Mit dem Camper Windhoek erkunden

© TPHotograph / Shutterstock
Die Skyline von Windhoek

Namibia ist ein Land, das für seine facettenreiche Natur bekannt ist – und für die Möglichkeit, viele Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Auch einige von Menschenhand geschaffene Orte sind dabei einen Besuch wert. Allen voran ist es die Hauptstadt des Landes, die inzwischen eine beachtliche Größe erreicht hat und dadurch ein Zentrum für Kultur im Zentrum des Landes geworden ist. Besonders eignet es sich, mit dem Camper Windhoek und Umgebung zu bereisen, um eine Vielzahl an Eindrücken sammeln zu können.

© Galyna Andrushko / Shutterstock
Die Steppe Namibias

Besonders eignet sich für eine Reise nach bzw. durch Namibia der Zeitraum zwischen April und September. Dann ist es vor Ort in der Regel nicht ganz so heiß wie zwischen Oktober und März. Da die Wohnmobilübernahme innerhalb Namibias optimalerweise sowieso in Windhoek stattfindet, lohnt sich vor oder nach einer Rundreise ein mehrtägiger Aufenthalt in der Stadt. Was es in ihr und in den angrenzenden Regionen alles zu entdecken gibt, verraten wir im Folgenden.

Sehenswertes in Windhoek

Obwohl Windhoek erst in den vergangenen Jahrzehnten stark angewachsen ist, verfügt es über einige kulturelle Institutionen, die von geschichtlicher Bedeutung sind. So findet sich im Windhoeker Becken, umgeben von Bergen, eine ansehnliche Innenstadt. Inzwischen sind es über 320.000 Einwohner, welche die Stadt bevölkern. Insgesamt lebt rund ein Fünftel der Bevölkerung Namibias in Windhoek oder in direkter Nähe.

© SpeedShutter / Shutterstock
Die Christuskirche von Windhoek

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt ohne Frage die „Alte Feste“. Jene Festungsanlage ist nicht nur aus historischer Sicht sehenswert. Sie beherbergt heutzutage unter anderem auch das Nationalmuseum Namibias. Da sich direkt nebenan zudem noch das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum befindet, sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Schließlich können Geschichtsinteressierte gut und gerne einige Stunden in und an den Gebäudekomplexen verbringen.

Von ähnlicher Bedeutung ist für Windhoek und ganz Namibia der Tintenpalast. Das von Palmen umgebene Gebäude dient dem Parlament des Landes als Sitz. Aus architektonischer Sicht interessant und sehr ansprechend ist die Christuskirche. Die 1910 fertiggestellte evangelisch-lutherische Kirche findet sich ebenfalls direkt im Stadtzentrum. Um sich einen guten Überblick der verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu verschaffen, lohnt sich eine Erkundung der gesamten Stadt. Besonders empfehlenswert ist ein Stadtrundgang, der von Bewohnern der Stadt angeboten wird. Dabei werden die verschiedensten Stadtteile durchquert und so der gesamte Facettenreichtum der Stadt erkennbar.

Natürlich ist Namibia jedoch nicht nur durch seine Hauptstadt ein beliebtes Urlaubsziel. Viel mehr ist es die beeindruckende Natur, die dem Land stetig steigende Urlauberströme einbringt. Inzwischen ist der Tourismus nach dem Bergbau der zweitgrößte Wirtschaftszweig im Land.

Die Region rund um Windhoek

Besonders die Nationalparks, die Natur- und Tierschutzgebiete entlang der Küste sind mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt ebenso beliebte wie lohnenswerte Ziele. Insgesamt machen sie rund zwanzig Prozent der Fläche des Landes aus.

© Peek Creative Collective / Shutterstock
Eine Herde Gemsböcke in der Sossusvlei-Wüste

Wer mit dem Camper Windhoek verlässt, erreicht beispielsweise in nur knapp drei Stunden Fahrzeit den Namib Naukluft-Nationalpark. In ihm finden sich Wüstenlandschaften und die höchsten Dünen der Welt – besonders im Sossusvlei. Die beeindruckende Größe von knapp fünfzigtausend Quadratkilometern sorgt dafür, dass es sich um das größte Naturschutzgebiet in ganz Afrika handelt. Gleichzeitig gilt die Wüstenregion als die älteste der Erde. Doch nicht nur dieser Fakt ist beeindruckend. Viel mehr ist es die Höhe der Dünen, die beachtlich ist. Mehr als dreihundert Meter können die rotglühenden Sandberge erreichen. Das sorgt für einzigartige Aussichten in jenem Teil des Namib-Naukluft-Areals. Dieser Nationalpark zieht sich bis an die Küste Namibias. Dadurch lohnt es sich, auch weitere Teile des riesigen Gebiets zu erkunden.

