ein paar Nächte auf einem privaten Campground am Lake Powell. Dort gibt es ganz in der Nähe gleich mehrere Attraktionen zu sehen. Am schönsten fanden wir den Lower Antelope Canyon, der allerdings nur mit einer geführten Tour zu besichtigen ist, der Andrang war auch sehr hoch. Aber das Anstehen hatte sich gelohnt, wir wurden für unser Warten mehr als entschädigt.

Rückgabe und Fazit

Bei der Rückgabe des Wohnmobils gab es noch eine kleine unangenehme Überraschung:

Ein paar kaum sichtbare Kratzer auf der Beifahrerseite wurden uns berechnet und von der hinterlegten Kaution abgezogen. Dies war aber auch das Einzige, was an unserem Fahrzeug zu beanstanden war.

In Anbetracht der teilweise negativen Erfahrungen, die einige USA-Reisende in der Vergangenheit mit El Monte und Cruise America gemacht hatten, waren wir eigentlich ganz zufrieden gewesen mit unserem Wohnmobil.

Unsere Selbstbeteiligung haben wir nach der Rückkehr nach Deutschland

übrigens anstandslos von der Allianz in voller Höhe erstattet bekommen, dank der im Preispaket von CU Camper enthaltenen Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung.

Unser Fazit fällt eindeutig aus: Es war eine traumhafte Reise. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Alexander, Oktober 2017

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