Australien: 5 Nationalparks

Australien ist berühmt für seine größtenteils unberührte Umwelt, die jeden Besucher mit atemberaubenden Naturschauspielen in ihren Bann schlägt.
Fotograf: Benedikt Juerges
Lake McKenzie auf Fraser Island

Eine ganze Reihe von Naturschutzgebieten soll dafür sorgen, diese Ursprünglichkeit zu bewahren. Das Gute daran: Diese Gebiete sind im Normalfall auch für Besucher zugänglich. Die Nationalparks Australiens haben alle ihre eigenen Reize – die Bandbreite reicht von rot schimmernden Wüsten bis hin zu tropischen Regenwäldern.

Nationalparks Australiens: Fünf Perlen Down Under

Fünf der spektakulärsten Nationalparks stellen wir im Folgenden vor. Hinweis: Fünf weiteren Nationalparks in Australien haben wir eigene Artikel gewidmet, sie finden hier somit keine Berücksichtigung. Im Einzelnen sind dies: der Kakadu-Nationalpark, der Karijini-Nationalpark, der Kalibarri-Nationalpark, der Blue Mountains-Nationalpark und der Uluru Kata Tjuta-Nationalpark.

Fraser Island

Fraser Island, vor der Küste von Queensland gelegen und als die größte Sandinsel der Welt (1.840 Quadratkilometer) bekannt, ist Teil des Great Sandy-Nationalparks und vereint viele, wenn nicht alle von Australiens Reizen: Die herrliche Küste bietet kilometerlange Sandstrände hinter hohen Dünen, und dichte Regenwälder wechseln sich mit klaren Süßwasserseen ab. Flora (Eukalyptuswälder, Mangrovensümpfe) und Fauna (Schildkröten, Delfine, Dingos) sind einzigartig. Wer hier surfen, baden oder wandern will, ist goldrichtig. Fraser Island gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Fotograf: Troy Wegman
S.S. Maheno Wrack auf Fraser Island

Wilsons Promontory

Kurz: „The Prom“.

Der Wilsons Promontory-Nationalpark ist der meistbesuchte Nationalpark Victorias und bietet 1.300 Kilometer Küstenlandschaft voller verschwiegener Buchten und weiter Strände. Im von Granitfelsen beherrschten Inland finden sich dichte Regenwälder und üppige Farntäler neben Sumpf- und Heideland. Wer wandern will, kann dies bis auf mehrere Tage ausdehnen. Die Tierwelt ist überwiegend indigen, also einheimisch: Emus, Wombats, Kängurus, Koalas.

Franklin Gordon Wild Rivers

Australiens größte Insel Tasmanien ist Heimat des Franklin-Gordon-Wild-Rivers-Nationalparks. Die Landschaft wird beherrscht von riesigen Regenwäldern, ist umgeben von hohen Berggipfeln und tiefen Flusstälern. Durch den Park windet sich auf 56 Kilometern der Lyell-Highway, an dessen Verlauf immer wieder schöne Spazierwege zum Wandern und hübsche Picknickplätze zum Rasten einladen. Und wer immer schon mal einen Tasmanischen Teufel sehen wollte – in diesem Nationalpark Australiens ist er richtig!

Fotograf: Santanu Banik

Port Campbell

Von vielen Reiseexperten wird Port Campbell im Bundesstaat Victoria nicht nur als einer der schönsten Nationalparks Australiens, sondern sogar der Welt eingestuft. Hier finden sich die berühmten „Zwölf Apostel“, eine bizarre Felsformation. Daneben gibt’s hier aber noch jede Menge weitere imposante Kalksteinformationen, die in Form von Felsnadeln und Steinbögen jeden Besucher beeindrucken. Vor allem Seevögel wie Albatrosse und Sturmtaucher haben das weiche Gestein als Lebensraum entdeckt. Mit etwas Glück lassen sich an den Stränden der „Twelve Apostles“ und der „London Bridge“ nicht nur spektakuläre Sonnenuntergänge sehen, sondern auch heimkehrende Pinguinkolonien.

Fotograf: Tero Hakala
Zwölf Apostel

Flinders Ranges

Tatsächlich befinden sich drei Nationalparks Australiens an der Flinders-Gebirgskette im Bundesstaat South Australia: Neben Flinders Ranges sind dies Mount Remarkable und Vulkathunha Gammon Ranges. Die gesamte Landschaft innerhalb von Flinders Ranges ist von dem Gebirge mit seinen schroffen Gebirgskämmen und ebenso roten wie tiefen Tälern geprägt. Besuchermagnet des Parks ist der Wilpena Pound, ein majestätisches, natürliches Amphitheater, das eine Vielzahl von Tieren (Kängurus, Emus, Papageien, Raubvögel) beheimatet.

Australien erleben
Hier das passende Wohnmobil für Ihre Reise finden!