© giannimarchetti / Shutterstock
Giraffen-Herde im Etosha-Nationalpark

Weiter im Norden des Landes weiß ein anderes Naturschutzgebiet zu begeistern. Nachdem mit dem Camper Windhoek verlassen wurde, trennen vier Stunden Fahrzeit die Stadt vom beliebten Etosha-Nationalpark. Der besticht vor allem durch die Möglichkeit, Tiere zu beobachten. Schließlich bevölkern über einhundert verschiedene Säugetierarten und über 340 Vogelarten den Nationalpark. Vier der „Big Five“ lassen sich übrigens im Etosha-Nationalpark finden: Elefant, Leopard, Leopard und Rhinozeros. Insbesondere die Beobachtung von Elefanten ist vor Ort besonders gut möglich.

Ein weiteres lohnenswertes Ziel für einen Kurzausflug ist der Daan-Viljoen-Wildpark-Nationalpark. Der liegt nur wenige Kilometer westlich der Stadt. Wer mit dem Camper Windhoek in Richtung Westen verlässt, erreicht jenes Gebiet praktisch automatisch. Auch in jenem Naturschutzgebiet ist eine große Vielfalt der Tierwelt Namibias vertreten.

Campingplätze rund um Windhoek

Wer in und um Windhoek sozusagen Tür an Tür mit Giraffen, Elefanten und weiteren Wildtieren übernachten möchte, findet eine gute Auswahl an Campingplätzen vor. Neben der direkten Naturnähe bietet die Übernachtung im Wohnmobil oftmals einen weiteren Vorteil: Die Kosten für eine Übernachtung – insbesondere mit einer Familie – fallen zumeist niedriger aus, als bei Hotelübernachtungen. Wildcamping sollte in Namibia vermieden werden, um die Umwelt zu schützen. In den meisten Gebieten des Landes ist es zudem verboten.

Dafür gibt es einige privat geführte und auch staatliche Campingplätze. Die staatlich geführten Campgrounds finden sich vorrangig in den Nationalparks. Wer mit dem Camper Windhoek erkundet, findet bereits nahe der Stadt gute Campingplätze. Eines der bestgelegensten Areale ist dabei das Urban Camp, das direkt im Zentrum von Windhoek liegt. Von dort aus sind es nur wenige hundert Meter zur Nationalgalerie oder dreißig Gehminuten bis zur Christuskirche. Da das Camp über diverse Annehmlichkeiten und einen hohen Standard verfügt, ist es besonders beliebt.

© Olaf Wiechmann
Mit Britz in Namibia

Rund zehn Kilometer südlich der Stadt findet sich ein weiterer empfehlenswerter Campground. Das Monteiro Self-Catering & Camping liegt zwar immer noch in Stadtnähe, gleichzeitig bereits inmitten der Natur. Von Hügeln umgeben und mit einem einladenden Garten samt Pool weiß es zu gefallen. Die Rasenstellplätze samt diverser Anschlüsse bieten schließlich eine ruhige Nachtstätte.

Wer mit dem Camper Windhoek in Richtung Westen verlassen möchte, findet unweit einiger Nationalparks verschiedene Campgrounds. Einer von ihnen ist das Tsaobis Nature Park Restcamp, rund drei Stunden Fahrzeit westlich von Windhoek. Der familienfreundliche Campingplatz verfügt über große Stellplätze.

Für Namibia gilt, dass es insbesondere in den Ferienzeiträumen zu einer hohen Nachfrage kommen kann – sowohl bei Fahrzeugen, als auch bei Campgrounds. Entsprechend empfiehlt sich jeweils eine frühzeitige Buchung. Die passenden Fahrzeuge finden Sie im Suchbereich der Webseite von CU | Camper.